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Kreis Cuxhaven
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Kreis Cuxhaven: Statistik

Statistik in Kreis Cuxhaven
Der Kreis in Zahlen
Hier finden Sie statistische Daten im Überblick zu Themen wie Arbeit, Bauen, Verkehr, Wirtschaft, Gesundheit und Lebenserwartung.

A BD E F GIK L M N O PR S TV W X Y Z

 
 Arbeitslose

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Zu den Arbeitslosen im Sinne des Sozialgesetzbuch III (SGB III - Arbeitsförderung) zählen alle Personen, die vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen oder nur eine kurzzeitige Beschäftigung ausüben, die der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen, nicht arbeitsunfähig erkrankt sind, das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und sich persönlich bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet haben und somit von der Arbeitsverwaltung registriert werden.


 
 Arbeitslosenquote

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Arbeitslosenquoten zeigen die relative Unterauslastung des Arbeitskräfteangebots an, indem sie die Arbeitslosen mit den zivilen Erwerbspersonen, die auch als Arbeitnehmer bezeichnet werden, in Beziehung setzen. (Zivile Erwerbspersonen = zivile Erwerbstätige + registrierte Arbeitslose)

Zu den zivilen Erwerbstätigen zählen in Deutschland die abhängigen zivilen Erwerbstätigen (Abhängige), das heißt die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (einschließlich Auszubildende) plus geringfügig Beschäftigte plus Beamte (ohne Soldaten).

Hinweis: Für internationale Vergleiche bezieht man die Arbeitslosenzahl auf alle zivilen Erwerbstätigen. Man ergänzt dabei die abhängigen zivilen Erwerbstätigen um die nichtabhängigen, das heißt die Selbständigen und die mithelfenden Familienangehörigen. Diese Art der Berechnung ist im Ausland gebräuchlicher und deshalb für internationale Vergleiche notwendig.



 
 Arbeitslosigkeit

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Arbeitslosigkeit stellt eine vorübergehende unfreiwillige Nichtteilnahme am Erwerbsleben dar (siehe Arbeitslosenquote).


 
 Arztdichte

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Die Arztdichte ist eine Messgröße für die ambulante, privatärztliche Versorgung. Erfasst werden hierbei lediglich Ärzte mit Kassenzulassung. Als statistische Grundlage dient das Arztregister der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Ärzte insgesamt 2004 / Einwohner 31.12.2004 x 100.000



 
 Ausländer

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Als Ausländer gelten Personen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und in Deutschland melderechtlich registriert sind. Dazu werden alle Personen gerechnet, die nicht Deutsche und ebenfalls nicht den Personen deutscher Staatsangehörigkeit (Artikel 116 Absatz 1 Grundgesetz) gleichgestellt sind. Dazu zählen Personen mit nur fremder Staatsangehörigkeit, Inhaber des sogenannten Nansen-Passes (Ausweis für Staatenlose) und Personen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit. Die in der BRD lebenden nichtdeutschen Flüchtlinge, die den Status eines heimatlosen Ausländers oder ausländischen Flüchtlings haben, zählen ebenfalls zu den Ausländern. Im Gegensatz dazu werden Personen, die neben der deutschen eine weitere Staatsangehörigkeit angeben, nicht zu den Ausländern gerechnet.


 
 Ausländeranteil

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Der Ausländeranteil bezeichnet den Anteil der Ausländer an den Einwohnern. In der Bundesrepublik Deutschland ist eine zunehmende Bedeutung von ausländischen Familien gegenüber den ehemaligen "Gastarbeitern" zu verzeichnen. Der Ausländeranteil ist wegen der z.T. sehr langen Anwesenheit der Ausländer in Deutschland und dem hohen Anteil der in Deutschland Geborenen nur eingeschränkt als Indikator für "ausländer"-spezifische Infrastruktur und Integrationsprobleme zu verwenden.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Ausländer 31.12.2007 / Einwohner 31.12.2007 x 100



 
 Auszubildende

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Als Auszubildende werden Personen bezeichnet, die aufgrund eines Ausbildungsvertrages nach dem Berufsbildungsgesetz eine betriebliche Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf durchlaufen (früher: Lehrlinge). Nicht zu den Auszubildenden zählen Personen, deren berufliche Ausbildung ausschließlich an berufsbildenden Schulen erfolgt (zum Beispiel Lehre ersetzende Berufsfachschulen oder Schulen des Gesundheitswesens) sowie Personen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis ausgebildet werden (zum Beispiel Beamte im Vorbereitungsdienst). Nicht einbezogen sind ferner Praktikanten, Volontäre und Umschüler/-innen. Der Anteil der Auszubildenden ist ein Maß für die berufliche Nachwuchsförderung.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
auszubildende sozialversicherungspflichtige (SV) Beschäftigte 30.6.2002 / SV Beschäftigte 30.6.2002 x 100



