Der Alb-Donau-Kreis liegt im Südosten Baden-Württembergs im Regierungsbezirk Tübingen. Seine östliche Grenze ist gleichzeitig Landesgrenze zu Bayern und zur kreisfreien Stadt Ulm, die Sitz der Verwaltung und des Kreistags ist. Insgesamt zählt der Kreis 189.101 Einwohner, die auf einer Fläche von 1.357 km² leben. Damit ist der Alb-Donau-Kreis der siebgrößte Landkreis Baden-Württembergs. Mit 55 Städten und Gemeinden ist er außerdem der gemeindestärkste Kreis des Bundeslandes. Der Kreis in seiner heutigen Form ist im Zuge der kommunalen Gebietsreform im Jahre 1973 aus den ehemaligen Landkreisen Ulm und Ehingen sowie Teilen des früheren Kreises Münsingen hervorgegangen.
Landschaftlich wird der Alb-Donau-Kreis von der Schwäbischen Alb im Norden sowie Donau und Iller im Süden geprägt. Neben der Natur sind die barocken Bauwerke, mittelalterliche Schlossanlagen und gotische Kirchenkunst Anziehungspunkte für Besucher und Erholungssuchende. Die bedeutendsten Wirtschaftszweige des Kreises sind der Maschinenbau, die Eisen- und Metallverarbeitung sowie die Kalk-, Zement-, Textil- und die pharmazeutische Industrie. Zudem besteht eine enge ökonomische Verflechtung des Kreises mit der Universitätsstadt Ulm, mit der sich der Alb-Donau-Kreis auch das Kfz-Kennzeichen UL teilt. Über die Bundesautobahnen A 7 (Hamburg-Würzburg-Ulm-Kempten) und A 8 (Stuttgart-München) und die ICU Bahnstation Ulm verfügt der Kreis über eine gute Verkehrsanbindung.
Die Nachbarkreise des Alb-Donau-Kreises sind: der Kreis Biberach, der Kreis Göppingen, der Kreis Günzburg, der Kreis Heidenheim, der Kreis Neu-Ulm, der Kreis Reutlingen und die kreisfreie Stadt Ulm.
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