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Tipps zur Finanzierung von Weiterbildung – Stipendium

Weiterbildung: Möglichkeiten der Finanzierung
Stipendium der SBB
Junge Berufsabsolventen, die nach der Ausbildung ihre beruflichen Qualifikationen erweitern wollen, können sich bei der "Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung" (SBB) um eine Förderung bewerben. Voraussetzung für eine Bewerbung um ein Stipendium ist eine mit sehr gutem Erfolg abgeschlossene Berufsausbildung (mindestens Note 1,9) und ein Höchstalter von 24 Jahren.
Die SBB arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das auch die Mittel für die Stipendien zur Verfügung stellt. Stipendiaten können für Weiterbildungen bis zu 5.100 Euro über einen Zeitraum von maximal drei Jahren erhalten.
Gute Chancen auf ein Stipendium haben Berufsabsolventen, die Ihre Abschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten oder besser als "gut" bestanden haben. Wer zum Beispiel in seinem Ausbildungsberuf vom Deutschen Industrie und Handelskammertag als Berufsbester ausgezeichnet worden ist, erfüllt die Zugangsvoraussetzungen für ein Stipendium.

Auf ein Stipendium bewerben können sich aber auch Berufsabsolventen, die die Mindestnote nicht erreicht haben, wenn ihr Arbeitgeber oder ihre Berufsschule sie für diese Förderung vorschlagen. In dem Vorschlag ist eine ausführliche Begründung für die Bewerbung mit Hinweis auf die besonderen Qualifikationen des Bewerbers darzulegen. Normale Arbeitszeugnisse reichen nicht.
Das Stipendium kann für verschiedene Formen der beruflichen Weiterbildungen genutzt werden. Gefördert werden zum Beispiel Vorbereitungskurse auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung, wie etwa Meister- oder Technikerlehrgänge, aber auch Abschlüsse wie Betriebswirt, Fachwirt und Fachkaufmann.

Ab 2008 können Stipendiaten mit diesen Fördermitteln ihr berufsbegleitendes Studium finanzieren, wenn sie mindestens 15 Stunden pro Woche berufstätig sind und das Studium auf die Ausbildung und Berufstätigkeit aufbaut.

Ansprechpartner für alle Bewerber ist die Stelle, bei der das jeweilige Ausbildungsverhältnis eingetragen ist bzw. war, etwa die Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern oder Ärztekammern.