 
 Baulandpreise

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Als Bauland gilt hier das sog. baureife Land, d.h. diejenigen bebaubaren Flächen, die in örtlicher Weise ausreichend erschlossen sind. Aufgrund von Veröffentlichungsrestriktionen von Basisdaten der amtlichen Statistik sind die angegebenen Baulandpreise Zweijahresdurchschnitte. Der Flächenumsatz wird nur teilweise erfasst, die Preise können jedoch als repräsentativ gelten. Als statistische Grundlage diente die Statistik der Kaufwerte für Bauland des Bundes und der Länder.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Kaufsumme für baureifes Land 2002 + 2003 + 2004 / Umgesetzte Fläche für baureifes Land 2002 + 2003 + 2004 in € pro m²



 
 Beschäftigte

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Unter Beschäftigten werden hier sozialversicherungspflichtig Beschäftigte verstanden, d.h. Arbeiter und Angestellte und Personen in beruflicher Ausbildung, die in gesetzlicher Renten-, Kranken- und/oder Arbeitslosenversicherung pflichtversichert sind. Das heißt ohne Beamte, Selbständige, mithelfende Familienangehörige und geringfügig Beschäftigte. Obwohl damit lediglich 65-85% aller Erwerbstätigen erfasst werden, werden die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten als Maß der auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze verwendet.


 
 Beschäftigtenquote

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Die Beschäftigtenquote bezeichnet den Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an den Einwohnern, ausgedrückt in Prozent. Dieser Indikator beschreibt die Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung unter der Einschränkung, dass lediglich die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (65-85% aller Erwerbstätigen) berücksichtigt werden. Einschränkend können sich zudem unterschiedliche Datengrundlagen in den Kreisen auswirken (Zugrundelegung von Beschäftigten am Arbeitsort oder von Beschäftigten am Wohnort). Werden Beschäftigte am Wohnort zu Grunde gelegt, ergeben sich z.B. in Kreisen mit intensiven Pendlerverflechtungen in Nachbarkreise sehr hohe Beschäftigtenquoten.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
sozialversicherungspflichtig (SV) Beschäftigte 30.6.2003 / Einwohner 15 -< 65 Jahre 31.12.2003 x 100



 
 Beschäftigungsentwicklung

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Entwicklung der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (SV Beschäftigte) von 1995 bis 2002, ausgedrückt in %. D.h. ein Wert von 2,5% entspricht einer Zunahme um 2,5% gegenüber dem Basisjahr 1995, ein Wert von -2,5% einer Abnahme von 2,5% gegenüber dem Basisjahr 1995.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
(sozialversicherungspflichtig (SV) Beschäftigte 30.6.2002 - SV Beschäftigte 30.6.1995) / SV Beschäftigte 30.6.1995 x 100



 
 Bevölkerung

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Siehe Einwohner!


 
 Bevölkerungsdichte

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siehe Einwohnerdichte!


 
 Bevölkerungsentwicklung

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Hier dargestellt ist die Bevölkerungsentwicklung von 1995 bis 2004 in %. Die Messung der Bevölkerungsentwicklung leidet unter Fortschreibungsfehlern, die sich seit dem Zeitpunkt der jeweils letzten Volkszählungen ergeben. In Westdeutschland trifft dies insbesondere für Werte vor 1987 zu, aufgrund des langen Zeitraums zur letzten Zählung im Jahre 1970. In Ostdeutschland leiden die Werte unter der langen Zeitspanne seit der letzen Volkszählung 1981. Fortschreibungsfehler treten verstärkt in den Verdichtungsräumen auf, wo erhebliche Korrekturen an den Zahlen vorgenommen wurden, die den kurz- und langfristigen Vergleich der Bevölkerungsentwicklung erschweren. Die Bevölkerungsentwicklung setzt sich aus der natürlichen Bevölkerungsentwicklung und der räumlichen Bevölkerungsentwicklung zusammen.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
(Einwohner 31.12.2004 - Einwohner 31.12.1995) / Einwohner 31.12.1995 x 100



 
 Dienstleistungsgewerbe

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Zu den Dienstleistungen (Tertiärer Sektor) werden alle Tätigkeiten gezählt, die der Versorgung mit materiellen und immateriellen Gütern dienen. Dazu zählen u.a. Handel, Verkehr, Nachrichtenwesen, Bildung, Ausbildung, Kultur, medizinische Versorgung, Sozial- und Rechtswesen. Siehe auch Tertiärer Sektor bzw. Erwerbsstruktur!


 
 Einwohner

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Zu den Einwohnern wird die Hauptwohnsitzbevölkerung gerechnet, d.h. die Bevölkerungsteile mit Nebenwohnsitz werden dabei nicht berücksichtigt. In Städten mit großen Bevölkerungsteilen mit Zweitwohnsitzen (z.B. in Universitätsstädten) nutzen daher wesentlich mehr Menschen die städtische Infrastruktur als die Einwohnerzahl.

Die dargestellten Einwohnerzahlen sind auf dem Stand vom 31.12.2003 x 1.000.



 
 Einwohnerdichte

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Die Einwohner- oder Bevölkerungsdichte bezeichnet die Anzahl der Einwohner pro km². Die Einwohnerdichte ist als generelles Maß der regionalen Bevölkerungsverteilung wesentlich zur Beurteilung des Arbeitsmarktes, der Auslastung der Infrastruktur, der Belastung der Umwelt usw.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Einwohner 31.12.2004 / Fläche 31.12.2004



 
 Erwerbslose

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Personen, die vorübergehend aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind oder sich zum ersten Mal um eine Arbeitsstelle bemühen. Die statistische Erfassung erfolgt ab dem 15. Lebensjahr (bis 1975 ab dem 13. Lebensjahr) und unabhängig davon, ob die Person beim Arbeitsamt als arbeitslos gemeldet ist oder nicht.

