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    Wohnungssuche – Der umfassende Ratgeber

    Auf dieser Seite erfahren Sie Schritt-für-Schritt, worauf Sie bei der Wohnungssuche achten müssen, sodass Sie möglichst schnell eine passende und günstige Wohnung finden. Sie bekommen dabei Tipps zu Wohnungen im Allgemeinen, zum Umzug und – ganz wichtig – zum Besichtigungstermin. Denn der Eindruck, den Sie dort hinterlassen, entscheidet darüber, ob Sie Ihre Wunschwohnung bekommen oder nicht.

    Schritt 0: Seien Sie sich im Klaren darüber, was Sie suchen
    wohnungssuche
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    Bevor Sie einen Makler zu Rate ziehen oder das Internet nach Wohnungsanzeigen durchstöbern, sollten Sie selbst ein paar Vorbereitungen treffen. Dabei ist besonders wichtig, dass Sie wissen, was Sie suchen.

    Über grundlegende Fragen wie Miet- oder Eigentumswohnung, ungefähre Preisspanne und den Wohnort haben Sie sich sicher bereits Gedanken gemacht. Um eine verhältnismäßig günstige Wohnung zu finden, in der Sie auch über längere Zeit glücklich werden, sollten Sie Ihre Vorstellungen aber noch weiter konkretisieren.

    Die folgenden Schritte werden Ihnen dabei helfen.

    Schritt 1: Die Kosten

    Es gibt viele Aspekte, die Sie bei der Wohnungssuche berücksichtigen müssen. Letztlich ist aber ein Faktor ganz entscheidend: Die Kosten. Denn selbst, wenn alle anderen Faktoren bei einer Wohnung ideal zu den eigenen Ansprüchen passen, bringt das nichts, wenn die Kosten über dem eigenen Budget liegen.

    Viele machen den Fehler, die Kosten einer neuen Wohnung zu unterschätzen. Diese liegen meist deutlich höher, als einfach nur der Kauf- oder Mietpreis. Damit Sie in Ihrer neuen Wohnung – im wahrsten Sinne des Wortes – kein böses Erwachen erleben, finden Sie im Folgenden eine Auflistung verschiedener Kosten, die Sie mit einrechnen sollten.

    Miete oder Kaufpreis

    Beginnen wir mit dem offensichtlichsten Kostenpunkt: Der Miete oder dem Kaufpreis. Dabei handelt es sich NUR um das Geld, das Sie für die Nutzung der Räumlichkeit bezahlen. Darin sind in der Regel noch keinerlei Nebenkosten enthalten. Um eine ungefähre Idee davon zu bekommen, ob der Mietpreis für Ihre neue Wohnung angemessen ist, finden Sie in der folgenden Grafik eine Übersicht mit durchschnittlichen Mietpreisen in Deutschland.

    Mietpreisdurchschnitt
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    Kaution

    Bei einer Mietwohnung wird zusätzlich zur Miete meistens auch eine Kaution fällig, die man vor dem Einzug leisten muss. In der Regel liegt sie bei 2-3 Monatskaltmieten. Wenn Sie die Wohnung nach Ihrem Auszug wieder in gutem Zustand hinterlassen, gibt es das Geld normalerweise wieder zurück. Dennoch sollten Sie daran denken, dass das Geld vor Ihrem Einzug auf einmal gezahlt werden muss.

    Renovierungsarbeiten

    Je nachdem, in welchem Zustand sich Ihre ausgewählte Wohnung befindet, können zusätzliche Renovierungsarbeiten anfallen. Hierüber sollten Sie sich spätestens bei der Wohnungsbesichtigung informieren. Wenn Sie selbst handwerklich nicht so versiert sind, ziehen Sie idealerweise noch einen Fachmann oder Bekannten zu Rate, der die Kosten ungefähr abschätzen kann.

    Einrichtung und Möbel

    Machen Sie sich noch vor der Unterschrift Gedanken darüber, wie Ihre neue Wohnung eingerichtet werden könnte.

    ❓ Passt der alte Esstisch rein?
    ❓ Muss ein größeres Sofa her?
    ❓ Kann die alte Küche übernommen werden, oder muss eine komplett neue Küche her?
    ❓ …

    Anhand dieser Fragen sehen Sie schon, dass die Kosten für eine neue Einrichtung unter Umständen ganz schön in die Höhe gehen können. So kann die neue Wohnung ganz schnell ein paar hundert bis mehrere tausend Euro teurer werden als gedacht.
    Aber machen Sie sich jetzt keine Sorgen. In den meisten Fällen sind gar keine neuen Möbel nötig. Sie sollten es aber dennoch überprüfen.

