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Freiwillige Registrierung von Pflegekräften

Qualitätsprädikat für Pflegekräfte
Das Projekt der freiwilligen Registrierung von Pflegekräften gibt es seit 2003 und wird getragen vom Deutschen Pflegerat. Für die Pflegekräfte gilt die Registrierung als Qualitätsprädikat, da mit ihr entsprechende Qualifizierungsnachweise verbunden sind.
Ins Leben gerufen hat dieses Projekt der DBfK-Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. und gestartet wurde es am 12. Mai 2003. Auch andere regionale Pflegeverbände aus Berlin und Brandenburg, wie etwa die Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Pflegepersonen e.V. und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe, waren an der Initiative beteiligt.

Angestrebt wurde eine bundesweite Registrierung für alle Personen, die im Bereich der Pflege arbeiten. Am 1. April 2006 übernahm in Abstimmung mit allen beteiligten Verbänden der Deutsche Pflegerat die Trägerschaft für dieses Projekt. Der Deutsche Pflegerat (DPR) vertritt die Belange des Pflege- und Hebammenwesens in Deutschland.
Ziele des Projekts
Ziel der "Freiwilligen Registrierung von beruflich Pflegenden" ist es, zum einen erstmals in Deutschland zuverlässige Daten über die Anzahl der Pflegekräfte, deren Einsatzorte und Qualifikationen zu erheben. In anderen europäischen Ländern sowie in den USA und Australien gibt es bereits seit längerem ähnliche Projekte.

Insgesamt gesehen soll diese Erhebung zur Professionalisierung der Pflegeberufe beitragen und Informationen für eine Auseinandersetzung auf berufspolitischer Ebene liefern, beispielsweise für die Planung zum Bedarf von Pflegekräften.
Darüber hinaus ist die Initiative dazu gedacht, ein Qualitätsprädikat für alle Teilnehmer darzustellen, da mit ihr eine regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen verbunden ist. Registrieren lassen können sich alle Gesundheits- und Krankenpflegekräfte sowie Altenpflegekräfte. Die Registrierung gilt für zwei Jahre und kann nur erneuert werden, wenn die erforderlichen 40 Fortbildungspunkte nachgewiesen werden. Fortbildungspunkte erhalten die Teilnehmer durch den Besuch von Seminaren, Vorträgen und Kongressen sowie hausinternen Fortbildungen.
Laut Aussage des Deutschen Pflegerats sollen die Daten zukünftig Eingang in die Arbeitsgrundlagen des Personalmanagements finden und somit eine Grundlage für Arbeitgeber zur Personaleinstellung und Erhaltung schaffen.

Die Erstregistrierung kostet eine Gebühr von 25 Euro, Folgeregistrierungen kosten 50 Euro. In einigen Einrichtungen werden die Kosten für die Registrierung auch vom Arbeitgeber übernommen.
Heilberufeausweis
Die Initiative zur freiwilligen Registrierung leistete auch ihren Beitrag zur Vorbereitung des Heilberufeausweises (HBA). Der Heilberufsausweis ist ein Ausweis im Scheckkartenformat und dient zur elektronischen Identitätsprüfung und Verschlüsselung von Dokumenten. Zudem bietet es die Funktion einer elektronischen Signatur und ermöglicht so rechtsgültige Unterschriften. Ärzte, Apotheker, Zahnärzte und Psychotherapeuten können den personalisierten Ausweis über ihre Kammern beantragen. Als Gegenstück zu der neu eingeführten elektronischen Gesundheitskarte (eGK), die die Daten des Versicherten vereint, können Ärzte und Apotheker mit Hilfe des HBA ihre Abrechnungen online tätigen. Ärzte, die den HBA nutzen, haben damit auch Zugriff auf die Patientendaten der Gesundheitskarte.
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