Erwerbslose sind einmal solche Personen, die normalerweise erwerbstätig und nur vorübergehend aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind, zum anderen Personen, die normalerweise keinem Erwerb nachgehen (zum Beispiel Hausfrauen, Rentner, Studenten), aber gegenwärtig eine Arbeitsstelle suchen. Nicht zu den Erwerbslosen, sondern zu den Erwerbstätigen rechnen Personen, die keine ihren Vorstellungen und ihrer Ausbildung entsprechende Arbeit finden, aber kurzfristig eine Aushilfstätigkeit ausüben, auch wenn sie nur eine Stunde pro Woche arbeiten.

Die Erwerbslosen gehören zusammen mit den Erwerbstätigen zu den Erwerbspersonen. Siehe auch: Nichterwerbspersonen. Die Begriffe Erwerbslose und Arbeitslose (Statistik der Arbeitsvermittlung) sind nicht unmittelbar vergleichbar, weil für die Zuordnung einer Person zu den Erwerbslosen die aktive Suche nach einer Arbeitsstelle und nicht ihre Meldung beim Arbeitsamt maßgebend ist. Andererseits zählen Personen, die als Arbeitslose beim Arbeitsamt gemeldet sind und gleichzeitig geringfügige oder aushilfsweise Erwerbstätigkeiten ausüben, nicht zu den Erwerbslosen, sondern zu den Erwerbstätigen.



 
 Erwerbspersonen

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Zu den Erwerbspersonen zählen diejenigen Personen, die eine auf Erwerb gerichtete Berufstätigkeit ausüben oder suchen. Die Erwerbspersonen gliedern sich in Erwerbstätige und Erwerbslose. Inwieweit die Erwerbstätigkeit zum Lebensunterhalt beiträgt und die geleistete bzw. zu leistende Arbeitszeit spielt bei der statistischen Erfassung keine Rolle. Berücksichtigt werden derzeit Personen ab dem 15. Lebensjahr (bis 1975 ab dem 13. Lebensjahr). In der Regel werden die Erwerbspersonen nach der Stellung im Beruf untergliedert in Selbständige, mithelfende Familienangehörige und Abhängige (Arbeiter, Angestellte, Beamte, Auszubildende).

Zu den Erwerbstätigen rechnen Personen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen oder selbständig ein Gewerbe, einen freien Beruf oder eine Landwirtschaft betreiben oder als mithelfende Familienangehörige im Betrieb eines Familienmitgliedes mitarbeiten, ohne dafür Lohn oder Gehalt zu beziehen. Personen, die nur geringfügige oder aushilfsweise Erwerbstätigkeiten ausüben, wie zum Beispiel Kellner und Musiker, die nur stundenweise oder am Wochenende tätig sind oder arbeitende Studenten und Schüler, zählen ebenfalls zu den Erwerbstätigen. Zu den Erwerbstätigen gehören auch Soldaten (einschließlich der Wehr- und Zivildienstleistenden).

Nicht zu den Erwerbstätigen werden Personen gezählt, die ehrenamtliche Tätigkeiten, zum Beispiel als Vereinsvorstand, ausüben sowie Personen in ihrer Eigenschaft als Grundstücks-, Haus- und Wohnungseigentümer oder als Eigentümer von Wertpapieren und ähnlichen Vermögenswerten.

Hinweis: Im Rahmen der Ermittlung der Arbeitslosenquote werden die abhängigen zivilen Erwerbstätigen (Abhängige) herangezogen, die anders abgegrenzt werden als die Erwerbstätigen (sozialversicherungspflichtig Beschäftigten [einschließlich Auszubildende] plus geringfügig Beschäftigte plus Beamte [ohne Soldaten]).

Gegenteil: Nichterwerbspersonen.



 
 Erwerbsstruktur

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Erst die Betrachtung der Erwerbsstruktur lässt eine Analyse der wirtschaftlichen Situation der Bevölkerung eines Landes zu. Man unterscheidet im idealtypischen Fall drei Wirtschaftssektoren:

Den primären Sektor, der für Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei  steht, daneben den sekundären Sektor, der synonym für das produzierende  und verarbeitende Gewerbe  steht und den tertiären Sektor, der den Bereich der Dienstleistungen  abdeckt.

Die Bewertung dieser Sektoren erlaubt eine vage Klassifizierung von Ländern: Entwicklungsländer sind eher landwirtschaftlich geprägt, Industriestaaten haben einen hohen Anteil produzierendes Gewerbe und meist einen noch höheren Dienstleistungsanteil. Ein gutes Beispiel sind die heutigen Industriestaaten der EU. Zu Beginn der Industrialisierung waren in Europa etwa 80 Prozent der Bevölkerung im primären Sektor tätig. Dies verschob sich im Laufe der sich anschließenden industriellen Revolution zugunsten des sekundären Sektors. Landbevölkerung zog in die Stadt, um beispielsweise der florierenden Schwerindustrie einen Nachschub an Arbeitkräften zu bieten und von den Vorteilen der neuen Entwicklungen zu profitieren. Gegenwärtig ist das Verhältnis zugunsten des Dienstleistungssektors verschoben: in Industrieländern sind bis zu 80% der Bevölkerung bei Banken, Versicherungen, Handelsunternehmen, etc. mit der Schaffung von imateriellen Gütern beschäftigt.