    Nebenkosten

    Zu dem reinen Mietpreis kommen in der Regel monatliche Nebenkosten hinzu. Diese Kosten werden auch Betriebskosten genannt und fallen für den Eigentümer der Immobilie an. Daher wird normalerweise im Mietvertrag zwischen Vermieter und Mieter geregelt, welcher Betrag zusätzlich zur Wohnungsmiete fällig wird.

    Nebenkosten
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    Hier eine Liste der 17 Nebenkosten, die der Vermieter nach der Betriebskostenverordnung auf den Mieter übertragen darf:
    ✔ Laufende öffentliche Lasten des Grundstücks (z. B. Grundsteuer)
    ✔ Kosten der Wasserversorgung
    ✔ Kosten der Entwässerung
    ✔ Heizkosten
    ✔ Kosten für die Bereitstellung von Warmwasser
    ✔ Kosten verbundener Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen
    ✔ Kosten für den Betrieb von Personen- und Lastenaufzügen
    ✔ Kosten für Straßenreinigung und Müllbeseitigung
    ✔ Kosten für Gebäudereinigung und Ungezieferbekämpfung
    ✔ Kosten für die Gartenpflege
    ✔ Kosten für Beleuchtung
    ✔ Kosten für Schornsteinreinigung
    ✔ Kosten für Sach- und Haftpflichtversicherung
    ✔ Kosten für den Hauswart
    ✔ Kosten für Antennenanlagen/Breitbandnetzanbindung
    ✔ Kosten des Betriebs für Einrichtungen der Wäschepflege
    ✔ Sonstige Betriebskosten

    Die Nebenkosten werden monatlich an den Vermieter abgeführt – meist auf Basis der Nebenkosten des Vormieters. Einmal jährlich gibt es dann die Nebenkostenabrechnung. Darin werden die tatsächlich verursachten Nebenkosten mit dem monatlich bezahlten Pauschalbetrag verrechnet. Hier kann es also gegebenenfalls zu Nachzahlungen kommen. Wenn Sie jedoch sparsam waren und weniger verbraucht haben, als Sie vorausgezahlt haben, bekommen Sie eventuell sogar Geld zurück.

    Strom

    Mit dem Umzug in eine neue Wohnung müssen Sie sich auch um eine neue Stromversorgung kümmern. Bei den meisten Stromanbietern können Sie das unkompliziert direkt online machen und aus verschiedenen Tarifen auswählen. Das sollten Sie natürlich schon VOR dem Einzug gemacht haben, da Sie sonst im schlimmsten Fall im Dunklen sitzen. Bei der Wahl des richtigen Stromanbieters lohnt es sich übrigens durchaus verschiedene Angebote zu vergleichen. Dabei hilft Ihnen unser Strompreisvergleich.

    Lebenshaltungskosten

    Zu den Lebenshaltungskosten zählen alle Kosten, die anfallen, um das eigene Leben zu finanzieren. Dazu gehören zum Beispiel:

    ✔ Lebensmittel
    ✔ Kleidung
    ✔ Hygieneartikel
    ✔ Kosten für Hobbys und Freizeit
    ✔ …

    Lebenshaltungskosten fallen selbstverständlich überall an – unabhängig vom Wohnort. Die Kosten können je nach Wohngegend jedoch variieren.

    Rundfunkbeitrag

    Durch den Rundfunktbeitrag finanzieren öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radiosender ihr Programm. Unabhängig davon, ob dieses Programm tatsächlich genutzt wird, muss jeder Haushalt eine monatliche Rundfunkgebühr in Höhe von knapp 20€ entrichten. Es gibt nur ganz wenige Ausnahmefälle, weshalb diese Abgabe bei den meisten auch extrem unbeliebt ist. Dennoch sollte man auch diesen Kostenpunkt in die Planung für eine neue Wohnung mit aufnehmen.

    Schritt 2: Lage & Nachbarschaft

    Wenn man eine Wohnung sucht, denkt man meistens an die “inneren Werte” (die Räume, die Einrichtung, die Größe und so weiter). Was aber ebenfalls sehr wichtig ist, ist die Lage der Wohnung.

