Zum MenüZum InhaltZum Footer
https://www.meinestadt.de/deutschland/immobilien/hausbau/haeuser-nullenergiehaus?

Nullenergiehaus in Deutschland

Das Nullenergiehaus ist eine verbesserte Variante des Passivhauses und verbraucht im Jahresmittel keine externe Energie. Die benötigte Energie wird durch Photovoltaik, Erdwärme und Kraft-Wärme-Kopplung generiert und durch effektive Dämmmaterialien gespeichert. Dabei ist ein Nullenergiehaus nicht zwingend energieautark. In Phasen geringerer Energieproduktion, insbesondere in den Wintermonaten, ist auch ein derartiges Gebäude auf externe Energiezufuhr angewiesen. Die ausgeglichene Jahresbilanz des Nullenergiehauses entsteht meist durch eigens produzierte Energieüberschüsse, die in den Sommermonaten generiert werden.


Nullenergiehaus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach
© KatarzynaBialasiewicz/iStock

Vor- und Nachteile eines Nullenergiehauses

Vorteile

  • Im Jahresmittel entsteht eine ausgeglichene Balance zwischen Energieverbrauch und -produktion.
  • Laufende Energiekosten bleiben gering.
  • Frischluftzufuhr mittels Lüftungsanlage ganz ohne Durchzug und Temperaturschwankungen.
  • Schonung von Umwelt und Klima
  • Sehr guter Schallschutz durch die Dämmung.

Nachteile

  • Großer Aufwand für Konzeption und Umsetzung des Gebäudes.
  • Sehr hohe Investitionskosten, insbesondere im Vergleich zum Passivhaus.
  • Investitionskosten amortisieren sich meist erst nach mehreren Jahren.
  • Nullenergiehäuser sind trotz ausgeglichener Jahresbilanz meist nicht energieautark.

Regeln für Hausbesitzer und Bauherren

  • Der gesamte Jahresprimärbedarf muss künftig um 30 % niedriger liegen als bisher.
  • Die Wärmedämmung der Gebäudehülle muss im Durchschnitt 15 % effizienter als bisher sein.
  • Die vorhandenen Nachtstromspeicherheizungen, die älter als 30 Jahre sind, müssen bis 2019 durch effizientere Geräte ersetzt werden.

Grundstückssuche


Gut informiert zum Eigenheim


Weitere beliebte Immobilien-Themen in Deutschland


nach oben