 
 Erwerbstätige

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Personen, die eine auf Erwerb gerichtete Berufstätigkeit ausüben. Inwieweit die Erwerbstätigkeit zum Lebensunterhalt beiträgt sowie die Dauer der geleisteten bzw. zu leistenden Arbeitszeit spielt bei der statistischen Erfassung keine Rolle. Die Erwerbstätigen gehören zusammen mit den Erwerbslosen zu den Erwerbspersonen. (Erwerbstätige = Erwerbspersonen minus Erwerbslose) Siehe auch: Nichterwerbspersonen.


 
 Familienhäusbau

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hier: Anteil der neuerrichteten Ein- und Zwei -Familienhäuser. Dieser Indikator gibt den Anteil der neuerrichteten Ein- und Zwei-Familienhäuser an den neuerrichteten Häusern in Prozent an. Er ist ein Maß zur Beschreibung der Konzentration des Wohnungsbaus auf Ein- und Zwei-Familienhäuser (im Unterschied zum Bau von Mehrfamilienhäusern mit 3 und mehr Wohnungen pro Gebäude) und macht so qualitative Aussagen über die Wohnbautätigkeiten. Insgesamt zeigt der Wohnungsbau in der Bundesrepublik Deutschland die Tendenz einer zunehmenden Konzentration auf den Ein- und Zwei-Familienhäusbau. Insbesondere in den Städten ist der Mehrfamilienhäusbau jedoch immer noch von großer wohnungspolitischer Bedeutung.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Neuerrichtete Ein- und Zweifamilienhäuser 2004 / Neu errichtete Häuser 2004 x 100



 
 Flächenstaat

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Hier als Bezeichnung für ein Bundesland, das eine größere Fläche einnimmt, auf der im Unterschied zu den Stadtstaaten eine voll ausgebildete Siedlungsstruktur mit städtischen und ländlichen Zentren besteht.


 
 Frauenarbeitslosigkeit

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Der Wert gibt den Anteil der arbeitslosen Frauen an den Arbeitslosen an. Zu beachten ist, dass eine Tendenz zur Unterschätzung der Frauenarbeitslosigkeit besteht. Dies ergibt sich aus dem hohen Anteil der stillen Reserve derjenigen Frauen, die trotz ihrer Arbeitslosigkeit nicht bei den Arbeitsämtern registriert sind. Der dennoch hohe Anteil der Frauen an den Arbeitslosen ist zudem an der geringen Erwerbsbeteiligung der Frauen zu gewichten.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Arbeitslose Frauen am 30.6.2005 / Arbeitslose am 30.6.2004 x 100



 
 Gebietskörperschaft

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Körperschaft des öffentlichen Rechts, die in einem genau abgegrenzten Teilgebiet des Staatsgebietes die teilweise, d.h. auf bestimmte verfassungsmäßig festgelegte Aufgaben beschränkte Gebietshoheit ausübt. In der Bundesrepublik Deutschland handelt es sich dabei um die Gemeinden, Landkreise (Kreise), und sonstige Gemeindeverbände und z.T. auch Regierungsbezirke.


 
 Gemeinde

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Im politisch-geographischen Sinn als Gebietskörperschaft die kleinste sich selbst verwaltende Einheit innerhalb des Staates der Bundesrepublik Deutschland. Mit geringen Ausnahmen sind in Deutschland alle besiedelten Gebiete einer Gemeinde zugeordnet. Nach Art. 28 des Grundgesetzes ist die kommunale (d.h. die gemeindliche) Selbstverwaltung garantiert. D.h. die Gemeinden regeln sämtliche Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft selbst. Außerdem stellen die Gemeinden die unterste Ebene des staatlichen Verwaltungsaufbaus dar und haben bestimmte ihnen vom Staat übertragene Aufgaben zu erfüllen.


 
 Gemeindeverband

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Mit Selbstverwaltungsrecht ausgestattete Gebietskörperschaft, in der die Gemeinden ihres Gebiets zusammengeschlossen sind. Dazu zählen z.B. Ämter, Samtgemeinden, Verwaltungsgemeinschaften und Landkreise. Nicht zu den Gemeindeverbänden zählen die gemeindlichen Zweckverbände.


 
 Gemeindliche Steuereinnahmen

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Durchschnittliche Steuereinnahmen der Gemeinden pro Einwohner. Die hierbei berücksichtigten Steuereinnahmen setzen sich zusammen aus: Gewerbesteuer plus Einkommenssteuer plus Gemeindesteuer (Hundesteuer, Vergnügungssteuer, Getränkesteuer usw.) minus Gewerbesteuerumlage. (Durch die Gemeindefinanzreform steht ab 1970 das Aufkommen aus der Gewerbesteuer nicht mehr ausschließlich den Gemeinden zu. Sie müssen Teile des Aufkommens als sogenannte Gewerbesteuerumlage an Bund und Länder abführen. Im Gegenzug dazu erhalten die Gemeinden ab 1970 einen Anteil am Aufkommen der Einkommensteuer.)

