Steuereinnahmen: So viel kommt pro Nase rein

Auf dem Gebiet des Kreises Augsburg werden pro
Einwohner im Durchschnitt
656,5 Euro gemeindliche Steuern eingenommen. Dieser Wert liegt,
bezogen auf die Bundesrepublik,
im oberen Drittel (BRD-Durchschnitt: 494 Euro).
Die höchsten
gemeindlichen Steuereinnahmen
erzielt die kreisfreie Stadt Coburg (Bayern) mit
1.714,7 Euro pro Einwohner.
Am leersten geht der Kreis Uecker-Randow
(Mecklenburg-Vorpommern) aus: Hier sind es
nur 213 Euro je Einwohner.
Der Kreis im Deutschland-Vergleich!
Wirtschaftsstruktur: Wie viele arbeiten wo?

So wird im Kreis Augsburg gearbeitet:
0,9% der Beschäftigten sind in der Land- und Forstwirtschaft
(
primärer Sektor)
tätig, 44,2% im
Produzierenden Gewerbe
(
sekundärer Sektor)
und 54,8% im
Dienstleistungsbereich
(
tertiärer Sektor).
Und das sind die Spitzenreiter in Deutschland: der Kreis Ludwigshafen
(Rheinland-Pfalz) mit 10,1% in der Land- und Forstwirtschaft,
der Kreis Dingolfing-Landau (Bayern) mit 71,4% in Industrie
und Handwerk
und die kreisfreie Stadt Potsdam (Brandenburg) mit einem Anteil von
91,6%
im Dienstleistungsbereich.
Berufspendler: Mehr raus als rein

Das Verhältnis von beruflichen
Einpendlern zu
Auspendlern
im Kreis Augsburg ist kleiner eins (<1).
Zieht man die Anzahl der Auspendler aus dem Kreis
von der Anzahl der Einpendler in den Kreis ab, kommt man
auf ein
Pendlersaldo von
-534,7 je 1.000
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.
Einpendlerüberschüsse weisen auf ein Überangebot an
Arbeitsplätzen bezogen auf die ansässige Bevölkerung hin,
Auspendlerüberschüsse zeigen ein Defizit an.