Alle Befürworter der Perspektive Jugend 2012 im Überblick:
„Vor fünf Jahren wurde das vom europäischen Sozialfonds geförderte hessische Projekt SchuB (Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb) gestartet, das die Bedeutung von ausbildenden Betrieben zeigt: In die SchuB-Klassen werden von schulischem Scheitern bedrohte Jugendliche aufgenommen. Individuelle Förderung und eine veränderte Stundentafel, die handlungs- und praxisorientierten Unterricht zum Ziel hat, sind die grundlegenden Maßnahmen, um diese Jugendlichen wieder zu motivieren. Die Besonderheit des SchuB-Projektes liegt vor allem in der Verzahnung von Schule und Betrieb. Dank der Mitarbeit zahlreicher Betriebe ergibt sich eine enge Kooperation zwischen der schulischen und betrieblichen Ausbildung, die sich in den sehr guten Ergebnissen der SchuB-Klassen widerspiegeln, die die Jugendlichen fit für die Arbeitswelt von morgen machen.
Dazu trägt auch die Lehrstellenaktion Perspektive Jugend 2012 bei, die umso erfolgreicher werden wird, je mehr Unternehmen sich an ihr beteiligen.“ Dorothea Henzler (FDP), Hessische Kultusministerin
"Eine der wichtigsten Aufgaben der Gegenwart besteht darin, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu geben. Gute Bildung und Ausbildung sichern die Zukunft der jungen Menschen und natürlich auch der Unternehmen. Aufgrund der demografischen Entwicklung haben wir in Deutschland mittlerweile einen Fachkräftemangel. Die Ausbildung im Unternehmen spielt deshalb bei der Gewinnung von Facharbeitern eine bedeutende Rolle. Die duale Ausbildung ist vorausschauend und damit auch die wirtschaftlichste Form der Personalgewinnung. Aus diesem Grund sollten möglichst viele Unternehmen diese Möglichkeit nutzen, um ihren zukünftigen Fachkräftebedarf abzudecken. Die Lehrstellenaktion Perspektive Jugend ist eine gute Plattform, um Jugendliche und Unternehmen zusammenzubringen. Ich wünsche ihr viel Erfolg und danke allen Beteiligten für ihr Engagement." Prof. Roland Wöller (CDU), Sächsischer Staatsminister für Kultus
"Ausbildung heißt Integration konkret. Je mehr Ausbildungsplätze für junge Menschen desto besser sind die Perspektiven nicht nur für unsere Schülerinnen und Schüler, die in 2012 die Schule verlassen werden, sondern auch für den sich abzeichnenden Fachkräftebedarf in unserer Wirtschaft. Wir dürfen keinen zurücklassen! Wir brauchen alle! Hände in den Schoss legen gilt nicht. Ich appelliere daher an die ausbildende Wirtschaft, auch in 2012 alle Anstrengungen zu unternehmen, nicht nachzulassen in der Schaffung von Ausbildungsplätzen.
Ich appelliere an die Wirtschaft, auch die Möglichkeiten der Einstiegsqualifizierung für junge Menschen zu nutzen, die mit den Zusagen im Ausbildungspakt nochmals ausgeweitet worden sind. Hier wird Ausbildungsreife durch Ausbildung im Betrieb praktiziert. Nutzen Sie die Zweisprachigkeit unserer Migrantinnen und Migranten für Ihren Betrieb. Melden Sie Ihre Ausbildungsstellen an www.meinestadt.de und der örtlichen Arbeitsagentur!" Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner (SPD), Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin
„Jeder junge Mensch kann etwas und jeder junge Mensch wird gebraucht. Das gilt. Deshalb ist es so wichtig, dass niemand nach der Schule ins Abseits geschoben wird, sondern dass jede und jeder einen Beruf erlernen kann. Gerade in diesem Jahr, in dem die Wirtschaftskrise es uns nicht leicht macht. Die Lehrstellenaktion „Perspektive Jugend 2012“ hilft dabei. Weiter so. Und: Machen Sie mit!“
Franz Müntefering, SPD
"Wir wollen, dass jede und jeder die Chance auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz bekommt. Deswegen unterstütze ich die bundesweite Lehrstellenaktion Perspektive Jugend. Wir müssen den wirtschaftlichen Aufschwung nutzen, um das notwendige Engagement bei der Schaffung neuer Ausbildungsplätze zu steigern. Daher appelliere ich an die Wirtschaft, die Zusagen im Ausbildungspakt einzuhalten und für alle Jugendlichen ausreichend Lehrstellen zu schaffen. Wir brauchen 2012 jeden Ausbildungsplatz!" Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung (CDU)