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Steuereinnahmen 2004 / Einwohner 31.12.2004



 
 Individualverkehr

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Teil des Personenverkehrs, der nicht durch öffentliche Verkehrsmittel oder Werkverkehr abgewickelt wird. Zu den Verkehrsmitteln des Individualverkehrs zählen Fahrrad, Moped, Motorräder, Personenkraftwagen.


 
 Industrieeinkommen

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Obwohl der Dienstleistungssektor oftmals als Kenngröße für den wirtschaftlichen Entwicklungsstand herangezogen wird, ist der Industriesektor nach wie vor ein wichtiger Indikator für den Wohlstand einer Region. Als Ausdruck für regionale Unterschiede des Erwerbseinkommens lässt sich daher das Industrieeinkommen heranziehen.

Darüber hinaus wird das Industrieeinkommen häufig als Messgröße für die Produktivität in der Industrie herangezogen. Dabei wird ein Zusammenhang von Produktivität und Lohn- und Gehaltssumme unterstellt, der dann einen qualitativen Vergleich von Arbeitsplätzen verschiedener Räume ermöglicht. Zur Ermittlung des Industrieeinkommens wurden die Bruttoverdienste im Monat Juni 2004 von Beschäftigten in Betrieben des Bergbaus und Verarbeitenden Gewerbes mit mehr als 20 Beschäftigten herangezogen.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Lohn- und Gehaltssumme in der Industrie 30.6.2004/ Beschäftigte in der Industrie 30.6.2004



 
 Krankenhausbetten

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hier: Krankenhausbetten je 10.000 Einwohner. Messgröße für die stationäre Versorgung mit medizinischen Leistungen. Erfasst wurden planmäßige Betten für Akutkranke. Als statistische Grundlage diente die Krankenhausstatistik des Bundes und der Länder.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Krankenhausbetten 2004 / Einwohner 31.12.2004 x 10.000



 
 Kreis

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siehe Landkreis!


 
 Kurzarbeit

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Um mindestens 10% gekürzte regelmäßige betriebsübliche Arbeitszeit. Kurzarbeit kann vom Arbeitsamt genehmigt werden, wenn diese nachweislich wirtschaftlich erforderlich ist. Durch die Gewährung von Kurzarbeitergeld werden bei vorübergehenden Arbeitsausfällen die Beschäftigungsverhältnisse stabilisiert und den Unternehmen bleiben eingearbeitete Arbeitskräfte erhalten. Der von Kurzarbeit betroffene Arbeitnehmer erhält maximal zwei Jahre ein Kurzarbeitergeld. Die Zahl der Kurzarbeiter kann neben der Arbeitslosenquote als Indikator für die konjunkturelle Entwicklung herangezogen werden.


 
 Landkreis

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Als Gebietskörperschaft der untere staatliche Verwaltungsbezirk und der in diesem bestehende Gemeindeverband mit gewählter politischer Repräsentanz (Kreistag). Landkreise bestehen in allen deutschen Ländern mit Ausnahme der Stadtstaaten. Teilweise lautet die offizielle Bezeichnung auch Kreis. Mit Ausnahme der kreisfreien Städte gehören alle Gemeinden einem Landkreis an.


 
 Langzeitarbeitslose

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Als Langzeitarbeitslose gelten alle registrierten Arbeitslosen, die am jeweiligen Stichtag der Zählung 1 Jahr und länger bei den Arbeitsämtern gemeldet waren.


 
 Lebenserwartung

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Dieser Indikator bezeichnet die durchschnittliche Lebenserwartung eines Neugeborenen und wird als Indikator für die regionale Lebensqualität verwendet. Insbesondere in Westdeutschland ist dabei eine hohe Übersterblichkeit der Männer zu beobachten.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Durchschnittliche Lebenserwartung eines männlichen bzw. weiblichen Neugeborenen in Jahren 2004



 
 Mehrfamilienhäuser

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Als Mehrfamilienhäuser gelten freistehende oder eingebaute Wohngebäude mit drei oder mehr Wohnungen. Mehrfamiliengebäude erstrecken sich regelmäßig über mehrere Geschosse. Hierzu gehören Wohnblocks, Apartmenthäuser, Hochhäuser. Nicht dazu gehören Wohnheime und Unterkünfte, die sich von den Mehrfamiliengebäuden dadurch unterscheiden, dass sie in der Regel einem bestimmten Personenkreis vorbehalten sind.


 
 Natürliche Bevölkerungsentwicklung

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Beruht auf den natürlichen Ursachen der Veränderung des Bevölkerungsstandes, d.h. auf den Verhältnis der Geburten- zu den Sterbefällen im Gegensatz zu der auf Wanderungen basierenden räumlichen Bevölkerungsentwicklung. Aus dem Saldo von Geburten- und Sterbefällen in einem abgegrenzten Gebiet (hier Kreis oder kreisfreie Stadt) in einem festgelegten Zeitraum ergibt sich ein Geburten- oder Sterbeüberschuss.

