Bereich wählen
    • Jobs
    • Lehrstellen
    • Arbeitgeber der Region
    • Stellengesuche
    • Veranstaltungen
    • Shopping
    • Firmen
    • Kleinanzeigen
    Suchen

    Die zuverlässige Selbstauskunft

    Viele Vermieter erwarten vor Abschluss eines neuen Mietvertrages die Vorlage aussagekräftiger Dokumente durch die Interessenten. Potentielle Mieter können mit Hilfe der Schufa-Selbstauskunft ihre Zahlungsfähigkeit belegen und so mögliche Unsicherheiten bereits im Vorfeld ausräumen. Erfahren sie hier welche Daten erfasst werden und was Sie dabei beachten sollten.

    SCHUFA-BonitätsCheck für Vermieter

    Darf mein Vermieter eine Schufa-Auskunft verlangen?

    Eine eigenständige Schufa-Abfrage durch den Vermieter bzw. Makler ohne Vorliegen einer Einwilligung durch den Vertragspartner, ist nicht zulässig. Ein solches Einverständnis wird in der Regel schriftlich durch die sogenannte Schufa-Klausel eingeholt, wie man es von Leasing- oder Kreditverträgen kennt. Das Einverständnis kann prinzipiell auch mündlich z.B. bei einem Telefongespräch eingeholt werden, ist allerdings so im Streitfall nur schwer nachzuweisen. Wer aber sicher gehen möchte, seine Traumwohnung auch zu bekommen, der sollte den Forderungen des Vermieters auf freiwilliger Basis nachkommen. Allerdings sind nicht alle Informationen für den Vermieter relevant und können geschwärzt werden, zudem gibt es für die Vorlage beim Vermieter eine spezielle "reduzierte" Schufa-Selbstauskunft.

    Welche Daten speichert die Schufa?

    ✔ Persönliche Daten wie z.B. Name, Anschrift oder Geburtsdatum
    ✔ Daten über Bank und Kreditkartenkonten sowie Bürgschaften
    ✔ Daten über bestehende Leasing-, Kredit- oder Mobilfunkverträge
    ✔ Eventuelle Zahlungsstörungen bzw. Kündigungen
    ✔ Vollstreckungsmaßnahmen z.B. die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung oder eine Privatinsolvenz

    Welche Daten werden nicht von der Schufa gespeichert?

    ✔ Arbeitgeber
    ✔ Einkommen
    ✔ Familienstand
    ✔ Vermögenswerte

    Kann ich die Löschung dieser Daten verlangen?

    Die Schufa ist verpflichtet die verschiedenen Daten entsprechend der geltenden Fristen zu löschen. Verbleiben veraltete Daten im System, kann man die Löschung der Daten verlangen.

    Die Fristen im Einzelnen:
    ✔ allgemeine Anfragen: Nach 12 Monate
    ✔ Kredite: 3. Kalenderjahr nach der vollständigen Rückzahlung
    ✔ Bürgschaften: Nach Erlöschen der Hauptschuld
    ✔ Daten über die nicht vertragsgemäße Abwicklung von Geschäften: 3 Jahre nach dem Begleichen der Forderung
    ✔ Giro- und Kreditkartenkonten: Sofort nach der Auflösung durch den Kunden
    ✔ Kundenkonten des Handels: Nach 3 Jahren
    ✔ Daten aus den Schuldnerverzeichnissen des Amtsgerichts: Nach 3 Jahren. Bei Nachweis der vorzeitigen Löschung, auch Löschung des Schufa-Eintrags möglich

    Weitere Themen rund um Immobilien
    nach oben