Montag, 20.05.2013


1. Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker

Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker
Fahrzeuge warten, reparieren und instand setzen
Kfz-Mechatroniker arbeiten in Reparaturwerkstätten, bei Herstellern von Kraftwagen, in Autohäusern oder beim Pannendienst. Sie reparieren Kraftfahrzeuge oder rüsten sie mit Zusatzsystemen und Sonderausstattungen aus.

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2011: 19.836
Ausbildungsbereich: Industrie
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Bildungsweg: duale Berufsausbildung; schulische Ausbildung möglich
Schwerpunkte ab dem 3. Ausbildungsjahr: Fahrzeugkommunikationstechnik, Motorradtechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Personenkraftwagentechnik
Vergütung nach Ausbildungsjahr: 815 € bis 837 € / 868 € bis 886 € / 927 € bis 954 € /
974 € bis 1011 €
Quelle: BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2011


Während der Ausbildung lernen Kfz-Mechatroniker, wie elektrische, elektronische und mechanische Systeme wie z.B. Brems- und Lenkassistenten, Automatikgetriebe oder Komponenten des Motormanagements analysiert werden müssen. Um Kraftfahrzeuge warten oder reparieren zu können, wissen sie zum Beispiel, wie mechanische oder elektronische Komponenten von Anti-Blockier-Systemen (ABS) oder Fahrerassistenzsystemen miteinander verknüpft sind und mittels Hard- und Softwaresystemen zusammenwirken.
Zur Fehlerdiagnose setzen Kfz-Mechatroniker computergestützte Mess- und Prüfsysteme ein. Zudem rüsten sie Pkws auch mit unterschiedlichen Zusatzausstattungen aus wie etwa Klimaanlagen oder Navigationssysteme oder Anhängerkupplungen.


Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker dauert dreieinhalb Jahre. Ab dem dritten Ausbildungsjahr muss sich der Azubi entscheiden, welchen Schwerpunkt er wählen möchte: Fahrzeugkommunikationstechnik, Motorradtechnik, Nutzfahrzeugtechnik oder Personenkraftwagentechnik.
Selbstverständlich eröffnet diese Ausbildung genauso interessante berufliche Perspektiven für Frauen.






Lehrstellen-Suche

Anzeige
Anzeige