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    Bewerbungskosten steuerlich absetzen

    Alle Kosten, die bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle entstehen, kannst du als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Dazu zählen:

    ✔ Kosten für Stellengesuche
    ✔ Kosten für amtliche Beglaubigungen
    ✔ Ausgaben für Bewerbungsfotos
    ✔ Ausgaben für Bewerbungsmappen
    ✔ Ausgaben für Briefpapier, Umschläge und Porto
    ✔ Telefonkosten
    ✔ Ausgaben für vorbereitende Kurse (z.B. Vorstellungsgespräche)
    ✔ Fahrt- und Übernachtungskosten
    ✔ Anteilig Anschaffungskosten für Computer, da dieser beruflich genutzt wird
    ✔ Kosten für notwendige Zeitungs- und Zeitschriften-Abos
    ✔ Kosten für Druckerpatronen

    Nachweis der Kosten

    Das Finanzamt benötigt sowohl eine Liste mit all deinen Bewerbungen als auch die Antworten der Unternehmen. Für den Nachweis hast du zwei Möglichkeiten:
    ✔ alle Belege sammeln und einreichen
    ✔ Pauschale geltend machen - zwischen 10- und 15 Euro pro schriftlicher Bewerbung, 2,50 Euro für Emails

    Hinweis: Für die steuerliche Absetzung der Kosten ist es egal, ob du arbeitslos oder ungekündigt warst. Der Erfolg oder Misserfolg der Bewerbungen ist ebenso irrelevant.

    Erstattung durch die Agentur für Arbeit

    Auch als Bezieher von Arbeitslosengeld kannst du dir die Kosten wie folgt von der Agentur für Arbeit zurückerstatten lassen.
    ✔ Für die Erstattung musst du im Vorfeld einen Antrag stellen (persönlich oder telefonsich)
    ✔ Erstellung und Verschickung von Bewerbungsunterlagen wird jährlich bis zu einer Höhe von 260 Euro erstattet
    ✔ Erstattet werden alle Belege und Quittungen oder pauschal 5 Euro pro Bewerbung
    ✔ Reisekosten (sofern nicht vom Arbeitgeber übernommen) - es werden nur die tatsächlich entstandenen Kosten übernommen
    ✔ Gegebenenfalls Tagegeld: 16 Euro bei ganztägiger Abwesenheit, 8 Euro für den Tag der An- und Abreise
    ✔ Wichtig: Immer alle Belege aufbewahren. Es gibt keine rückwirkende Erstattung, es gilt immer das Datum der Antragsstellung.

    Einen generellen Rechtsanspruch gibt es aber in beiden Fällen nicht.

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