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Mutterschaftsgeld

Lohnersatz während der Mutterschutzfristen

Mutterschaftsgeld Deutschland

Mutterschaftsgeld wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Lohnersatzleistung während der Mutterschutzfristen gezahlt, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung.

Wer erhält Mutterschaftsgeld?

Mutterschaftsgeld erhalten Frauen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen und bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Frauen, bei denen bei Beginn der Schutzfrist kein Arbeitsverhältnis besteht, die aber bei einer gesetzlichen Krankenkasse mit Anspruch auf Krankengeld versichert sind, z.B. Selbstständige, erhalten Mutterschaftsgeld in Höhe des Krankengeldes.

Privat krankenversicherte Frauen erhalten kein Mutterschaftsgeld, da private Kassen kein Mutterschaftsgeld auszahlen. Sie können jedoch bei der Mutterschaftsgeldstelle des Bundesversicherungsamtes ein einmaliges Mutterschaftsgeld in Höhe von bis zu 210 Euro beantragen. Die gilt auch für Frauen, die in einer gesetzlichen Krankenkasse familienversichert sind oder in einem nicht versicherungspflichtigen Minijob arbeiten.

Wie viel Mutterschaftsgeld kann ich erhalten?

Die Krankenkassen zahlen derzeit maximal 13 Euro pro Tag oder 385 Euro pro Monat. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dieses Mutterschaftsgeld bis zur Höhe des Nettogehalts der Arbeitnehmerin aufzustocken (Zuschuss zum Mutterschaftsgeld).

Wie kann ich Mutterschaftsgeld beantragen?

Um das Mutterschaftsgeld beantragen zu können, benötigst du von deinem Arzt eine Bescheinigung über den errechneten Geburtstermin. Diese musst du deinem Arbeitgeber und deiner Krankenkasse vorlegen, bevor dein Mutterschutz beginnt. Die Bescheinigung darf nicht älter als vier Wochen sein.