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Erfolgsgeschichte Susann und Katja

Susann und Katja aus Berlin

Zuerst fühlte es sich an wie eine Freundschaft

Ich wusste nicht genau, wonach ich suchte. Was ich nicht wollte, dessen war ich mir bewusst. Bitte keine Dramen mehr, bitte keine Fernbeziehung und ganz wichtig: Ehrlichkeit. Jeder kann Fehler machen, aber soll auch bitte dazu stehen.
Man merkt: Altlasten wiegen schwerer, als man es eigentlich möchte.
Meine Vorgabe war, dass es ernsthaft sein soll. Ich wollte keine Nachrichten mit dem Inhalt „Lass uns doch bei mir treffen. Heute Abend. Und dann sehen wir, was geschieht…“. Ich wollte etwas Echtes und das bitte als Gesamtpaket. Dazu brauchte ich eine seriöse Plattform und ein wenig Geduld.
Susann fiel mir zunächst kaum auf. Ich klickte zwar ihr Profil an, jedoch wohnte sie über 200 Kilometer von mir entfernt. Ich konzentrierte mich auf andere Kontakte, wir verloren uns allerdings nicht aus den „Augen“. Ein bis zweimal die Woche tauschten wir uns aus. Nach ein paar Wochen fühlte es sich an wie eine tolle Freundschaft, in der wir sagen konnten, wonach uns war. Ich musste nicht darauf achten, was ich schrieb oder in welcher Stimmung ich war. Wir waren Ventil und doppelter Boden füreinander.
Eines Abends saß ich vorm PC und am Ende ihrer Nachricht stand folgendes: „Ich bin nächste Woche zu einem Vorstellungsgespräch in Berlin. Wenn du möchtest, können wir uns gerne sehen.“ Dieser Satz führte schlagartig dazu, dass ich sie mit anderen Augen sah. Ich las all unsere Nachrichten noch einmal und das Gefühl der Vertrautheit bot eine Möglichkeit: Könnte sie tatsächlich….?
Ich schrieb ihr, wo ich sie gerne treffen würde.
Sie bekam den Job in Berlin - in meiner Stadt. Die drei Monate bis Dienstbeginn ließ ich mich ohne Gegenwehr auf die Fernbeziehung ein. Und wenn ich ehrlich bin, wäre ich für diese Frau jahrelang dazu bereit gewesen. Sie änderte mich und meine Einstellung. Sie lockerte meine verstaubten Vorurteile auf und zeigte mir, wie wichtig es ist, den Menschen zu sehen und nicht dessen Umstände. Um mich ist es geschehen. Und ich hoffe sehr, dass es so bleibt.

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