Die vorliegenden Daten wurden folgendermaßen ermittelt:
(Geborene 2004 - Gestorbene 2004) / Einwohner 31.12.2004 x 1.000



 
 Nichterwerbspersonen

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Alle Personen, die keine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben oder suchen. Zu dieser Gruppe zählen u.a. Kinder, Schüler, Studenten, ältere Personen und Frauen, die nur im eigenen Haushalt tätig sind. Alle Personen unter 15 Jahren zählen grundsätzlich zu den Nichterwerbspersonen (bis 1975 bis zum 13. Lebensjahr).

Siehe Erwerbspersonen!



 
 Ozon

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Bodennahes Ozon und Sommersmog

Ozon (O3) ist einerseits ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre, andererseits unterliegt es aber auch starken Konzentrationsschwankungen durch anthropogene Einflüsse. Dabei wird der anthropogene Anteil des troposphärischen Ozons nicht direkt aus Anlagen emittiert, sondern unter dem Einfluss von Sonnenstrahlung durch photochemische Reaktionen zwischen den Vorläufersubstanzen Stickstoffoxiden und flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffverbindungen gebildet. Neben Ozon entstehen weitere Photooxidantien wie Peroxide, Aldehyde und organische Stickstoffverbindungen. Wegen der im Vergleich zu den anderen Photooxidantien hohen Konzentration dient Ozon als Leitsubstanz für diese über den natürlichen Anteil hinausgehende Belastung im Sommerhalbjahr (Sommersmog).

Die im Rahmen der EU-Richtlinie 92/72/EWG festgelegten Schwellenwerte für Ozon, die mit der 22. Bundes-Immissionsschutzverordnung in deutsches Recht umgesetzt wurden, zielen auf den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Vegetation. Folgende Schwellenwerte sind festgelegt:

Schwellenwert für Gesundheitsschutz: 110 µg/m3 als Mittelwert über 8 Stunden

Schwellenwert zum Schutz der Vegetation: 65 µg/m3 als Mittelwert über 24 Stunden 200 µg/m3 als Mittelwert über 1 Stunde

Schwellenwert für die Unterrichtung der Bevölkerung: 180 µg/m3 als Mittelwert über 1 Stunde

Schwellenwert für die Auslösung des Warnsystems zum Schutz vor Gefahren für die menschliche Gesundheit: 360 µg/m3 als Mittelwert über 1 Stunde

Da Ozon nicht aus Anlagen emittiert wird, existieren für diesen Schadstoff, anders als z.B. für Schwefeldioxid, Schwebstaub oder Stickstoffdioxid, keine Immissionswerte der TA Luft. Im von Juli 1995 bis 31.12.1999 geltenden „Ozongesetz“ (§§40a ff BImSchG) war als Schwellenwert zur Auslösung von Ozonalarm 240 µg/m3 (1-h-Mittelwert) in Verbindung mit weiteren Kriterien festgelegt.



 
 Pendler

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Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die nicht am Arbeitsort wohnen, sondern diesen im Berufspendlerverkehr regelmäßig aufsuchen. Jeder Pendler wird in seiner Arbeitsgemeinde/seinem Arbeitskreis als Einpendler, in seiner Wohngemeinde/seinem Wohnkreis als Auspendler registriert. Bewohner von Freizeitwohnungen und Wehrpflichtige zählen nicht zu den Pendlern.


 
 Pendlersaldo

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Summe der Einpendler minus Auspendler bezogen auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Einpendlerüberschüsse weisen auf ein Überangebot an Arbeitsplätzen bezogen auf die ansässige Bevölkerung hin. Umgekehrt charakterisieren Auspendlerüberschüsse ein Defizit an Arbeitsplätzen.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
(Einpendler 2004 - Auspendler 2004) / SV Beschäftigte am Arbeitsort 2004 x 100



 
 Pkw-Dichte

zurück
Der Indikator gibt die Anzahl der Personenkraftwagen je 1.000 Einwohner an und ist somit ein Maß für die Mobilität der Bevölkerung im Bereich des Individualverkehrs.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Pkw 1.1.2004 / Einwohner 31.12.2004 x 1.000



 
 Primärer Sektor

zurück
Der Primäre Sektor umfasst die Bereiche Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei. Siehe auch: Erwerbsstruktur!

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Anteil der sozialversicherungspflichtig (SV) Beschäftigten im Primären Sektor an der Gesamtzahl aller SV Beschäftigten 2004 in %



 
 Produzierendes Gewerbe

zurück
Derjenige Teil des Gewerbes, der Sachgüter produziert. Laut Statistik gehören in der Bundesrepublik Deutschland zum Produzierenden Gewerbe neben dem Verarbeitenden Gewerbe  (Industrie und Handwerk) die Elektrizitäts- und Gasversorgung, der Bergbau und das Bauhauptgewerbe. In der Statistik werden alle Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten erfaßt.

Siehe auch Dienstleistungsgewerbe und Sekundärer Sektor bzw. Erwerbsstruktur!



 
 räumliche Bevölkerungsentwicklung

zurück
Veränderung des Bevölkerungsstands aufgrund vom Wanderungsbewegungen in und aus einem definierten Gebiet (hier Kreis oder kreisfreie Stadt) in einem festgelegten Zeitraum. Aus dem Saldo der Zuzüge und Wegzüge ergibt sich ein Wanderungsüberschuss oder -defizit. (siehe auch natürliche Bevölkerungsentwicklung).

