Nicht nur im heimischen Garten oder auf dem Balkon macht Grillen Spaß, auch auf den in Adendorf öffentlich verfügbaren Grillplätzen kann herzhaft gebrutzelt werden. Insbesondere für größere Gruppen sind die oft schön gelegenen Grillplätze eine tolle Möglichkeit zum Zusammenkommen.
In der Grillszene heiß diskutiert: Welche Art Grill ist die bessere? Geschmackssache oder gibt es eine Entscheidung nach Fakten? meinestadt.de erläutert Vor- und Nachteile. zum Grillvergleich
Die Unterschiede sind groß - doch was ist entscheident?
Gasgrills sind im Vergleich zu den klassischen Holzkohlegrills einfach zu bedienen und komfortabler, da sie nicht lange angeheizt werden müssen. Das macht sie aber technisch anspruchsvoller und damit leichter störanfällig.
Beim Kauf sollte man daher auf das DVGW/GS-Zeichen und das Sicherheitszeichen CE mit der Nummer 0085 achten. Im Schnitt verbraucht ein Gasgrill 80 Gramm Gas pro Stunde pro kW. Sprich kaufen Sie einen Grill mit beispielsweise drei kW Leistung, verbraucht dieser bei voller Leistung 240 Gramm Gas pro Stunde.
Vorteile eines Gasgrills
Einfachheit: Mit einer automatischen Piezo-Zündung lässt sich der Gasgrill ganz einfach per Knopfdruck starten.
Schnelligkeit: Gasgrills haben eine geringe Vorheizzeit.
Genauigkeit: Die Hitze lässt sich mit Drehreglern so einstellen, wie sie benötigt wird.
Sauberkeit: Gasgrills lassen sich einfacher Reinigen als Holzkohlegrills, erzeugen fast keinen Qualm und lassen sich zusätzlich auch auf Balkonen nutzen.
Nachteile eines Gasgrills
Größe: Gasgrills sind in der Regel schwer, sperrig und entsprechend schwierig zu transportieren.
Geschmack: Das Grillgut hat nicht den typischen Holzkohlegrillgeschmack.
Preis: Aufgrund der höheren technischen Anforderungen sind Gasgrills teurer als Holzkohlegrills.
Tipps beim Grillen
Achten Sie darauf, dass kein Fett oder Bier in die Glut tropft. Am einfachsten gelingt dies, wenn Sie spezielle Grillpfannen verwenden und mageres Fleisch, wie z. B. Pute bevorzugen. Es gibt aber auch Skeptiker dieser Art des Grillens, die der Meinung sind, dass dabei das typische Grillaroma verloren geht.
Wenn Sie über keinen Gasgrill verfügen, sollten Sie ausschließlich mit Holzkohle und Holzbriketts grillen. Papier, Altholz, Kiefernzapfen u.ä. Brennmaterial sind denkbar ungeeignet.
Schwarze, verbrannte Stellen an Fleisch und Wurst sollten nicht gegessen werden.
Salate aus Paprika, Tomaten oder Möhren sollten als Beilage zu Gegrilltem serviert werden. Die im Gemüse enthaltenen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe können nach Angaben der Verbraucherschützer die gesundheitsschädliche Wirkung von Benzypren und anderen bedenklichen Substanzen eindämmen. Wissenschaftlich nachgewiesen ist das aber noch nicht, schaden kann es auf keinen Fall!
Papp- oder Plastikgeschirr sollte man nicht verwenden, sondern Mehrweggeschirr. Das vermeidet unnötigen Abfall.
Wird in der Natur gegrillt, sind Naturschutzgebiete tabu. Grillplätze und andere Orte, an denen Grillen erlaubt ist, sollten nur aufgeräumt verlassen werden. Eine Liste an Grillplätzen in Adendorf finden Sie hier.