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Mietkaution: Wichtige Tipps zur Mietsicherheit

Nach einer langen und nervenzehrenden Suche ist die Traumwohnung endlich gefunden. Nun geht es nicht nur an die Planung des Umzuges, sondern es muss auch ein Kassensturz gemacht werden. Dabei fällt auf, dass das Budget durch den Wohnungswechsel stark beansprucht wird: Neue Möbel müssen angeschafft, Schönheitsreparaturen ausgeführt und eine Mietkaution hinterlegt werden. Die Höhe der Mietkaution ist in Deutschland per Gesetz geregelt und darf maximal drei Nettokaltmieten betragen. Trotzdem ist die finanzielle Belastung für den Mieter groß, besonders wenn man die alte Mietkaution noch nicht zurückbekommen hat und der Umzugswagen vor der Tür steht. Damit Sie es leichter haben, stellt Ihnen meinestadt.de einige Möglichkeiten vor, die Ihnen helfen können, die Mietkaution für Ihre Traumwohnung zu zahlen.

Geldstapel neben einem Spielzeughaus
© ShutterOK/Shutterstock

Barzahlung bei der Mietkaution

Jeder Vermieter verlangt eine Mietkaution als Sicherheit, um gegen eventuelle Schäden gesichert zu sein. Mit bis zu drei Nettokaltmieten nimmt die Mietsicherheit einen Großteil der Umzugskosten ein. Die Barkaution ist heutzutage noch die häufigste Form der Kautionsübergabe, mit der sich Mieter und Vermieter auf eine Anlageform einigen. In der Regel wird die Kaution auf einem Konto angelegt, wo das Geld bleibt, bis das Mietverhältnis endet. Wer dieses Geld sparen oder es schlicht und einfach anderweitig ausgeben will, kann sich für eine Mietkautionsbürgschaft entscheiden.

Hierbei zahlen Mieter pro Jahr einen Beitrag an einen entsprechenden Anbieter und erhalten im Gegenzug eine Bürgschaftsurkunde, die beim Vermieter hinterlegt wird. Damit ist dieser genauso abgesichert wie mit der Barkaution. Übrigens ist die Mietkautionsbürgschaft für private und gewerbliche Mietverhältnisse geeignet.

Die Mietkautionsbürgschaft einfach erklärt

Nicht jeder verfügt über drei Nettokaltmieten auf dem Bankkonto. Wenn die Kaltmiete 700 Euro beträgt, muss man eine die Mietkaution von 2.100 Euro zahlen. Wenn das bei Ihnen der Fall ist, dann sollten Sie überlegen, ob eine Mietkautionsbürgschaft das beste für Sie ist. Eine Bank oder eine Versicherung können für Sie bürgen. Eine Mietkautionsbürgschaft kann man schnell abschließen, viele Versicherungen bieten ihren Dienst auch online an. Dafür sollten Sie mit dem Vermieter absprechen, ob er diese Art der Bürgschaft akzeptiert.

In wenigen Schritten zur Kautionsbürgschaft

So einfach geht's:

  • Der einfache Online-Antrag kann sowohl am heimischen Computer als auch mit dem Smartphone oder Tablet von unterwegs vollständig ausgefüllt werden – es ist keine Unterschrift notwendig.
  • Wenige Tage später trifft die Mietkautionsbürgschaft per Post ein.
  • Zur Absicherung des Vermieters wird diese bei ihm hinterlegt – idealerweise bei der Wohnungsübergabe mit einem entsprechenden Vermerk im Wohnungsübergabeprotokoll.
  • Nach Beendigung des Mietverhältnisses gibt der Eigentümer die Bürgschaftsurkunde wieder an den Mieter zurück. Damit entfällt das lange Warten auf die Rückzahlung der Mietkaution, die in der Regel bis zu 6 Monate vom Vermieter hinausgezögert wird.
  • Nicht nur Neumietern steht die Mietkautionsbürgschaft zur Verfügung, sondern auch Bestandsmieter können eine bereits hinterlegte Barkaution damit auslösen.
  • Dies bietet sich insbesondere dann an, wenn man gerade einen finanziellen Engpass hat und in Erwägung zieht, einen Kredit aufzunehmen.
  • Die Mietkautionsbürgschaft trägt zur Liquidität ohne Kürzung der Kreditlinie bei.
  • Außerdem ist im Augenblick die Inflationsrate höher als die durchschnittliche Verzinsung auf Kautionskonten, was zur Folge hat, dass die Summe über Jahre hinweg sukzessive von der Inflation aufgezehrt wird und sich der Geldwert verringert.
  • Die neue Mietkaution muss bereits wieder für die neue Wohnung bezahlt werden, aber der vorherige Vermieter hat die hinterlegte Geldsumme in der Regel bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zurückgezahlt, da dies bis zu 6 Monate dauert.
  • Weigert sich der Vermieter aufgrund von Schäden in der Mietwohnung die gesamte Summe zurückzuzahlen, sind Auseinandersetzungen vorprogrammiert. Dies wird mit der Mietkautionsbürgschaft ausgeschlossen, da der Vermieter die Schäden direkt an den Bürgschaftsgeber meldet und seine Forderung beglichen wird.
  • Insbesondere die Mietkaution bietet immer wieder Anlass für Streitigkeiten wegen der Rückzahlung zwischen Mietern und Vermietern.
  • Wenn in diesem Zeitraum die Betriebskostenabrechnung noch nicht erfolgt ist, darf er das Geld sogar bis zu 12 Monate einbehalten.

Wissenswertes zur Kautionsbürgschaft


Wohnen und Umziehen



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