Kfz-Mechatroniker arbeiten in Reparaturwerkstätten, bei Herstellern von Kraftwagen, in Autohäusern oder beim Pannendienst. Sie reparieren Kraftfahrzeuge oder rüsten sie mit Zusatzsystemen und Sonderausstattungen aus.
Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2012: 19.320 Ausbildungsbereich: Industrie Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre Bildungsweg: duale Berufsausbildung; schulische Ausbildung möglich Schwerpunkte ab dem 3. Ausbildungsjahr: Fahrzeugkommunikationstechnik, Motorradtechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Personenkraftwagentechnik Vergütung nach Ausbildungsjahr: 477 € bis 680 € / 519 € bis 714 € / 569 € bis 789 € / 615 € bis 844 € Quelle: BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2012
Während der Ausbildung lernen Kfz-Mechatroniker, wie elektrische, elektronische und mechanische Systeme wie z.B. Brems- und Lenkassistenten, Automatikgetriebe oder Komponenten des Motormanagements analysiert werden müssen.
Um Kraftfahrzeuge warten oder reparieren zu können, wissen sie zum Beispiel, wie mechanische oder elektronische Komponenten von Anti-Blockier-Systemen (ABS) oder Fahrerassistenzsystemen miteinander verknüpft sind und mittels Hard- und Softwaresystemen zusammenwirken.
Zur Fehlerdiagnose setzen Kfz-Mechatroniker computergestützte Mess- und Prüfsysteme ein. Zudem rüsten sie Pkws auch mit unterschiedlichen Zusatzausstattungen aus wie etwa Klimaanlagen oder Navigationssysteme oder Anhängerkupplungen.
Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker dauert dreieinhalb Jahre. Ab dem dritten Ausbildungsjahr muss sich der Azubi entscheiden, welchen Schwerpunkt er wählen möchte: Fahrzeugkommunikationstechnik, Motorradtechnik, Nutzfahrzeugtechnik oder Personenkraftwagentechnik. Selbstverständlich eröffnet diese Ausbildung genauso interessante berufliche Perspektiven für Frauen.