5. Ausbildung zur Industriekauffrau

Industriekaufmann/Industriekauffrau
Vermittler zwischen Produktion und Verkauf
Industriekauffrauen übernehmen Aufgaben von der Auftragsanbahnung bis hin zum Kundenservice. Ihre Einsatzgebiete reichen vom Rechnungswesen über Material- und Produktionswirtschaft bis zum Bereich Logistik und Personalwesen.

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2011: 12.125
Ausbildungsbereich: Industrie
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Bildungsweg: duale Berufsausbildung; schulische Ausbildung möglich
Vergütung nach Ausbildungsjahr: 747 € bis 817 € / 800 € bis 869 € / 859 € bis 938 €
Quelle: BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2011


Industriekauffrauen kaufen Waren ein und führen Verkaufsverhandlungen mit Kunden. Während der Ausbildung erwerben sie grundlegende Kenntnisse in der Finanz- und Geschäftsbuchführung. Hier kontrollieren und erstellen sie Rechnungen, veranlassen Zahlungen, buchen Geschäftsvorgänge und ermitteln den Finanzbedarf.
Sie planen und überwachen Produktionsprozesse, indem sie sicherstellen, dass genügend Maschinen und Material für die Fertigung von Werkstücken vorhanden sind. Hierzu erstellen sie Pläne für die betriebseigenen Maschinenbelegungen und führen Kapazitätsabgleiche durch, erstellen Stücklisten und Arbeitspläne. Die jeweils dazugehörenden Auftragsbegleitpapiere fertigen sie ebenfalls an. Hierfür benötigen sie gute Material- und Warenkenntnisse.
Selbstverständlich eröffnet diese Ausbildung genauso interessante berufliche Perspektiven für Männer.






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