    Damit ist nicht nur der Ort gemeint, in dem man sucht, sondern auch die Lage der Wohnung innerhalb dieses Ortes. Diese können Sie z. B. in unserem Stadtplan überprüfen.

    Folgende Aspekte können dabei eine Rolle spielen:
    ✔ Nähe zu wichtigen Orten oder Einrichtungen
    ✔ Verkehrsanbindung
    ✔ Unterschiede bei Mietpreisen
    ✔ “Ruf” des Viertels
    ✔ Nachbarschaft

    Nähe zu wichtigen Orten oder Einrichtungen

    Umgebung
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    Das Leben spielt sich nicht nur in den eigenen vier Wänden ab. Die meisten Menschen verlassen täglich ihre Wohnung, um zur Arbeit zu gehen, Freunde zu treffen oder etwas zu unternehmen.

    Natürlich ist es da von Vorteil, wenn die Lage der Wohnung so gewählt ist, dass die Wege zu wichtigen Orten relativ kurz sind.

    Wichtige Orte können sein:
    ✔ Arbeitsplatz
    ✔ Ärzte
    ✔ Krankenhäuser
    ✔ Schulen
    ✔ Kindergarten
    ✔ Spielplätze
    ✔ Sportstätten
    ✔ Grünanlagen
    ✔ Parkmöglichkeiten
    ✔ Supermärkte
    ✔ Bäcker
    ✔ Einkaufsmöglichkeiten
    ✔ ...

    Verkehrsanbindung

    Neben der Nähe zu wichtigen Orten in der direkten Umgebung ist auch die sonstige Verkehrsanbindung ein Faktor, der nicht außer Acht gelassen werden sollte.

    Wichtig ist hier der öffentliche Nahverkehr wie die Bus- und Straßenbahnverbindung, man sollte aber zum Beispiel auch an die Entfernung zur nächsten Autobahnauffahrt denken, sofern diese häufiger genutzt werden soll.

    Auch die Entfernung zum nächsten größeren Bahnhof oder Flughafen sollte man nicht ganz außer Acht lassen. Diese werden aber normalerweise deutlich seltener genutzt und stellen für die meisten Wohnungssuchenden kein K.-o.-Kr­ite­ri­um dar.

    Unterschiede bei Mietpreisen

    Vor allem in größeren Städten kann die Lage, bzw. der Stadtteil, in dem man nach einer Wohnung sucht, großen Einfluss auf die Wohnungspreise haben. Es lohnt sich deshalb, sich hier genauer zu informieren.

    “Ruf” des Viertels

    Auch dieser Punkt trifft vor allem für größere Städte zu. Hier gibt es oftmals Viertel oder Stadtteile, die für etwas bekannt sind und dementsprechend einen bestimmten Ruf haben. Das kann beispielsweise ein Studentenviertel sein, ein Szeneviertel mit vielen Ausgehmöglichkeiten, ein aufstrebendes Viertel, oder sonstiges.

    Auch hier macht es Sinn, sich vorher zu informieren, vor allem, wenn man besonders gerne die Vorzüge eines Viertels erleben oder vielleicht auch meiden möchte.

    Nachbarschaft

    Neben dem weiträumigeren Wohngebiet sollte man sich auch über die direkte Nachbarschaft, in der man leben (oder nicht leben) möchte, Gedanken machen.

    ✔ Belebte Hauptstraße oder ruhige Nebenstraße
    ✔ Gibt es Verkehrslärm, z. B. durch nahegelegene Bahngleise oder Autobahnen
    ✔ Einfamilienhäuser oder Mehrfamilienhäuser
    ✔ ...

    Schritt 3.1: Wohnungstypen

    Nachdem wir die Kosten und die ungefähre Lage der Wohnung eingegrenzt haben, kommen wir nun zur Wohnung an sich. In diesem Schritt stellen wir Ihnen zunächst verschiedene Wohnungstypen vor und zeigen die jeweiligen Vor- und Nachteile.

    ✔ Maisonette-Wohnung
    ✔ Souterrainwohnung
    ✔ Altbauwohnung
    ✔ Barrierefreie Wohnung
    ✔ Loft
    ✔ Penthouse

    Maisonette-Wohnung

    Maisonette-Wohnung
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    Bei einer Maisonette-Wohnung handelt es sich um eine Wohneinheit innerhalb eines größeren Gebäudes, die sich über zwei oder mehr Etagen erstreckt. Die verschiedenen Ebenen der Maisonette sind dabei nicht mit einem typischen Treppenhaus verbunden - dann würde es sich um abgetrennte Wohneinheiten handeln -, sondern die Verbindung ist meist eine offene Treppe, die sich im Raum befindet. Eine typische Maisonettewohnung ergibt sich zum Beispiel, wenn die oberste Etage eines Hauses mit einem ausgebauten und bewohnbaren Dachboden verbunden ist.

