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Nebenkosten

Kenne Sie das? Wenn die Nebenkostenabrechnung ins Haus flattert bedeutet dies nicht selten auch, dass eine Nachzahlung ansteht. Ihre Betriebskosten sind Ihnen zu hoch? Wenn Mieter an der Richtigkeit der umgelegten Betriebskosten zweifeln, können sie beim Vermieter um Nachweis bitten und die Angaben in der Abrechnung mit dem Mietvertrag abgleichen. Einsparen lassen sich Kosten letztlich aber auch durch die Wahl des Strom- und Gasanbieters.

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  • In der Regel dauert ein Wechsel zwischen 4 und 6 Wochen.
  • Falls Sie einen Wechsel anstreben und Ihre Kündigungsfrist in den nächsten Wochen abläuft, sollten Sie besser bereits selbst Ihre Kündigung abschicken, damit diese nicht verstreicht.

Diese Betriebskosten können auf Mieter umgelegt werden:

  • Grundsteuer
  • Wasserkosten
  • Gasanbieterwechsel
  • Strom
  • Abwasser- und Müllentsorgung
  • Schornsteinreinigung
  • Hausrat- und Haftpflichtversicherung
  • Hauswartkosten und Gartenpflege
  • Gemeinschaftsantenne
  • Wascheinrichtungen
  • Straßen- und Gebäudereinigung
  • Aufzugkosten
  • Internet / Telefon
  • Beleuchtung

Mietrecht

Nicht alles muss bezahlt werden:

Kosten für die Hausverwaltung, Bankgebühren und Porto gehören nicht in die Nebenkostenrechnung. Im Allgemeinen muss der Mieter das an Nebenkosten zahlen, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Zusätzliche Posten wie z. B. Reparaturen muss der Mieter nicht akzeptieren.

Wann muss die Mietnebenkostenabrechnung vorliegen?

Spätestens ein Jahr nach Ende der Abrechnungsperiode muss der Vermieter die Rechnung für Nebenkosten vorlegen. Andernfalls verliert er den Anspruch auf eventuelle Nachzahlungen. Dies gilt aber nicht für den Mieter, d.h. bestehende Forderungen gegenüber dem Vermieter können nach Ablauf des Abrechnungszeitraums geltend gemacht werden.

Das Wichtigste zur Nebenkostenabrechung:

  • Zusammenstellung der Gesamtkosten
  • Angaben und Erläuterungen des Verteilerschlüssels, die Angabe von Prozentsätzen reicht nicht aus.
  • Berechnung des Anteils pro Mieter
  • Abzug der Vorauszahlung des Mieters
  • Klare, übersichtliche Abrechnung nach Betriebskostenarten
  • Vorlage der Nebenkostenabrechnung vom Vermieter spätestens ein Jahr nach Ende des Abrechnungszeitraums, sonst können Mieter eine geforderte Nachzahlung verweigern.
  • Nach Erhalt der Abrechnung hat der Mieter ein Jahr Zeit, diese auf Richtigkeit zu prüfen.

Rund um den Anbieterwechsel

Tipps zum Stromanbieterwechsel

  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über Verbrauch und Kosten der letzten Jahre.
  • Suchen Sie bei Angeboten nach versteckten Kosten oder Erhöhungen in den Folgejahren.
  • Achten Sie bei Ihrem neuen Vertrag auf kurze Kündigungsfristen und moderate Laufzeiten.
  • Sofern Ihr Stromanbieter seine Preise erhöht, existiert ein Sonderkündigungsrecht.

Wann ist ein Wechsel möglich?

  • Meist reicht einjährige Kundschaft beim aktuellen Versorger.
  • Ein Wechsel kann mit einem Vorlauf von bis zu sechs Monaten in Auftrag gegeben werden.

Hinweise zur Rundfunkgebühr

  • Alle, die einen Fernseher, ein Radio, einen internetfähigen PC oder ein Smartphone besitzen, müssen den geräteunabhängigen Rundfunkbeitrag bezahlen.
  • Sie können sich von der Rundfunkgebühr befreien lassen, wenn Sie z.B. Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe BAföG-Leistungen oder Leistungen aus der Grundsicherung erhalten.
  • Besitzen Sie keinen Fernseher, sondern nur ein Radio, einen internetfähigen Computer oder ein Smartphone, zahlen Sie monatlich nur 5,83 Euro.
  • Sie sind dazu verpflichtet, sich selbständig beim Beitragsservice anzumelden. Tun Sie das nicht, können bis zu drei Jahre rückwirkend Rundfunkbeiträge erhoben werden.

Neuerungen seit 2015

  • Zum 1. April 2015 ist die Rundfunkgebühr von 17,98 Euro auf 17,50 Euro monatlich gesenkt worden.
  • Der ermäßigte Rundfunkbeitrag wurde ebenfalls von 5,99 Euro auf 5,83 Euro monatlich abgesenkt.
  • Für Unternehmen orientiert sich der Beitrag weiterhin an der Anzahl der Betriebsstätten und der dort sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Nebenkosten für Immobilienbesitzer

Was ist eigentlich Hausgeld?

Wenn Sie Wohnungseigentümer sind und die Immobilie selbst bewohnen, zahlen Sie keine Miete, sind aber von den Nebenkosten nicht befreit. Sie entrichten monatlich sogenanntes Hausgeld. Die Höhe des Hausgeldes wird mit Hilfe eines Verteilungsschlüssels ermittelt, z. B. anteilig zu der Anzahl aller Eigentumswohnungen des Hauses.

Denken Sie rechtzeitig an finanzielle Rücklagen

Rücklagen sind finanzielle Reserven, die Sie als Hausbesitzer für eventuelle Aufwendungen (z. B. Reparaturen) frühzeitig bilden sollten. Bauexperten raten, jährlich etwa 1% der Baukosten für Instandhaltungsarbeiten zu sparen. Als Faustregel sollte die jährliche Rate bei ca. 7 bis 8 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegen, bei Altbauten bei ca. 10 Euro.

Wesentliche Betriebskosten:

  • Grundsteuer
  • Wasserkosten
  • Heizkosten
  • Strom
  • Abwasser- und Müllentsorgung
  • Schornsteinreinigung
  • Gartenpflege
  • Rundfunkgebühren Internet / Telefon

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