Sonntag, 27.05.2012



4. Ausbildung zum Elektroniker

Ausbildung zum Elektroniker
Spezialisten für elektrische Geräte und Komponenten
Die Ausbildung zum Elektroniker findet in Betrieben statt, die z.B. Produktionsautomaten, Signalanlagen für Straßen und Eisenbahnen oder technische Gebäudeausrüstungen herstellen bzw. installieren. Die Ausbildung unterteilt sich in drei verschiedene Fachrichtungen: Automatisierungstechnik, Energie- und Gebäudetechnik sowie Informations- und Telekommunikationstechnik.

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2011: 11.560
Ausbildungsbereich: Handwerk
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Fachrichtungen: Automatisierungstechnik, Energie- und Gebäudetechnik sowie Informations- und Telekommunikationstechnik
Bildungsweg: duale Berufsausbildung; schulische Ausbildung möglich
Vergütung nach Ausbildungsjahr: 355 € bis 499 € / 380 € bis 537 € / 410 € bis 602 € /
435 € bis 657 €
Quelle: BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2011


Fachrichtung Automatisierungstechnik
Elektroniker der Fachrichtung Automatisierungstechnik lernen in der Ausbildung, wie rechnergesteuerte Fertigungsautomaten oder Werkzeugmaschinen in Betrieb genommen werden. Mit Hilfe von Betriebs- und Montageanleitungen sorgen sie dafür, dass elektrische, pneumatische oder hydraulische Antriebe durch Sensoren oder elektronische Steuerungen ordnungsgemäß geregelt werden. Wenn z.B. in einen Hochregallager die automatische Entnahme von Ersatzteilen nicht funktioniert oder die Pumpe in der Abwasseranlage eines Entsorgungsunternehmens defekt ist, können sie Abhilfe schaffen.

Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik sind Spezialisten für die elektrotechnische Ausstattung und Energieversorgung von Gebäuden. Neben Steckdosen, Lichtschaltern und Sicherungen installieren sie z.B. Anschlüsse für Waschmaschinen und Herde, Blitzschutz und Solaranlagen. Aber auch mit steuerungstechnisch anspruchsvollen Einrichtungen wie automatischen Klima- und Sonnenschutzanlagen oder Zugangskontrollsystemen kennen sie sich aus.

Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik
Die Ausbildung zum Elektroniker der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik beinhaltet z.B. das Installieren und Warten von elektronischen Sicherheits- und Kommunikationssystemen, wie etwa Alarmanlagen, Telefonanlagen, Patientenrufsysteme in Krankenhäusern oder Überwachungssysteme. Hierfür montieren Elektroniker z.B. Kontrollgeräte und Sensoren für die automatische Türöffnung an den Eingängen. Sie verkabeln die Einzelkomponenten und verbinden sie mit dem Zentralrechner. Auf diesem installieren sie die Software, geben Zutrittsberechtigungen und Sperrvermerke ein und programmieren bei Bedarf die Schnittstelle zum Zeiterfassungssystem.

Selbstverständlich eröffnet diese Ausbildung genauso interessante berufliche Perspektiven für Frauen.






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