Freitag, 24.05.2013
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Macht und Liebe

Der Begriff „Macht“ begleitet Menschen in vielen Lebensbereichen.
Selbst in der Tierwelt heißt es „der Stärkere setzt sich durch“. Von Natur aus neigen Menschen zu Machtspielen. Auch Beziehungen werden davon nicht verschont: Partner versuchen Ihre Kräfte zu messen und Dominanz zu zeigen. Hier erfahren Sie, wie aus dem Machtkampf eine harmonische Beziehung entsteht.

Macht macht Liebe möglich. Ein Wissenschaftlerduo hat 1959 erforscht, was der Grundstein einer Beziehung ist. Die Ergebnisse waren erstaunlich. Es hat sich ergeben, dass Macht in einer Beziehung ein wichtiger Faktor ist. Ohne sie kann eine Beziehung nicht zustande kommen. Zu einem Paar wird man erst dann, wenn sich die Partner gegenseitig beeinflussen und Macht über den anderen ausüben können.

Wer hat die Hosen an?
Wer hat die Hose an? In den Machtspielchen werden meist die Grenzen der Partner ausgetestet. Wer ist Gewinner und wer Verlierer? Das lässt sich nicht beantworten, denn für eine dauerhafte Beziehung ist ein Gleichgewicht Voraussetzung. In einer ausgewogenen Beziehung ist es laut dem Berliner Psychologen Wolfgang Krüger wichtig, die Gelassenheit im Machtkampf zu behalten und nicht immer dem Partner nachzugeben.

Die Machtspielchen gehen los
Die Machtspielchen gehen los Die Machtkämpfe spielen sich auf drei Ebenen ab: der Entscheidungs-, der Versorgungs- und der Gefühlsebene. Mit Machtspielen versuchen sich die Partner unbewusst Liebe, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Sicherheit sowie Geborgenheit vom Lebensgefährten zu erobern.

Männer gegen Frauen
Männer gegen Frauen Obwohl wir in Zeiten der Gleichberechtigung leben, bleibt im Unterbewusstsein immer noch die alte Rollenverteilung erhalten. Obwohl die heutigen Frauen als selbstbewusst, stark und abgehärtet gegen Manipulationsversuche gelten, neigen viele trotz alledem dazu, dominante Männer attraktiv zu finden. Frauen scheinen auch trotz der Änderung des Frauenbildes immer noch ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht klar genug zu äußern.

Wer hat denn jetzt die Macht?
Wer hat denn jetzt die Macht? Im Auftrag von Fokus wurde eine Studie durchgeführt, bei der sich 95% der Frauen und 87% der Männer eine gleichberechtigte Partnerschaft wünschten. Es ist nicht wirklich gelungen herauszufinden, ob es möglich ist, eine Beziehung ohne Rollenverteilung dauerhaft aufrecht zu erhalten. Obwohl sich Partner ergänzen sollten, kommt es vor, dass einer von beiden die Führung übernimmt.

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Spannungsfelder der Liebe
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