    ➕ Vorteile:
    Durch die verschiedenen Etagen entsteht der Eindruck, dass es sich um ein Haus handelt. Außerdem lassen sich verschiedene Wohnbereiche noch besser voneinander abtrennen.

    ➖ Nachteile:
    Aufgrund der Treppe sind Maisonettewohnungen nicht seniorengerecht und auch für Familien mit kleinen Kindern eher ungeeignet. Die offene Treppenverbindung führt in der Regel auch zu leicht erhöhten Heizkosten.

    Hier finden Sie freie Maisonette-Wohnungen in Ihrer Umgebung >>

    Souterrainwohnung

    Souterrain ist französisch und bedeutet so viel wie “unterirdisch”. Eine Souterrainwohnung befindet sich also im Untergeschoss eines Gebäudes. Der Unterschied zu einem einfachen Keller ist. dass ein Souterraingeschoss wirklich so auf- und ausgebaut ist, dass es als ganz normale Wohnung bewohnt werden kann. Oft liegt diese Wohnung auch nicht komplett unter der Erde, sondern nur etwa zur Hälfte. Dann können die Räume auch befenstert sein.

    ➕ Vorteile:
    Souterrainwohnungen haben nicht den besten Ruf und sind deshalb meist verhältnismäßig günstig zu bekommen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man kaum jemanden stören kann. Kinder können also gerne laut auf dem Boden herumtrampeln, denn darunter wohnt ja niemand mehr.

    ➖ Nachteile:
    Es ist nicht immer einfach genug Tageslicht in die Wohnung zu bekommen. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass sowohl Boden, als auch Wände gut isoliert sind. Insgesamt sollte man darauf achten, dass das Kellergeschoss gut ausgebaut ist und auch für eine ordentlich Heizmöglichkeit gesorgt wurde.

    Hier finden Sie freie Souterrainwohnungen in Ihrer Umgebung >>

    Altbauwohnung

    Altbauwohnung
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    Der Begriff Altbauwohnung ist nicht genau definiert. Aber wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Wohnung, die vor längerer Zeit erbaut wurde. Charakteristisch für einen Altbau ist die spezielle Bauweise, die meist von hohen Decken, gemauerten Wänden, Holzbalkendecken, großen Treppenhäusern, großen (Flügel-)Türen, oder Kastenfenstern geprägt ist.

    ➕ Vorteile:
    Altbauwohnungen haben einen unverwechselbaren Charme und viele Leute sind sich sicher: “Einmal Altbau, immer Altbau.” Besonders die hohen Decken und großen Türen vermitteln ein ganz besonderes Wohngefühl. Außerdem befinden sich Altbauten häufig in einer guten Nachbarschaft.

    ➖ Nachteile:
    Größter Nachteil sind sicherlich die relativ hohen Heizkosten. Sie entstehen durch die hohen Räume und die alten Fenster, die im Vergleich zu Neubauten einfach deutlich schlechter isoliert sind. Man sollte sich bei einem Altbau deshalb immer nach den Heizkosten erkundigen und ob das Gebäude eventuell schon saniert worden ist. Ein weiterer Nachteil ist die Hellhörigkeit.

    Hier finden Sie freie Altbauwohnungen in Ihrer Umgebung >>

    Barrierefreie Wohnung

    Bei einer barrierefreien Wohnung handelt es sich um eine Wohnung, die auch für körperlich eingeschränkte Menschen möglichst gut bewohnbar ist. Besonders für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung ist die Barrierefreiheit entscheidend. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man sich sicher in der Wohnung bewegen kann, dass die sanitären Anlagen leicht zugänglich sind und dass auch die Küche sicher und leicht bedienbar ist. Ab wann genau man von einer barrierefreien Wohnung sprechen kann, ist gesetzlich und durch Normen geregelt.

    ➕ Vorteile:
    Der Vorteil liegt in der Barrierefreiheit und damit der Erleichterung des Alltags.

    ➖ Nachteile:
    Einziger Nachteil ist, dass barrierefreie Wohnungen (noch) nicht so weit verbreitet sind und damit schwieriger zu finden sind.

