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Allgemeines zum Wohnungsmarkt in Frankfurt am Main

Mainhattan – Skyscraper am Main

© Maria Karnagel

Kaum eine andere deutsche Großstadt imponiert durch ihre Skyline so wie die größte Stadt Hessens, Frankfurt am Main. „Mainhattan“, wie Frankfurt in Anlehnung an das New Yorker Manhattan genannt wird, ist der Sitz des Finanzmarkts, des Handels und der Wirtschaft. Aber auch die Wissenschaften sind Dank der Universität und Hochschulen vertreten. Viele Großunternehmen haben ihren zentralen Sitz in der fünftgrößten Stadt Deutschlands, sodass es viele Arbeitsplätze in unterschiedlichen Bereichen gibt. Dabei ist Frankfurt nicht nur die Stadt der Banker und Manager. Der Flughafen und zahlreiche IT-Unternehmen bieten ein breit gefächertes Tätigkeitsspektrum.

Frankfurt ist nicht ausschließlich in Bezug auf den Arbeitsmarkt ein Ort der Vielfalt. 180 Nationen leben in der Stadt und fast jeder dritte hat keinen deutschen Pass. Dadurch gewinnt Frankfurt den internationalen Charme einer Megacity, wenngleich die Stadt nur um die 700 000 – 800 000 Einwohner zählt. Die Tendenz ist allerdings steigend, denn immer mehr Menschen möchten in der Metropole leben. Dies ist nicht verwunderlich: Obwohl Frankfurt der Sitz vieler Unternehmen ist und eindrucksvolle Skyscraper das Stadtbild prägen, so gibt es auch viele grüne Flächen, die Natur in die Stadt bringen. Der Palmengarten, der Grüngürtel, sowie der Stadtwald, der einer der größten Deutschlands ist, laden zu Auszeiten ein. Auch kulturell kann Frankfurt Einiges bieten: das Freizeitangebot umfasst Oper, Theater, sowie eine Vielfalt von Museen. Und wer lieber Fußball-Spiele verfolgt, kann in der Commerzbank-Arena bei Spielen von Eintracht Frankfurt vor Ort mitfiebern. Zum Einkaufen und Flanieren eignet sich eine der verkaufsstärksten Straßen Deutschlands: Die Zeil.

Frankfurt, das „globale Dorf“, ist zudem eine Stadt mit einer guten Infrastruktur und moderaten Distanzen. So kann das Zentrum innerhalb von 20 Minuten durchquert werden. Der Flughafen ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und der drittgrößte europäische. Von dort aus kann nahezu jedes Reiseziel erreicht werden.

Von Fachwerkhaus bis Fernreise – in Frankfurt ist vieles möglich. Die vielen Kontraste, die in der Stadt aufeinander treffen, sorgen für eine unverkennbare Dynamik. Kein Wunder also, dass die Einwohnerzahlen stetig ansteigen. Der Mietspiegel liegt bei durchschnittlich 14,18 Euro pro m² (Quelle: Immowelt).

Wie und wo Sie in der Stadt der Vielfalt ein passendes Zuhause finden und worauf Sie bei der Wohnungssuche in Frankfurt achten sollten, erfahren Sie hier.

Szeneviertel

© Maria Karnagel

Als Standort der Banken und Wirtschaft wird Frankfurt oft als Stadt der „Snobs“ bezeichnet. Neben wohlhabenderen Gegenden gibt es aber auch viele urige, trendige und heterogene Viertel. So ist das Nordend derzeit ein angesagter Stadtteil, in dem sich von Künstler bis Banker jeder zuhause fühlt, der gerne zentral und am Puls der Zeit lebt. Zwischen Gründerzeitbauten finden sich Neubauten und die Mieten variieren nach Immobilie. Wer sich im Nordend niederlassen möchte, sollte sich aber der schwierigen Parkplatzsituation bewusst sein und entweder auf die öffentlichen Verkehrsmittel oder das Fahrrad setzen. Wer die Chance auf einen Stellplatz hat, sollte diese unbedingt nutzen. Generell gilt bei der Wohnungssuche in Nordend „schnell sein“, denn Wohnungen sind hier sehr begehrt. Auch den ein oder anderen Prominenten könnte man hier zum Nachbarn haben.

