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Meister-BAföG

Förderung für deine Weiterbildung

Mann zählt sein Geld

Wer sich beruflich fortbilden möchte, kann durch staatliche Zuschüsse und Darlehen, dem so genannten Meister-BAföG, unterstützt werden. Die finanzielle Förderung soll den Lebensunterhalt sichern und die Kosten für die Weiterbildung abdecken.

Wer wird gefördert

In Frage kommt diese Förderung für alle Personen, die sich zum Techniker oder Handwerks- und Industriemeister ausbilden lassen wollen. Aber auch Fortbildungsabschlüsse für Fachkaufleute, Fachkrankenpfleger, Altenpfleger, Erzieher, Betriebsinformatiker, Programmierer, Betriebswirte und vergleichbare Fortbildungen werden gefördert. Voraussetzung ist jeweils eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Förderanträge können in der Regel bei den kommunalen Ämtern für Ausbildungsförderung beantragt werden.

Wie hoch ist die Förderung

Das Meister-BAföG beinhaltet einen Unterhaltsbeitrag bei Vollzeitlehrgängen, der für Alleinstehende bei 697 Euro pro Monat liegt. Die Förderung besteht aus einer Zuschuss- und einer Darlehenskomponente, wobei der Zuschuss jeweils bis zu 238 Euro pro Monat liegt. Gefördert werden sowohl Vollzeit- wie auch Teilzeitmaßnahmen. Der Maßnahmebeitrag für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren beträgt maximal 10.226 Euro.

Unterhaltsbeiträge bei Vollzeitlehrgängen
Alleinstehende - 697 Euro

Alleinstehende mit einem Kind - 907 Euro

Verheiratete / eingetragene Lebenspartner - 912 Euro

Verheiratete / eingetragene Lebenspartner mit einem Kind - 1.122 Euro

Verheiratete / eingetragene Lebenspartner mit zwei Kindern - 1.332 Euro

Wann und wie ist das Darlehen zurückzuzahlen

Seit dem 1. Juli 2009 können alle Personen, die ihre Fortbildung bestanden haben, einen Erlass in Höhe von 25 Prozent auf das Darlehen für die Prüfungs- und Lehrgangsgebühren erhalten. Für die Zurückzahlung des Darlehens gibt es eine Karenzzeit von zwei bis sechs Jahren, in der das Darlehen zins- und tilgungsfrei ist. Danach muss es innerhalb von zehn Jahren mit einem Mindestratensatz von 128 Euro im Monat abbezahlt werden.
Existenzgründern, die nach bestandener Abschlussprüfung einen eigenen Betrieb gründen und einen Mitarbeiter oder Auszubildenden beschäftigen, werden 33 Prozent des Darlehens erlassen.

Schüler- und Studierenden-BAföG

Student sitzt im Hörsaal

Wer einen Schulabschluss nachholen oder studieren möchte, kann ebenfalls eine finanzielle Förderung erhalten. Beantragen können das Schüler- und Studierenden-BAföG Interessierte, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Sie müssen zudem zu Beginn der Ausbildung unter 30 Jahre alt sein. Das Einkommen und Vermögen der Auszubildenden und in bestimmten Fällen auch das der Eltern werden berücksichtigt. BAföG-Leistungen kann man beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung beantragen.

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