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Berufsbild Ergotherapeut / Ergotherapeutin

Heilen und Helfen

© WavebreakmediaMicro / Fotolia

Als Ergotherapeuten hilfst du Menschen, die durch eine Erkrankung, eine Verletzung oder eine Behinderung in ihrer Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit beeinträchtigt sind. Du behandelst beispielsweise Patienten mit Demenz oder Parkinson, aber auch Menschen mit Amputationen, Frakturen oder Arthrose- und Rheuma-Kranke.

Ausbildungdauer

3 Jahre

Bildungsweg

Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Ergotherapie

Ausbildungsbereich

Gesundheits- und Sozialwesen

Vergütung

keine Vergütung; evtl. Schulgeld oder Aufnahme- und Prüfungsgebühren

Wo findet die Ausbildung statt?

Die Ausbildung zum Ergotherapeuten findet in Berufsfachschulen statt. Daneben gibt es einen praktischen Ausbildungsteil, den angehende Ergotherapeuten z.B. in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, psychiatrischen Einrichtungen, Praxen für Ergotherapie oder in Altenheimen sowie Wohnheimen für Menschen mit Behinderung absolvieren können.

Deine Ausbildung im Überblick

Was lerne ich in der Ausbildung?

In der Ausbildung zum Ergotherapeuten lernst du, wie du durch ergotherapeutische Methoden die beeinträchtigten körperlichen oder geistigen Fähigkeiten deiner Patienten verbessern, wiederherstellen oder kompensieren kannst Damit ermöglichst du dem Patienten eine möglichst große Selbstständigkeit im Alltag.

Während der Ausbildung lernen Ergotherapeuten medizinische Grundlagen sowie Aufbau und Anatomie des menschlichen Körpers kennen. Kenntnisse aus den Bereichen Neurologie, Orthopädie oder Psychiatrie sowie sozialwissenschaftliche Grundlagen aus der Pädagogik und Psychologie sind ebenso Teil der Ausbildung. Neben motorisch-funktionellen, neurophysiologischen oder arbeitstherapeutischen Behandlungsverfahren werden in der Ergotherapie auch handwerkliche und gestalterische Techniken angewendet. Deshalb sind Schulfächer wie Werken, Technik, Musik und Kunst sowie Darstellendes Spiel Teil deiner Ausbildung.

Was mache ich als Ergotherapeut?

Bei deiner Tätigkeit als Ergotherapeut hilfst du Menschen, wieder gesund zu werden. Dabei arbeitest du mit Patienten mit ganz unterschiedlichen Erkrankungen oder Verletzungen. Zu deinen Patienten gehören z.B. Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben. Je nach Schwere des Schlaganfalls müssen Ergotherapeuten mittels grob- und feinmotorischer Übungen die Bewegungsfähigkeit des Patienten wieder herstellen. Du trainierst mit ihnen grundlegende Fertigkeiten wie Essen, Waschen, Ankleiden oder Schreiben.

Auch Kindern mit körperlichen oder geistigen Entwicklungsrückständen, die z.B. unter Störungen des Bewegungsapparates, Lern- und Konzentrationsschwächen oder aber Verhaltensstörungen wie etwa ADHS leiden, kann durch ergotherapeutische Methoden geholfen werden.

Wichtig ist also, dass du einfühlsam bist und gerne mit Menschen arbeitest und ihnen hilfst. Du lernst, jeden Patienten individuell zu sehen und ihm bestmöglich zu helfen.

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