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Meisterprüfung

Ausbildung zum Handwerksmeister

Meisterausbildung Zschorlau

Die Meisterausbildung ist ein wichtiger Schritt auf der Karriereleiter und in vielen Handwerksberufen die Voraussetzung, einen eigenen Betrieb zu gründen. Informiere dich über das Thema Meisterprüfung und die Top Ten der bestandenen Meisterprüfungen.

Was bedeutet der Meistertitel?

Der Meister ist ein Weiterbildungsabschluss, der es erlaubt, einen Handwerksbetrieb zu führen und Lehrlinge auszubilden. Ein Meister kann aber auch als Angestellter in einem Betrieb tätig sein. In diesem Fall darf der Betrieb ebenfalls den Titel "Meisterbetrieb" führen und Nachwuchskräfte ausbilden.

Die Meisterprüfung

Die handwerkliche Meisterprüfung beinhaltet neben fachlichen, betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen auch rechtliche und berufserzieherische Kenntnisse. Sie soll den angehenden Handwerksmeister zu einem Spezialisten in seinem Fachgebiet, aber auch zu einem Unternehmer und Ausbilder machen. Die Ausbildung ist in vier Teile gegliedert, wobei Teil drei und vier für alle Handwerksberufe gleich sind. Der erste Teil besteht aus einer fachpraktischen Prüfung, danach folgt eine fachtheoretische Prüfung. In vielen Handwerksberufen muss in der praktischen Prüfung neben einer Arbeitsprobe auch eine Meisterprüfungsarbeit (Meisterstück) angefertigt werden. Teil drei beinhaltet wirtschaftliche und rechtliche Themen und Teil vier berufs- und arbeitspädagogische Themen. Voraussetzung zur Zulassung zur Meisterprüfung ist eine erfolgreich abgelegte Gesellenprüfung. Die früher geforderte mindestens dreijährige Berufspraxis ist seit 2004 nicht mehr erforderlich.

Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung werden beispielsweise bei den Handwerkskammern angeboten und können vom Staat mit dem sog. Meister-BAföG finanziell gefördert werden. Angeboten werden diese Lehrgänge sowohl als Vollzeitlehrgang, berufsbegleitend oder als Wochenendkurs. Dauer und Inhalt der ersten beiden Prüfungsteile sind vom jeweiligen Beruf abhängig.

Die zehn am häufigsten bestandenen Meisterprüfungen

Die zehn beliebtesten Handwerksberufe, in denen die meisten Meisterprüfungen abgelegt wurden, kommen vor allem aus den Bereichen Elektro- und Metallhandwerke, Bau- und Ausbauhandwerke, aber auch aus dem Bereich Holzhandwerke. Grundlage der Platzierung ist die Anzahl der abgeschlossenen Meisterprüfungsverfahren.

1. Kraftfahrzeugtechnikermeister/in

2. Friseurmeister/in

3. Elektrotechnikermeister/in

4. Installateur- und Heizungsbauermeister/in

5. Maler- und Lackierermeister/in

6. Tischlermeister/in

7. Feinwerkmechanikermeister/in

8. Metallbauermeister/in

9. Zimmerermeister/in

10. Maurer- und Betonbauermeister/in

Quelle: 2014 Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.

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