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    Mietpreis - meinestadt.de

    Wie viel Miete Sie bezahlen müssen, hängt von vielen Faktoren ab und unterscheidet sich von Stadt zu Stadt. Selbst wenn Sie um die nächste Straßenecke biegen, können Sie bereits auf Unterschiede im Mietpreis treffen. Hier erfahren Sie mehr dazu.

    Wovon hängt der jeweilige Mietpreis ab?

    Lage und Nutzwert

    Ästhetik und städtisches Umfeld
    Freizeit- und Erholungsangebote
    Verkehrsanbindung
    Gemeinschaftseinrichtung
    soziales Umfeld und Sicherheit
    Versorgung und Dienstleistungen

    Eigenschaften des Objekts

    Art des Objekts
    Anzahl der Zimmer
    Fläche in m²
    Schnitt und Lage der Wohnung im Gebäude
    Zustand des Objekts
    Ausstattung

    Welche Mietverträge gibt es?

    Mündlicher Mietvertrag

    Die rein mündliche Befristung des Mietverhältnisses ist nicht rechtskräftig. Eine Kündigung hingegen ist beiderseits jederzeit möglich.

    Unbefristeter Mietvertrag

    Es ist kein Ende des Mietverhältnisses vorgesehen. Für Mieter besteht eine dreimonatige, für Vermieter eine drei- bis neunmonatige Kündigungsfrist.

    Zeitmietvertrag

    Das Vertragsende wird bereits gleich zu Anfang festgelegt. Es ist nur eine fristlose Kündigung aus besonderen Gründen möglich.

    Staffelmietvertrag

    Es ist sowohl ein befristetes als auch ein unbefristetes Verhältnis möglich. Hier gilt eine gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten, sofern der Mietvertrag nicht für mehr als vier Jahre vereinbart wurde.

    Indexmietvertrag

    Auch hier ist ein befristetes ebenso wie ein unbefristetes Verhältnis möglich. Bei einem unbefristeten Verhältnis besteht eine dreimonatige Kündigungsfrist des Mieters.

    Was bringt das Gesetz zur Mietpreisbremse?

    Wie funktioniert's?

    Die freie Festlegung von Mietpreisen durch den Vermieter führte in begehrten Wohnlagen zu einem immensen Anstieg der Quadratmeterpreise. Seit dem 01. Juni 2015 darf der Mietpreis bei Neuvermietungen jedoch höchstens 10% über dem örtlichen Mietspiegel liegen. Rasante Mietsprünge gehören damit der Vergangenheit an.

    Wo greift die Neuregelung?

    Vor allem in dicht besiedelten Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt soll das neue Gesetz greifen. Der Bund geht davon aus, dass rund 4 der 21 Millionen Wohnungen Deutschlands in sogenannten angespannten Gebieten liegen. Welche Gebiete das im Speziellen sind, müssen die Länder selbst festlegen. Die Regelung gilt zunächst bis Ende 2020.

    Ausnahmen

    Der Erstbezug von Neubauten bleibt zunächst von der Mietpreisbremse verschont. Gleiches gilt für umfassende Modernisierungen. Wer investiert, darf diese Kosten weiter wie bisher auf die Miete umlegen. Ein Verfall des Wohnungsbestandes ist laut Gesetzesentwurf also nicht zu befürchten. Sind Modernisierungen refinanziert, muss der Vermieter den Mietpreis jedoch wieder senken.

    Aus für den Wohnungsbau?

    Die Immobilienbranche befürchtet, die Mietpreisbremse könnte Investoren abschrecken und Neubauten verhindern. Die Wohnungsnot in Ballungszentren bliebe bestehen.

    Vorsorgliche Mieterhöhungen

    Laut einer Studie über die Entwicklung der Nettokaltmieten in Ballungsräumen seit 2013, sind die Mieten seit Beginn der Diskussion um die Mietpreisbremse deutlich gestiegen. Vermieter erhöhten in Ballungsgebieten offenkundig vorsorglich die Preise.

    Was teuer ist, bleibt teuer

    Wer in einem bereits bestehenden Mietverhältnis lebt hat keinen Anspruch auf Mietsenkung. Gleiches gilt für den Neubezug bereits überteuerter Objekte. Wo der örtliche Mietspiegel hoch ist, wird das erst einmal auch so bleiben.

    Was bedeutet das Bestellerprinzip bei Immobilien?

    Es soll zahlen, wer bestellt

    Beauftragt werden Makler derzeit von Immobilienbesitzern. Ihr Gehalt hingegen bezahlt momentan noch der zukünftige Mieter und muss dafür in der Regel mehr als zwei Monatsmieten aufbringen. Die kommende Reform soll das ändern. Vermieter, die in Zukunft einen Makler zu Rate ziehen, müssen dafür auch selbst aufkommen. Wer Maklergebühren trotzdem auf potenzielle Mieter abwälzt, muss mit saftigen Bußgeldern rechnen.

    Die Gefahr

    Es gibt jedoch keine Garantie, dass die Vermieter die Kosten nicht indirekt an die Mieter weitergeben. Eine höhere Kaltmiete oder unangemessene Abschlagszahlungen könnten die Folge sein.

    Ist günstig suchen einfacher?

    Die Änderung betrifft vor allem die eng umkämpften Wohnungsmärkte. Hier legten Vermieter bisher Maklergebühren oft 1:1 auf die zukünftigen Mieter um. Fällt diese finanzielle Hürde bei der Wohnungssuche nun weg, können sich mehr Wohnungssuchende ein Interesse an begehrten Objekten auch leisten. So wird die Wohnungssuche zwar preiswerter, wahrscheinlich aber nicht unbedingt einfacher.

    Mehr Konkurrenz auf dem Maklermarkt

    Bisher konnte nahezu jeder eine Genehmigung erwerben, um als Makler zu arbeiten. Verbunden mit saftigen Erfolgsprämien verschafft das der Berufsgruppe seit Jahren starken Zuwachs - vor allem durch ungelernte Kräfte und windige Geschäftsleute. Mit der neuen Regelung werden Vermieter in Zukunft wahrscheinlich vermehrt selbst nach Mietern suchen. Experten versprechen sich von der höheren Konkurrenz in der Berufsgruppe einen besser strukturierten, vertrauenswürdigen Maklermarkt.

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