    Hier finden Sie barrierefreie Wohnungen in Ihrer Umgebung >>

    Loft

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    Als Loft bezeichnet man eine Wohnung in einer alten umgebauten Lagerhalle oder einem alten Industriegebäude. Große Flächen, hohe Decken, Fensterfronten, Stahlträger oder freiliegendes Mauerwerk machen dieses Wohnkonzept besonders attraktiv.

    ➕ Vorteile:
    Aufgrund des großen Freiraums und des extravaganten Ambientes ist eine Loftwohnung für viele ein Traum.

    ➖ Nachteile:
    Meist ist die Miete bzw. der Kaufpreis für ein gut ausgebautes Loft sehr hoch. Hinzu kommen hohe Nebenkosten, da der große offene Raum nicht einfach zu beheizen ist.

    Hier finden Sie freie Loftwohnungen in Ihrer Umgebung >>

    Penthouse

    Penthouse
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    Das Penthouse gehört zu den exklusivsten Wohnmöglichkeiten überhaupt. Es befindet sich als eigene Wohneinheit auf dem Dach von Wohn- oder Hochhäusern. Durch diese besondere Lage ergibt sich ein meist unvergleichlicher Ausblick über die Stadt.

    ➕ Vorteile:
    Vorteile einer Penthousewohnung sind die Exklusivität, eine meist hervorragende Lage, ein toller Ausblick und häufig eine große Dachterasse.

    ➖ Nachteile:
    Der größte Nachteil sind die hohen Anschaffungs- oder Mietpreise.

    Hier finden Sie freie Penthousewohnungen in Ihrer Umgebung >>

    Schritt 3.2: Wohnungen nach Größe
    Wohnungssuche
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    Bei der Wohnungssuche macht es natürlich auch durchaus Sinn, sich an der Größe zu orientieren. Als erstes denkt man dabei wohl an die Grundfläche der Wohnung, also die Quadratmeterzahl. Häufig ist es aber sinnvoller nach der Raumaufteilung zu gehen.

    Denn was hilft einem eine 100m² Wohnung, die nur zwei Zimmer hat, wenn man aber ein Wohnzimmer, zwei Kinderzimmer, einen Hobbyraum und ein Gästezimmer einrichten möchte. Man sollte also zusätzlich zur Grundfläche auch auf die Anzahl der Zimmer achten.

    ✔ 1-Zimmer-Wohnung
    ✔ 2-Zimmer-Wohnung
    ✔ 3-Zimmer-Wohnung

    1-Zimmer-Wohnung

    Eine 1-Zimmer-Wohnung ist in der Regel die günstigste Art zu wohnen. Es gibt zwar nicht besonders viel Platz, aber mit ein paar kreativen Einrichtungsideen lässt sich ein sehr gemütliches zu Hause mit kurzen Wegen gestalten. Vor allem für Singles und Studenten ist die 1-Zimmer-Wohnung eine tolle Alternative.

    Weitere Infos und freie 1-Zimmer-Wohnungen in Ihrer Umgebung >>

    2-Zimmer-Wohnung

    Für Singles bietet eine 2-Zimmer-Wohnung den Vorteil, dass sich Wohn- und Schlafbereich voneinander abtrennen lassen. Und auch für Pärchen oder eine kleine 2er WG sind 2-Zimmer-Wohnungen eine vergleichsweise günstige Wohnmöglichkeit.

    Weitere Infos und freie 2-Zimmer-Wohnungen in Ihrer Umgebung >>

    3-Zimmer-Wohnung

    3-Zimmer-Wohnungen bieten bereits einen großen Gestaltungsfreiraum und sind daher sowohl bei Singles, als auch bei Pärchen, Wohngemeinschaften oder Familien beliebt. Denn neben Schlaf- und Wohnzimmer bleibt hier noch ein weiterer Raum, der nach den eigenen Wünschen gestaltet und eingerichtet werden kann. Von Kinder-, über Arbeits-, bis hin zum Hobbyzimmer ist hier alles möglich.

