Strom-Preisvergleich

Die Strompreise scheinen stetig anzusteigen. meinestadt.de erklärt Ihnen, was Sie beachten müssen, um Überraschungen auf Ihrer Rechnung zu vermeiden. Finden Sie hier Wissenswertes zum Anbieterwechsel, Stromtarifvergleich und Ökostrom sowie nützliche Stromspartipps.

Eine Person vergleicht die Kosten mehrerer Rechnungen.
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Warum sollten Sie den Stromanbieter wechseln?

Auf der Suche nach einer besseren Effizienzsteigerung stellen sich mehrere Stromanbieter darauf ein, über umweltfreundliche und effiziente Möglichkeiten zu verfügen. Durch Kostensenkungen, Angebote von Prämien, Boni und flexiblen Stromverträgen werden Kunden motiviert, leistungsfähige und verantwortliche Stromquellen zu nutzen. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) aktuell mitteilt, ist der Gesamtstromverbrauch in Deutschland 2018 im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil geblieben. Bundesweit wurden im Jahr 2018 rund 556,5 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht, fast genau so viel wie im Jahr 2017 mit 555,8 Milliarden kWh. Laut BDEW hat sich die Energieeffizienz in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig und spürbar verbessert, daher ist es nicht unüblich, dass Stromverbraucher dauerhaft nach besseren Angeboten suchen.

Vorteile beim Stromanbieterwechsel

  • Der Wechsel zu einem neuen Stromversorger ist einfach und kostenlos, dabei können Sie bis zu 500 Euro jährlich an Stromkosten sparen.
  • Sie müssen lediglich ein Antragsformular beim Versorger oder in Vergleichsportalen im Internet ausfüllen und der Energieversorger übernimmt dann alle weiteren Formalitäten.
  • Die Kündigung des alten Anbieters sowie die Ummeldung des Verbrauchers beim Netzbetreiber werden für Sie übernommen.

Was ist beim Stromtarifvergleich zu beachten?

  • Die Tarifkonditionen und die Zahlungsweise sowie Extras wie einen Neukundenbonus.
  • Die Preisgarantie für einen bestimmten Zeitraum und die damit verbundenen Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen.
  • Sie können den Anbieter nur dann wechseln, wenn Ihr Strom über einen eigenen Stromzähler läuft.
  • Die Kündigung Ihres alten Vertrags übernehmen Sie nur selbst, wenn Sie aufgrund einer Preiserhöhung außerordentlich kündigen können.
Ein Mann wechselt eine Glühbirne.
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So sparen Sie mehr Strom:

  • Erneuern Sie Ihre Elektrogeräte im Hinblick auf deren Energieverbrauch und verwenden Sie Mehrfachsteckdosen mit Schalter.
  • Verwenden Sie Stromsparlampen und schalten Sie diese aus, wann immer es möglich ist.
  • Nicht überheizen! Mit jedem Grad mehr steigen die Heizkosten um 6%. Lieber Stoßlüften statt Fenster über einen langen Zeitraum kippen.

Wodurch ist Ökostrom gekennzeichnet?

Sauberer Ökostrom

Ökostrom ist Strom, für dessen Erzeugung keine Kernenergie genutzt und nur wenig CO2 produziert wird. Zurzeit wird für die Stromerzeugung meist Wasserkraft genutzt. Weitere Möglichkeiten für die ökologische Stromerzeugung sind die Nutzung von Windkraft und Biomasse.

Verbrauchsabhängiger Ökostrom

Viele Stromanbieter bieten eigene Ökostromtarife, bei denen sich die Anbieter verpflichten, genauso viel Ökostrom ins Stromnetz einzuspeisen, wie die Kunden verbrauchen, die den Ökostromtarif gewählt haben. Das heißt, Sie zahlen für den Strom, den Sie verbraucht haben.

Geprüfter Ökostrom

Für Ökostrom gibt es inzwischen mehrere Gütesiegel und Zertifikate, die wenig aussagekräftig sind und sogar vom Stromerzeuger gekauft werden können, ohne dass dieser tatsächlich Ökostrom erzeugt. Gütesiegel unterliegen strengeren Kriterien, sind leichter zu verstehen und zu vergleichen.

Welche Fristen sind zu beachten?

Stromwechsel kann Geld sparen und die Umwelt schützen. Allerdings sollten Sie auf einige Umstände achten, damit Sie problemlos einen neuen Vertrag abschließen können. Wenn Sie aus eigenem Interesse Stromanbieter wechseln möchten, sollten Sie zuerst die Kündigungsfristen prüfen. Vergessen Sie nicht, dass eine Kündigungsfrist bis zu drei Monaten betragen kann.

Wenn der Stromanbieter den Strompreis erhöht, haben Sie Anspruch auf ein Sonderkündigungsrecht, mit dem Sie den alten Vertrag kündigen können. Diese Preiserhöhung bezieht sich auch auf Steuern, Abgaben oder Umlagen. Ist das bei Ihnen der Fall, dann sollen Sie schnellstmöglich handeln und die Kündigung schreiben. Bekommen Sie den Strom vom Grundversorger, dann haben Sie eine Kündigungsfrist von zwei Wochen. Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass Sie selbst die Kündigung einreichen müssen, wenn das Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen wird.

Wenn Sie schon einen neuen Stromanbieter gefunden haben, kann er die Kündigung des alten Vertrags übernehmen und sobald die Kündigungsbestätigung eingegangen ist, können Sie einen neuen Vertrag mit einem anderen Versorger abschließen.

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