Die vorliegenden Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
(Zuzüge - Fortzüge 2004 innerhalb der Bundesrepublik) / Einwohner 31.12.2004 x 1.000



 
 Regierungsbezirk

zurück
Mittelinstanz zwischen Land und Gemeinden. Der Regierungsbezirk ist in Landkreise und kreisfreie Städte untergliedert. Regierungsbezirke bestehen in Deutschland in Bundesländern mit dreistufigem Verwaltungsaufbau (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen) als oberer staatlicher Verwaltungsbezirk. In Bayern ist der Regierungsbezirk gleichzeitig das Gebiet eines kommunalen Selbstverwaltungsverbandes, des sog. Bezirks, mit einem gewählten Bezirkstag. Als Verwaltungsbehörde des Regierungsbezirks fungiert das Regierungspräsidium (in Bayern die Regierung). Das zuständige Regierungspräsidium übt als Mittelbehörde die Rechtsaufsicht über die Kreise und die kreisfreien Städte aus. Die Regierungsbezirke wurden in folgenden Ländern abgeschafft: Rheinland-Pfalz (1999), Sachsen-Anhalt (2003)und Niedersachsen (2004)


 
 Sekundärer Sektor

zurück
Der Sekundäre Sektor umfasst das verarbeitende und produzierende Gewerbe. Siehe auch Produzierendes Gewerbe und Verarbeitendes Gewerbe  bzw. Erwerbsstruktur.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Anteil der sozialversicherungspflichtig (SV) Beschäftigten im Sekundären Sektor an der Gesamtzahl aller SV Beschäftigten 2004 in %



 
 Siedlungs- und Verkehrsfläche

zurück
Die Siedlungs- und Verkehrsfläche umfasst die im weitesten Sinne durch Siedlungstätigkeit genutzte Fläche: Gebäude- und Freifläche + Betriebsfläche / Abbauland + Verkehrsfläche + Erholungsfläche + Friedhöfe. Der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche ist ein Maß für die regional unterschiedlichen Wohnumweltsituationen, die durch die Dichtefolgen für die Umwelt durch Lärm und Schadstoffemissionen hervorgerufen werden.

Die dargestellten Werte des Anteils der Siedlungs- und Verkehrsfläche wurden folgendermaßen ermittelt:
Siedlungs- und Verkehrsfläche 2000 / Fläche 2000 x 100



 
 Siedlungsdichte

zurück
Die Siedlungsdichte bezeichnet die Einwohner pro km² Siedlungs- und Verkehrsfläche und ist daher (anders als die Einwohnerdichte) ein Maß für die städtische Dichte der Einwohner in den Gemeinden und lässt somit u.a. Rückschlüsse auf das Wohnumfeld zu.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Einwohner 31.12.2000 / Siedlungs- und Verkehrsfläche 2000



 
 Sozialhilfe

zurück
Die Sozialhilfe wird seit dem 1. Januar 2005 im Zwölften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XII - Sozialhilfe) geregelt. Die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII werden in erster Linie als Hilfe zum Lebensunterhalt, als Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie als Hilfe in besonderen Lebenslagen erbracht. Letztere vor allem bei Vorliegen einer Behinderung, im Alter und bei Krankheit. Im wesentlichen gehören hierzu die Leistungen für vorbeugende Gesundheitshilfe, Krankenhilfe, Eingliederungshilfe für Behinderte, die Hilfe zur Pflege sowie Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten. Darüber hinaus wird der Sozialhilfe auch die Grundsicherung für Arbeitssuchende zugerechnet: Diese ist im Sozialbesetzbuch Zweites Buch (SGB II) geregelt und wird seit dem 1. Januar 2005 auch als Arbeitslosengeld II oder fälschlicherweise als Hartz IV bezeichnet.

Träger der Sozialhilfe sind die kreisfreien Städte und Landkreise als örtliche Träger sowie die von den Ländern als überörtliche Träger bestimmten Stellen. Anspruchsberechtigt ist jeder Bürger, der in eine Notlage gerät, die er nicht aus eigenen Kräften und Mitteln bewältigen kann, und die auch nicht mit Hilfe von anderen, besonders von Angehörigen oder von anderen Sozialleistungsträgern behoben werden kann. Die Finanzierung der Leistungen fällt überwiegend kommunalen Gebietskörperschaften zu, wobei durch den Finanzausgleich zwischen Gemeinden und Ländern auch die Länder beteiligt sind. Der Bund beteiligt sich an der Sozialhilfe für Deutsche im Ausland und der Kriegsfolgenhilfe.