    Weitere Infos und freie 3-Zimmer-Wohnungen in Ihrer Umgebung >>

    Schritt 4: Beginn der Wohnungssuche
    Wohnungssuche
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    Wie Sie sehen, sind für die erfolgreiche Wohnungssuche einige Vorbereitungen nötig. Fassen wir noch einmal zusammen, inwiefern Sie Ihre Suche bereits eingrenzen können:

    ✔ Sie kennen den Wohnort, bzw. die Stadt, in der Sie nach einer Wohnung suchen.
    ✔ Sie wissen, ob Sie eine Miet- oder Eigentumswohnung bevorzugen.
    ✔ Sie sind sich über die möglichen Kosten bewusst und kennen Ihr maximales Budget.
    ✔ Sie haben sich Gedanken über die Lage und Nachbarschaft Ihrer Wohnung gemacht.
    ✔ Sie wissen, welchen Wohnungstypen Sie bevorzugen und wie viele Zimmer Ihr neues Heim idealerweise haben sollte.

    Das ist eine optimale Ausgangssituation, um die passende Wohnung zu finden, in der Sie glücklich werden. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, um freie Wohnungen zu finden, die Ihren Vorstellungen entsprechen.

    1. Sie geben alle Informationen, die Sie zusammengetragen haben an einen Immobilienmakler, der die Suche für Sie übernimmt und Ihnen darauf basierend einige Wohnungen vorschlägt.
    2. Sie nutzen das Internet und machen sich selbst auf die Suche. Es gibt dazu verschiedene Online-Immobilien-Portale, in denen massenhaft Wohnungsangebote aufgelistet sind. Besonders beliebt ist unser Partner Immowelt und über die folgende Suchmaske können sie sofort die Suche nach Ihrer neuen Wohnung starten.

    Schritt 5: Der Besichtigungstermin

    Jetzt wird es ernst. Die Vorbereitungen waren erfolgreich. Sie sind bei Ihrer Wohnungssuche fündig geworden und haben eine Immobilie in die nähere Auswahl genommen. Dann steht jetzt ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Wunschwohnung an: Der Besichtigungstermin.

    Hier entscheiden Sie zum einen, ob die online ausgewählte Wohnung Ihnen auch in Wirklichkeit zusagt. Zum anderen entscheidet aber auch der Eigentümer, ob Sie ein passender Mieter oder Käufer sind. Sie sollten sich deshalb unbedingt gut vorbereiten und einige Punkte beachten, damit der Besichtigungstermin ein voller Erfolg wird.

    Allgemeine Tipps zum Besichtigungstermin

    Es gibt natürlich einige grundlegende Tipps, die selbstverständlich sein sollten. Dazu gehören Pünktlichkeit, Freundlichkeit gegenüber dem Eigentümer und angemessene Kleidung. Darüber hinaus haben wir aber noch ein paar speziellere Ratschläge für Sie, an die man nicht sofort denken würde.

    Einzelbesichtigung

    Wenn möglich machen Sie eine Einzelbesichtigung aus. Gerade in größeren Städten gibt es häufig mehrere Bewerber für eine Wohnung. Oft vereinbart der Hausverwalter dann Massenbesichtigungen, um Zeit zu sparen. Das erschwert natürlich ein persönliches Kennenlernen und eine detailiertere Besichtigung mit der Beantwortung Ihrer Fragen.

    Nicht alleine besichtigen

    Trotz der Einzelbesichtigung sollten Sie die Wohnung nicht alleine besichtigen. Nehmen Sie stattdessen einen Freund mit, denn wenn Sie zu zweit sind, fällt Ihnen einfach mehr auf. Idealerweise nehmen Sie einen sachkundigen Bekannten mit, der Sie gegebenenfalls auf Mängel hinweisen kann.

    Genau begutachten

    Besichtigung
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    Schauen Sie sich die Wohnung so genau wie möglich an. Hier sind einige Punkte, auf die Sie unbedingt ein Auge werfen sollten:

    ✔ Grundsätzliche Sauberkeit
    ✔ Geruch
    ✔ Geräusche
    ✔ Schimmel
    ✔ Risse in der Wand
    ✔ Steckdosenverteilung
    ✔ Fenster und Türen öffnen
    ✔ Rolladen
    ✔ Feuchtigkeit
    ✔ Fußbodenzustand
    ✔ Wand/Tapetenzustand
    ✔ Helligkeit (bei Tageslicht besichtigen!)


    Sollten Ihnen Mängel auffallen, oder sollten Sie sich unsicher sein, fragen Sie lieber nochmal nach einem zweiten Besichtigungstermin. Dann können sie einen fachkundigen Gutachter mitbringen, der die Lage für Sie einschätzt.