Wer es lieber bodenständig mag, sollte sich im Ostend umsehen. Das einstige Arbeiterviertel ist seit einiger Zeit eines der angesagten Insiderviertel Frankfurts. Weltweit bekannte Clubs, wie der Cocoon-Club, sorgen für internationales Publikum, denn hier wurden einige DJs der Elektroszene berühmt. Anstatt alte Gebäude abzureißen, wurden hier Fabrikhallen zu Lofts sowie Büro- und Ladenflächen umgestaltet. Viele Firmen der Medien- und IT-Branche haben ihren Sitz im Ostend. Aber auch außergewöhnliche Läden und Outlets sind auf der Hanauer Landstraße zu finden. Mittlerweile ist auch die School of Finance im Ostend angesiedelt, sodass man zwischen Individualisten, Künstlern und Alteingesessenen auch Dozenten und angehende Banker trifft. Das Potential des Viertels ist aber kein Insider-Wissen mehr, in das Ostend wird bereits kräftig investiert: Durch das Wohn- und Gewerbeprojekt „Hafen 2000“ wurde der Osthafen umgestaltet, sodass der Immobilienmarkt vielseitig ist. Sie suchen eine Wohnung mit Balkon, ein Einfamilienhaus oder ein Loft? Dann schauen Sie sich am besten im aufstrebenden Ostend um, denn hier finden Sie verschiedene Objekte zur Miete oder zum Kauf.

Das größte Viertel Frankfurts ist Sachsenhausen, das südlich des Mains gelegen ist. Doch was bedeuten die Worte „hibbdebach“ und „dribbdebach“, die stets im Zusammenhang mit Sachsenhausen, auftreten? Hierbei handelt es sich um geografische Ausdrücke aus dem Frankfurter Dialekt, der so manch einen Neuling vor eine Herausforderung stellt. „Sachsenhausen dribbdebach“ beutet, dass der Stadtteil jenseits des Mains liegt; „hibbdedach“ bezeichnet somit die Teile der Stadt, die diesseits liegen. Wer es also bereits geschafft hat, diese Unterscheidung zu beherrschen, dürfte sich im Stadtteil Sachsenhausen gut mit der Nachbarschaft anfreunden können, denn hier leben viele lokalpatriotische Frankfurter. In urigen Kneipen kann der traditionelle Apfelwein, „Äbbelwoi“, aber nicht nur mit traditionsbewussten Ur-Frankfurtern, sondern auch mit jungen Zugezogenen und Individualisten genossen werden. In Sachsenhausen finden sich zudem 13 Museen der Stadt, wie das Filmmuseum und das Museum für Angewandte Kunst. Zu langen Spaziergängen oder zum Sport treiben laden die Ufereinheiten ein. In Alt-Sachsenhausen ist eine große Bar- und Clubszene zu finden. Wer in Sachsenhausen nach einer Wohnung oder einem Haus sucht, sollte also genau die Lage beachten. Wer in Nähe der Restaurants und Cafés wohnt, muss im Sommer mit höherer Lautstärke rechnen und außerdem sollte man die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel beachten.

Studierende

Die Goethe-Universität, benannt nach einem der berühmtesten gebürtigen Frankfurter, zieht jedes Jahr eine große Anzahl Studierender in die Metropole am Main. Aber auch die University of Applied Science und die Hochschule für Darstellende Kunst sowie weitere private Hochschulen sorgen für einen jungen Anteil in der Bevölkerung Frankfurts. Im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten, wie beispielsweise München, sind die Mietpreise in Frankfurt am Main vergleichsweise studierendenfreundlich. Viele Studierende leben in Wohngemeinschaften oder auch kleinen Appartements in der Stadt.

Beliebte Stadtteile sind Bockenheim, das Bahnhofsviertel und Kalbach-Riedberg. Lange Zeit war Bockenheim der Standort der Universität, bevor 2001 die Geisteswissenschaften ins Westend verlagert wurden. Die Universitätsbibliothek sowie kleinere Kneipen und Cafés sorgen aber noch immer dafür, dass Bockenheim ein für Studenten attraktiver Stadtteil ist. Die zentrale Lage und die gute Anbindung sorgen dafür, dass man hier auch ohne Auto auskommt und viele Wege ideal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichen kann. Für Entspannung kann es sich der Bockenheimer Rebstockpark gemütlich gemacht werden. Für Kultur sorgen zahlreiche Theater und für Einkaufsmöglichkeiten ist ebenso gesorgt.

