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Energieausweis in Hoyershausen

Ein Energieausweis ist ein Dokument zur energetischen Bewertung von Wohngebäuden. Der Ausweis gibt auf einer Farbskala von Grün bis Rot Auskunft über den Energiebedarf oder Energieverbrauch einer Immobilie und schlägt Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz vor.

Ein Haus wird abgebildet mit einer Wärmebildkamera.
© Ingo Bartussek/Fotolia

Wer profitiert vom Energieausweis?

Mieter und Käufer

Für Mieter und Käufer dient der Energieausweis als Orientierungshilfe, da sie die Energieeffizienz des Gebäudes auf einen Blick erkennen. So haben Mieter und Käufer bei der Immobiliensuche ein weiteres Entscheidungskriterium an der Hand.

Vermieter und Verkäufer

Besonders energieeffiziente Immobilien können von Vermietern und Verkäufern besser beworben werden, da der Kunde auf einen Blick ablesen kann, ob er mit eher hohen oder geringen Nebenkosten rechnen muss.

Eigentümer

Eigentümern hilft der Energieausweis bei der Bewertung der momentanen energetischen Qualität der Immobilie und der Planung von künftigen Sanierungsmaßnahmen.


Zwei Arten von Energieausweisen

Verbrauchsorientierter Energieausweis

Bei dieser Art des Energieausweises liegen die tatsächlichen Verbrauchsdaten der letzten drei Abrechnungsperioden zugrunde. Diese Daten werden witterungsbereinigt und mit Bezug auf Gebäudenutzfläche und Wohneinheiten berechnet.

  1. Vorteil: Geringer Erstellungspreis von 15 Euro bis 50 Euro; vergleichsweise niedriger Aufwand.
  2. Nachteil: Stark abhängig vom Heizverhalten der Bewohner; gibt nicht unbedingt Aufschluss über die energetische Beschaffenheit der Immobilie.

Bedarfsorientierter Energieausweis

Beim Energiebedarfsausweis wird der theoretische Energiebedarf eines Gebäudes mit Hilfe eines technischen Gutachtens ermittelt, wobei der technische Zustand eines Gebäudes (Heizanlage, Dichte der Fenster, Dämmung usw.) berücksichtigt wird.

  1. Vorteil: Ermittlung der Energieeffizienz anhand objektiver Daten; nicht vom Heizverhalten der Bewohner beeinflusst.
  2. Nachteil: Vergleichsweise hoher Erstellungspreis und Aufwand je nach Größe des Gebäudes.

Wann ist ein Energieausweis Pflicht?

  • Der Bauherr eines Neubaus muss sicherstellen, dass dem Eigentümer ein Energiebedarfsausweis ausgestellt wird.
  • Werden Bestandimmobilien neu vermietet, verpachtet oder verkauft, muss ein Energieausweis ausgestellt werden.
  • Der originale Verbrauchsausweis muss bei Abschluss eines Kaufvertrages an den neuen Eigentümer übergeben werden.
  • Es ist ausreichend eine Originalversion des Energieausweises erstellen zu lassen und je nach Bedarf Kopien anzufertigen.
  • Gebäude mit einer Fläche unter 50 Quadratmeter Nutzfläche und Baudenkmäler sind von der Energieausweispflicht befreit, jedoch empfiehlt sich auch in solchen Fällen ein Energiepass.

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