    Fotos machen

    Sie sollten unbedingt Fotos von der Wohnung machen (am besten vorher kurz fragen). Besonders dann, wenn Ihnen etwas Negatives auffällt. Sie können dazu Ihr Handy verwenden, wenn es über eine gute Fotoauflösung verfügt. Ansonsten sollten Sie zu einem guten Fotoapparat greifen.

    Fragen stellen

    Ganz wichtig ist, dass Sie bei der Besichtigung Ihre Fragen stellen. Je mehr Sie über die Wohnung erfahren können, desto besser ist es für Ihre Entscheidung. Hier sind einige Fragen, die Sie stellen können:

    ✔ Gibt es bekannte Mängel?
    ✔ Wie hoch lagen die Nebenkosten im letzten Jahr?
    ✔ Wie ist die Parksituation?
    ✔ Gibt es einen Keller/Abstellraum?
    ✔ Wie ist die Isolierung?
    ✔ Wie sind die Nachbarn?
    ✔ Wo kann man eine Waschmaschine anschließen?
    ✔ Ist die Küche im Preis enthalten?
    ✔ Fallen sonstige Kosten an?
    ✔ Sind Haustiere erlaubt?

    Die Umgebung und Nachbarschaft

    Im Schritt 2 (“Lage & Nachbarschaft”) sind wir bereits genauer darauf eingegangen, worauf es in der Umgebung einer Wohnung zu achten gilt. Dazu zählen unter anderem folgende Dinge:

    ✔ Nähe zu wichtigen Orten oder Einrichtungen
    ✔ Verkehrsanbindung
    ✔ “Ruf” des Viertels
    ✔ Direkte Nachbarschaft

    Genauere Informationen zu den einzelnen Unterpunkten finden Sie unter Schritt 2.

    Der erste Eindruck

    Wie so oft sollte auch bei der Wohnungssuche der erste Eindruck stimmen. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Haben Sie ein unwohles Gefühl? Dann wird es mit Sicherheit in Zukunft schwierig, sich dort wirklich zu Hause zu fühlen. Haben Sie ein gutes Gefühl? Dann stehen die Chancen gut, dass Sie in dieser Wohnung glücklich werden. Dennoch sollten Sie sich noch weitere Wohnungen ansehen und auf Ihren Bauch hören, sich aber nicht blind darauf verlassen.

    Schritt 6: Die Unterschrift

    Ihre Wohnungssuche war erfolgreich. Sie haben (online) eine passende Wohnung gefunden. Und bei der Besichtigung hat sich Ihr guter Eindruck bestätigt. Es sieht aus, als ob alles passt. Der Moment der Entscheidung ist gekommen.

    Doch bevor Sie Ihre Unterschrift unter den Vertrag setzen, sollten Sie ihn sich sorgfältig Zeile für Zeile durchlesen, um später keine böse Überraschung zu erleben.

    Was steht in einem Mietvertrag?

    Mietvertrag
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    Grundsätzlich werden in einem Mietvertrag sowohl die Immobilie an sich beschrieben, als auch Mieter und Vermieter näher benannt. Zusätzlich werden die Rechte und Pflichten beider Parteien konkret aufgelistet. Hier sollten Sie also ganz genau hinschauen.

    Typische Streitpunkte sind Dinge wie Schnee schippen, Treppenhaus putzen, Grillverbot, Kautionshöhe und ähnliches. Sollten Sie einige Punkte nicht verstehen, fragen Sie beim Vermieter lieber nochmal nach.

    Wenn Sie mit allen aufgeführten Pflichten und Rechten bei der Nutzung Ihrer Wohnung einverstanden sind, können Sie den Mietvertrag unterschreiben.

    Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Wohnungssuche!

    Als abschließender Schritt steht jetzt nur noch der Umzug an.

    Schritt 7: Der Umzug - Zeitplan/Checkliste

    Die Wohnungssuche ist vorbei. Sie sind fündig geworden und haben den Vertrag für Ihre neue Wohnung unterschrieben. Dann wird es spätestens jetzt Zeit, einen Zeitplan für den kommenden Wohnungswechsel aufzustellen. Dazu können Sie sich ungefähr an folgendem Zeitplan orientieren.