Das Bahnhofsviertel ist bei jungen Leuten beliebt, da es, wie sein Name bereits sagt, zentral am Bahnhof gelegen und somit ein gut angebundener Stadtteil ist. Am Hauptbahnhof wird Frankfurt zu der „Stadt, die niemals schläft“, denn hier herrscht nahezu rund um die Uhr Leben. Wer also selbst nachtaktiv, viel unterwegs ist und urbanes Leben mag, sollte sich im Bahnhofsviertel umsehen. Hier wohnen ganz unterschiedliche Frankfurter, von Pendler, bis Alteingesessener, von Banker bis Student meist in Mietwohnungen. Dennoch sollte auch hier genauer auf die Lage der Immobilie geachtet werden, da Bahnhofsgegenden oft Bühne typischer Großstadtprobleme sind.

Kalbach-Riedberg ist ein Ortsbezirk, der sich aus den beiden Teilen Kalbach und Riedberg zusammensetzt und einem großen Wandel unterliegt. So handelt es sich bei Kalbach um ein einstiges Dorf, das sich im Zuge der Bebauungen zu einem stets wachsenden urbanen Stadtteil Frankfurts entwickelt hat. Riedberg wird derzeit zum Zentrum der Naturwissenschaften, denn das Max-Planck-Institut für Biophysik, das Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie, sowie Merz Pharma haben ihren Standort hier. Da auf den Campus Riedberg die Naturwissenschaften vertreten sind, ist der Stadtteil für Studierende dieser Fachrichtungen besonders interessant. Die Stadt plant einige Bebauungsprojekte, sodass stets neuer Wohnraum geschaffen wird. Kalbach-Riedberg ist folglich ein Stadtteil im Aufbruch. Wer sich hier gerne niederlassen möchte, sollte aber genau schauen, ob nebenan bald erneut gebaut wird und somit mit Baulärm gerechnet werden muss.

Auch das Studierendenwerk bietet Informationen rund um die Wohnheime und die Verfügbarkeiten. Wer nicht direkt zu Semesterbeginn eine passende Bleibe findet, kann sich ein möbliertes Zimmer zur Zwischenmiete suchen und von dort aus entspannter auf Wohnungssuche in Frankfurt gehen.

Familienfreundlich und ruhigere Lage

© bodenpetrus

Im Westend treffen prachtvolle Villen aus der Gründerzeit auf neu errichtete moderne Luxusbauten. Durch die hohen Preise und die Exklusivität des Westends handelt es sich um ein kinderfreundliches und sicheres Viertel, in dem die eher gut betuchten Frankfurter leben. Sowohl Singles, als auch junge Familien, die sich den Wohnstandard leisten können, leben in dem Prachtstück Frankfurts. Denn nicht nur die Villen, sondern auch der Palmen- und der Botanische Garten sorgen dafür, dass das Westend eine Augenweide ist. Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften oder Wohnungen lassen sich in diesem Stadtteil zu meist hohen Preisen finden. Dafür ist die Wohnqualität meist auch sehr gehoben.

Der Stadtteil Frankfurter Berg hingegen überzeugt mit Nähe zur freien Natur und kleinstädtischem Charme. Reihenhäuser und Siedlungen mit Mietshäusern und Eigentumshäusern sind besonders für Familien attraktiv, die ihre Kinder gerne ländlich groß werden lassen möchten. Die meisten Immobilien verfügen über einen Garten, und Grünflächen sind auch fußläufig zu erreichen. Die Anbindung zur Stadt wurde verbessert und auch ein Supermarkt ist vorhanden. Für das Wohnen auf dem Frankfurter Berg ist ein Auto allerdings dennoch von Vorteil, um flexibler zu sein.