 
 Sozialhilfeempfänger

zurück
Empfänger von Leistungen der Sozialhilfe. Anspruchsberechtigt ist jeder Bürger, der in eine Notlage gerät, die er nicht aus eigenen Kräften und Mitteln bewältigen kann, und die auch nicht mit Hilfe von anderen, besonders von Angehörigen oder von anderen Sozialleistungsträgern behoben werden kann.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Empfänger laufender Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen 31.12.2003 / Einwohner 31.12.2003 x 1.000



 
 Stadtstaat

zurück
Hier als Bezeichnung für ein Bundesland, das lediglich aus einer Stadt und ihrem engeren Umfeld besteht. In der Bundesrepublik Deutschland sind dies Berlin, Hamburg und Bremen. Man unterscheidet die Stadtstaaten von Flächenstaaten.


 
 Steuereinnahmen

zurück
siehe Gemeindliche Steuereinnahmen!


 
 Straßenverkehrsopfer

zurück
hier: Getötete im Straßenverkehr (je 100.000 Einwohner): Als Datengrundlage diente die Statistik der Straßenverkehrsunfälle des Bundes und der Länder.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Getötete im Straßenverkehr 2004 / Einwohner 31.12.2004 x 100.000



 
 Straßenverkehrsunfälle

zurück
Hier: Straßenverkehrsunfälle mit Sachschaden (je 100.000 Einwohner). Ab dem 1.1.1995 wurden für die Erfassung der Verkehrsunfälle mit Sachschaden neue Kriterien festgelegt, so dass die Vergleichbarkeit mit den Zahlen vor diesem Zeitpunkt problematisch ist. Als Datengrundlage diente die Statistik der Straßenverkehrsunfälle des Bundes und der Länder.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Straßenverkehrsunfälle 2004 / Einwohner am 31.12.2004 x 100.000



 
 Tertiärer Sektor

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Der Tertiäre Sektor umfasst den Dienstleistungsbereich. Siehe auch Dienstleistungen 

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Anteil der sozialversicherungspflichtig (SV) Beschäftigten im Tertiären Sektor an der Gesamtzahl aller SV Beschäftigten 2004 in %



 
 Verarbeitendes Gewerbe

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Derjenige Teil des Produzierenden Gewerbes , der sich mit der Verarbeitung und Veredelung von Grundstoffen bzw. Rohmaterialien oder Zwischenprodukten befasst. Die Untergliederung des Verarbeitenden Gewerbes erfolgt in die Hauptgruppen Grundstoff- und Produktionsgütergewerbe, Investitionsgüter produzierendes Gewerbe, Verbrauchsgüter produzierendes Gewerbe und Nahrungs- und Genussmittelgewerbe.

Siehe auch Sekundärer Sektor



 
 Verunglückte

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hier: Verunglückte im Straßenverkehr (je 100.000 Einwohner). Als Datengrundlage diente die Statistik der Straßenverkehrsunfälle des Bundes und der Länder.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Verunglückte im Straßenverkehr 2003 / Einwohner 31.12.2003 x 100.000



 
 Wohnfläche

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Die Kenngröße bezeichnet die jedem Einwohner im Durchschnitt zur Verfügung stehende Wohnfläche. Berücksichtigt wird dabei die Summe der anrechenbaren Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu einer Wohneinheit gehören. Als anrechenbar gelten zum Beispiel auch die Flächen von Erkern, Einbaumöbeln und Raumteilen unter Treppen mit einer lichten Höhe von mindestens 2 m sowie zum Beispiel die Flächen von Wandbekleidungen, Kaminen usw., nicht aber die Flächen von Treppen, Pfeilern u.ä. Die für alle Wohn- und Schlafräume, Küchen und Nebenräume (Badezimmer, Toiletten, Dielen usw.) berechneten Flächen gehen in vollem Umfang in die Wohnfläche ein, wenn die Räume eine lichte Höhe von mindestens 2 m haben. Die Flächen von Räumen mit einer geringeren Höhe und von Wintergärten, Loggien und Balkonen werden bei der Ermittlung der Wohnfläche nur teilweise oder gar nicht in Ansatz gebracht: Zur Hälfte werden zum Beispiel Flächen von Raumteilen mit einer lichten Höhe zwischen einem und zwei Metern angerechnet, bis zur Hälfte werden Flächen von Balkonen angerechnet. Außer Räumen hinter Wohnungsabschlüssen werden auch Einzelzimmer außerhalb von Wohnungen berücksichtigt. Dazu rechnen allerdings nicht Dachböden, Kellerräume, Treppenhäuser, unbewohnbare Mansarden und auch nicht die Räume für Gemeinschaftszwecke in Mehrfamilienhäusern. Bei der Erfassung werden leerstehende Wohnungen und Zweitwohnungen mit berücksichtigt. Insgesamt ist jedoch zu bedenken, dass der tatsächliche Flächenbedarf von der Haushaltsgröße abhängt, die bei diesem Indikator nicht berücksichtigt wird.

Die dargestellten Werte wurden folgendermaßen ermittelt:
Wohnfläche 31.12.2004 / Einwohner 31.12.2004




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Die im Fakten-Channel von meinestadt.de verwendeten Indikatoren wurden der CD-INKAR, Ausgabe 2009 des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung Bonn (BBR) entnommen. Die CD wird vom BBR jährlich in Kooperation mit den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder herausgegeben.


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Statisik Kreis Cuxhaven
Kreis Cuxhaven
Einwohner:
- 98.341 Männer
- 102.123 Frauen
Kennzeichen: CUX
Kreisverwaltung: Cuxhaven
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