    Etwa 3 Monate vor dem Umzug

    ✔ Alten Mietvertrag kündigen (die übliche Kündigungsfrist beträgt 3 Monate; erst kündigen, wenn Sie eine neue Wohnung sicher haben)
    ✔ Informieren, ob an der alten Wohnung Renovierungen vorgenommen werden müssen
    ✔ Urlaub für den Tag des Umzugs beantragen
    ✔ Bei Bedarf Angebote verschiedener Umzugsunternehmen vergleichen
    ✔ Langsam planen, welche Möbel und Einrichtungsgegenstände mitgenommen werden
    ✔ Beginnen alte, nicht mehr benötigte Dinge zu entsorgen
    ✔ Gegebenenfalls Kündigung von (ortsbezogenen) Mitgliedschaften und Abos

    Etwa 1 Monat vor dem Umzug

    Umzugskisten
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    ✔ Einrichtung der neuen Wohnung planen
    ✔ Umzugshelfer (Freunde) informieren und organisieren
    ✔ Umzugskartons und weiteren Umzugsbedarf besorgen
    Nachsendeauftrag bei der Post beantragen
    ✔ Gegebenenfalls Umzugswagen mieten und Absperrung einer Parkmöglichkeit genehmigen lassen
    ✔ Erste Kartons packen
    ✔ Gegebenenfalls Renovierungsarbeiten in der neuen Wohnung vornehmen

    Etwa 1 Woche vor dem Umzug

    Umzug
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    ✔ Neue und alte Nachbarn und Hausmeister über den Umzug informieren
    ✔ Umzugskartons packen und beschriften
    ✔ Zählerstände in neuer und alter Wohnung ablesen
    ✔ Große Möbel demontieren
    ✔ Umzugshelfer nochmal an den Termin erinnern
    ✔ Abschiedfeier?

    Tag des Umzugs

    ✔ Essen und Getränke bereitstellen
    ✔ Gegebenenfalls Umzugsfahrzeug abholen
    ✔ Neues Treppenhaus vor Umzug auf eventuelle Schäden prüfen und diese dokumentieren
    ✔ Möbel montieren und schwere Möbel an ihrem Platz rücken, so lange die Helfer noch da sind

    Nach dem Umzug

    ✔ Alte Wohnung reinigen
    ✔ Neue Adresse mitteilen
    ✔ Bei Einwohnermeldeamt ummelden
    ✔ Einweihungsparty?
    ✔ Das neue Zuhause genießen

    Es ist vollbracht. Der Umzug in die neue Wohnung stellt den letzten Meilenstein bei der Wohnungssuche dar. Und weil dieser Ratgeber sehr ausführlich ist und die Wohnungssuche ein komplexes Thema, fassen wir nun die wichtigsten Schritte nochmal für Sie zusammen.

    Zusammengefasst: Die Wohnungssuche im Überblick

    Wenn Sie nach einer neuen Wohnung suchen, stehen Sie vor einer der wichtigsten Entscheidungen, die man im Leben zu treffen hat. Daher hier nochmal die entscheidenden Schritte für Sie im Überblick:

    Checkliste

    ✔ Schritt 0: Seien Sie sich darüber im Klaren, was Sie suchen
    ✔ Schritt 1: Kosten - Informieren Sie sich über sämtliche potentielle Kosten einer Wohnung und legen Sie ihr maximales Budget fest
    ✔ Schritt 2: Lage & Nachbarschaft - Überlegen Sie sich gut, wo genau Sie nach einer Wohnung suchen und welche wichtigen Einrichtungen sich in Ihrer Nähe befinden sollten
    ✔ Schritt 3.1: Wohnungstyp - Finden Sie die passende Wohnungsart für Ihre persönlichen Ansprüche
    ✔ Schritt 3.2: Wohnungsgröße - Machen Sie sich Gedanken zur optimalen Wohnungsgröße für Ihre Anforderungen
    ✔ Schritt 4: Beginn der Wohnungssuche - Nutzen Sie die gewonnenen Informationen und grenzen Sie die Wohnungssuche sinnvoll ein
    ✔ Schritt 5: Der Besichtigungstermin - Schauen Sie sich die Wohnung genau an und klären Sie alle offenen Fragen
    ✔ Schritt 6: Die Unterschrift - Lesen Sie sich vor der Unterschrift den Mietvertrag ganz genau durch und machen Sie sich Ihre Rechte und Pflichten bewusst
    ✔ Schritt 7: Der Umzug - Der Umzug stellt das Ende der erfolgreichen Wohnungssuche dar

    Mit diesen Informationen sind Sie bestens gerüstet und der erfolgreichen Wohnungssuche steht nichts mehr im Weg.

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