Zentraler und dennoch ländlich lebt es sich in Bergen-Enkheim, einem Stadtteil Frankfurts, in dem Tradition groß geschrieben wird. Malerische Fachwerkhäuser bieten Wohnraum unterschiedlicher Art und sorgen für historisches Flair. Aber nicht nur die Architektur, sondern auch die Geschichte Bergen-Enkheims ist eindrucksvoll: So wird ein Literaturpreis, den unter anderem Nobelpreisträgerin Herta Müller bereits erhielt, jährlich bei einem Fest zu traditionellem Apfelwein verliehen. Im Heimatmuseum können darüber hinaus weitere geschichtliche Fakten des Stadtteils entdeckt werden. Neben dem historischen Charme kommt aber der städtische Charakter nicht zu kurz: Das Hessen-Center bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und auch die Infrastruktur ist ausgebaut. Gerade für Familien ist der Stadtteil im Grünen attraktiv, da insgesamt fünf Kindergärten, drei Schulen und zwei große Sporthallen für optimales Großwerden der Kleinen sorgen. Wer gerne dörflich lebt und dennoch zentral angebunden sein möchte, sollte sich nach einem Zuhause in Bergen-Enkheim umsehen.

Ausblick

Da Frankfurt am Main der Sitz zahlreicher Unternehmen, der Industrie und den Wissenschaften ist, steigt der Zuwachs der Anwohner stetig an. Wer sich in der Metropole am Main niederlassen möchte, hat zahlreiche Möglichkeiten, denn von Single-Appartement bis hin zum großzügigen Eigenheim bietet der Wohnungsmarkt für jeden Geschmack und jedes Portemonnaie Immobilien. Eine Investition in Eigentum zahlt sich in der Stadt gewiss aus, denn Frankfurt wird wohl stets beliebt bleiben. Doch auch für Mieter ist Frankfurt am Main ein attraktives Pflaster. Wie in den meisten Großstädten sollten Sie allerdings auch hier gut vorbereitet in Besichtigungen gehen, denn eine gute Wohnung ist sonst schneller weg vom Markt, als Sie sich entschieden haben. Wie Sie schneller zu Ihrer Traumimmobilie in Frankfurt kommen, erklären wir Ihnen in den Tipps für Ihre Wohnungssuche.

Stadtteile im Überblick:

Ruhiger und Grün:

Bergen-Enkheim, Zeilsheim, Preungesheim

Am Puls der Zeit:

Gallus, Nordend

Gehobene Lage:

Griesheim, Westend

Günstigeres Wohnen:

Sachsenhausen, Ostend

Tipps für Ihre Wohnungssuche in Frankfurt am Main


✓ Seien Sie vorbereitet: Bringen Sie bereits zur Besichtigung am besten alle nötigen Dokumente in Kopie mit, um sie dem potentiellen Vermieter zu geben

✓ Kostenfalle Altbau: Hohe Decken sorgen für höhere Heizkosten, ältere Wände sind oft leicht schief und alte enge Flure können den Umzug erschweren. Achten Sie auf die Isolierung und bedenken Sie, ob Ihr Mobiliar in die Immobilie passt oder ob Neuanschaffungen notwendig sind

✓ Erkundigen Sie sich bei Wohnungen im Dachgeschoß unbedingt nach der Isolierung, um große Hitze im Sommer zu vermeiden

✓ Wenn Sie sich außerhalb des Stadtkerns orientieren, erkundigen Sie sich über die Infrastruktur und den Berufsverkehr, um die Dauer für tägliche Wege zu kalkulieren

✓ Beachten Sie die Parkplatzsituation in Objektnähe und erkundigen Sie sich ggf. über einen Stellplatz und die Kosten

✓ Wenn Sie eine Wohnung mit Balkon oder Terrasse besichtigen, achten Sie auf die Ausrichtung, damit Sie dann Sonne genießen können, wenn Sie Zuhause sind

✓ Achten Sie auf die Wohngegend: Da an vielen Stellen Frankfurts gebaut wird und neue Wohnflächen entstehen, müssen Sie an manchen Standorten mit zukünftigen Baulärm rechnen. Informieren Sie sich bei dem Anbieter darüber.

✓ Zwischenmiete: Wenn Sie ganz neu nach Frankfurt am Main ziehen, können Sie zu Beginn in einer möblierten Wohnung oder einem Zimmer zur Zwischenmiete wohnen, um stressfrei das geeignete Objekt zu finden

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