Ausbildung zum Oberflächenbeschichter

Oberflächenbeschichter/in

Wie lange dauert die Ausbildung?
3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du?
Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?
Schichtdienst

Was macht man als Oberflächenbeschichter?

Sorge dafür, dass alles den perfekten Überzug bekommt!

Ausbildungsinhalte und Gehalt

Das lernst du im 1. Jahr:
  • Einführung in die betriebliche und technische Kommunikation
  • Die verschiedenen Arbeitsabläufe wie...
    • ... das Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen der Werkstücke
    • ... das Erfassen von Messwerten
    • ... das Warten der Betriebsmittel
  • Dir werden die Grundlagen der mechanischen Fertigungs- und Fügeverfahren gezeigt
  • Du erfährst, wie du unbeschichtete und beschichtete Oberflächen vor- und nachbehandelst
Das lernst du im 2. Jahr:
  • Wie du die Einrichtungen und Anlagen bedienst, überwachst und wartest
  • Du lernst, Beschichtungen zu entfernen und Oberflächen zu beurteilen
  • Verfahren der Umwelttechnik
  • Du wählst einen Schwerpunkt aus vier Oberflächentechnologien:
    • chemische und elektrochemische Abscheidung von Metallen und Legierungen
    • Anosidationstechnik
    • Dünnschichttechnik
    • Feuerverzinken
  • Bevor das Jahr endet, legst du deine Zwischenprüfung ab
Das lernst du im 3. Jahr:
  • Du vertiefst im Betrieb die Kenntnisse aus den Vorjahren
  • In der Berufsschule lernst du, wie Beschichtungsverfahren angewendet werden und der Gesamtfertigungsablauf optimiert werden kann
  • Du wirst Leiterplatten herstellen, Sonderverfahren anwenden und umweltschonende Entsorgungstechnik einsetzten
  • Am Ende steht deine Abschlussprüfung an

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Oberflächenbeschichter

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 680 – 929 Euro, 2. Jahr: 710 – 980 Euro, 3. Jahr: 760 – 1.051 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Betrieben, die Werkstückoberflächen mit metallischen Überzügen versehen (z.B. Galvanisierwerkstätten, Feuerverzinkereien); in Betrieben, die Werkstücke eloxieren oder entlacken; in Werkhallen und -stätten
  • Arbeitszeiten: Schichtdienst
  • Chancen: Weiterbildung zum Technischen Fachwirt, Techniker Fachrichtung Galvanotechnik, Galvaniseurmeister, Studium Werkstoffwissenschaft, Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: Schutzkleidung erforderlich, Ausbildungsvergütung in der Industrie höher als im Handwerk

Wie sieht dein Alltag als Oberflächenbeschichter aus?

Nur mit dem richtigen Überzug sind Werkstücke vor Verschleiß und Rost geschützt, gehärtet oder haben einer bessere elektrische Leitfähigkeit. Dafür werden die unterschiedlichsten Verfahren angewendet – vom Galvanisieren bis zum Feuerverzinken. Welches Verfahren sich für welches Material eignet, weiß der Oberflächenbeschichter. Und du kannst das auch in der dreijährigen Ausbildung lernen!

Schutzkleidung ist bei deiner täglichen Arbeit ein Muss, wenn du Schrauben, Türklingen oder meterlange Bauteile mit den verschiedenen Techniken behandelst. Hierfür werden die Werkstücke geschliffen, poliert und gereinigt, anschließend kommt die jeweilige Technik zum Einsatz. Beim Galvanisieren wird die Oberfläche beispielsweise mit Strom veredelt, durch das Feuerverzinken kann das Werkstück vor Rost geschützt werden. Du lernst, wie du die Maschinen bedienst und instand hältst. In jedem Fall verbringst du während deiner Ausbildung zum Oberflächenbeschichter viel Zeit in Werkhallen, wo es auch mal laut und schmutzig zugeht.

Nach Abschluss der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1.900 und 2.500 Euro rechnen. Möchtest du mehr, solltest du über Weiterbildungen nachdenken. Du könntest dich beispielsweise zum Technischen Fachwirt oder Galvaniseurmeister weiterbilden.

Voraussetzungen für den Beruf

Du kannst Oberflächenbeschichter werden, wenn du...

  • großes Interesse an Physik und Chemie hast,
  • keine Probleme hast, bei Lärm und Schmutz zu arbeiten,
  • verantwortungsbewusst bist und sorgfältig arbeiten kannst.

Die Ausbildung zum Oberflächenbeschichter kommt nicht infrage, wenn du...

  • Schwierigkeiten mit genauem Arbeiten hast,
  • nicht den ganzen Tag in Werkhallen oder Werkstätten arbeiten willst,
  • eher einen kreativen Beruf suchst.

Ausbildung zum Oberflächenbeschichter in deiner Nähe?

Du findest den Ausbildungsberuf Oberflächenbeschichter spannend? Das glauben wir dir! Schau nach, ob es offene Ausbildungsstellen als Oberflächenbeschichter in deiner Nähe gibt. Wie? Ganz einfach! Wir bieten dir auf unserem Ausbildungsmarkt von meinestadt.de jede Menge freie Ausbildungsplätze. Wenn du offene Ausbildungsplätze finden willst, gib einfach die Stadt in der du gerne deine Ausbildung machen willst unten in die Suchbox ein.

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