Günstig umziehen – Tipps & Tricks, um beim Umzug Kosten zu sparen

Ob in Eigenregie, mit einem Umzugsunternehmen oder studentischen Helfern: Die Kosten für einen Umzug hängen von vielen Faktoren ab. Es gibt einige Möglichkeiten am Preis zu sparen und trotzdem komfortabel und stressfrei umzuziehen. Hier finden Sie hilfreiche Tipps, wie Sie Ihre Umzugskosten verringern können.

Umzugskartons
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Tipps & Tricks, mit denen Sie die Kosten senken können

Für einen Umzug, der entspannt gelingen und möglichst kostengünstig sein soll, ist eine gute Vorbereitung am wichtigsten. Die Wahl einer Umzugsfirma oder die Entscheidung für einen Umzug in Eigenregie machen natürlich den Großteil der Kostenfrage aus. Doch daneben gibt es noch einige weitere Faktoren, durch die Sie die Umzugskosten verringern können.

Frühzeitig planen


Je früher Sie Angebote vergleichen, desto eher haben Sie Chance auf günstige Konditionen. Das gilt für den Leih eines Transporters oder für Umzugsfirmen. Für kurzfristige Anfragen wird häufig mehr berechnet. Bei letzten Änderungen von Leistungen, wie zum Beispiel einer Terminänderung, können bei einer späten Planung eher Zusatzkosten anfallen.

Entrümpelung


Ob Umzugsfirma oder in Eigenregie – der Umzug ist billiger und entspannter, je weniger Möbel und Gegenstände Sie haben. Die alten Sachen können Sie zum Beispiel im Internet verkaufen oder an gemeinnützige Vereine spenden.




Doppelte Kosten vermeiden

Wählen Sie den Umzugstermin so, dass Sie keine doppelte Miete zahlen müssen.


Der richtige Umzugstermin

Unter der Woche, außerhalb der Ferienzeit und zur Monatsmitte ist der Umzug (durch Umzugsfirmen) meist preiswerter.

Schönheitsreparaturen


Versuchen Sie, Reparaturen wie die Wohnung streichen, selbst zu erledigen. Das ist immer günstiger, als wenn Sie Handwerker beauftragen.

Günstig umziehen mit einem Umzugsunternehmen?

Die Beauftragung einer Umzugsfirma gilt als entspannte, aber auch teure Variante für den Umzug. Doch auch hier gibt es Möglichkeiten, den Preis zu senken.

Angebote vergleichen

Umzugsfirmen haben keine vorgeschriebenen Preise, daher ist die Preisspanne zwischen den Angeboten groß. Vergleichen Sie frühzeitig die Firmen und holen Sie verschiedene Angebote ein. So können Sie das günstigste Preis-Leistungs-Verhältnis raussuchen. Oft lohnt es sich einen Festpreis zu vereinbaren. Das kommt Ihnen bei der Fahrzeit zugute, falls das Transportunternehmen lange im Stau steht. Lassen Sie sich jedoch nicht von Billigangeboten täuschen. Insbesondere von Pauschalangeboten, bei denen Sie weder das Umzugsvolumen, die Transportstrecke oder den Termin angegeben haben. Da diese Faktoren den Preis maßgeblich beeinflussen, kann der Pauschalbetrag nicht stimmen und es werden weitere Kosten auf Sie zukommen. Das lässt auch an der Seriosität solcher Unternehmen zweifeln.

Selbst Arbeit übernehmen

Je mehr Arbeit Sie dem Unternehmen abnehmen, desto günstiger wird es. Wählen Sie zum Beispiel statt einem Komplett-Umzug einen Teil-Umzug. Dabei übernehmen Sie das Einpacken aller Gegenstände, die dann nur noch transportiert werden müssen. Ebenso können Sie in der neuen Wohnung den Aufbau der Möbel und zum Beispiel der Küche übernehmen. So vermeiden Sie Aufpreise. Die Tätigkeiten, die Sie übernehmen, sollten Sie jedoch mit dem Umzugsunternehmen absprechen.

Umzug in Eigenregie – Billig aber weniger Komfort?

Ein Umzug in Eigenregie gilt als günstigste Variante. Kosten für Umzugshelfer, Fahrer und den Transport fallen weg. Gleichzeitig ist diese Art von Umzug aber auch am stressigsten, denn Sie müssen alles selbst organisieren, Umzugswagen buchen und Material besorgen. Auch hier fallen Kosten an, die Sie nicht vergessen dürfen.

Umzugswagen wird ausgeladen
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Der Transporter

Für den Transport Ihrer Möbel können Sie bei kleinen Strecken auch PKWs von Ihnen und Ihren Freunden nutzen. Wägen Sie ab, was sich eher für Sie lohnt: Bei längeren Strecken und häufigem Hin- und Herfahren fallen höhere Spritkosten an. Möglicherweise lohnt es sich hier einen Transporter zu leihen, mit dem Sie nur einmal fahren müssen. Wenn Sie sich früh darum kümmern, haben Sie höhere Chancen auf günstige Preise. Vor allem werktags können Sie preiswert leihen.

Am günstigsten ist es, wenn Sie alle Möbel selbst transportieren. Doch manche Möbelstücke sind dafür zu sperrig. Hier haben Sie die Möglichkeit, Beiladungen zu buchen. Umzugsfirmen bieten diesen Service günstig an. Sie nehmen dabei Ihre Möbel im Rahmen eines größeren Transportauftrags mit. Der Termin und Ort müssen jedoch mit Ihren Vorstellungen übereinstimmen. Das Unternehmen vermeidet dadurch Leerfahrten und für Sie wird aufgrund voller Auslastung die Dienstleistung rentabler.
Beim Einpacken aller Gegenstände in einer Wohnung können sich einige Kosten für Umzugskisten und Verpackungsmaterial anhäufen. Normalerweise rechnet man einen Umzugskarton pro Kubikmeter. Um diese Kosten zu vermeiden, können Sie z.B. im Obstladen nach alten Kisten und Kartons fragen. Gegenstände, die nicht zerbrechen können, lassen sich gut in Bettlaken und Decken einwickeln. Außerdem können Sie Umzugskisten leihen. Diese sind wiederverwendbar, also besser für die Umwelt. Sie können die Kisten einfach in einer der angegebenen Stationen abholen, Ihre Gegenstände transportieren und anschließend wieder zu der Station zurückbringen.
Der Vorteil an einem Umzug in Eigenregie: Sie sparen an Kosten für die Umzugshelfer. Fragen Sie frühzeitig im Freundes- und Bekanntenkreis nach, wer Ihnen helfen kann. Alternativ können Sie auch auf Auktionsportalen nach Möbelpackern oder im Internet nach studentischen Helfern suchen. Achten Sie darauf, dass fremde Umzugshelfer versichert sind. Auch wenn es kostet: Für alle Helfer sollten ausreichend Getränke und Snacks bereitstehen, das lässt Ihren Umzug entspannter und erfolgreicher werden. Als Dankeschön kann man außerdem eine Kiste Bier oder ähnliches bereit stellen.
Bei der Stadt können Sie ein offizielles Halteverbotsschild für den Umzugstag beantragen. Oft reicht es jedoch auch aus, die Nachbarn über Ihren Umzug zu informieren, sodass am Umzugstag ein Parkplatz nahe der Wohnung für Ihren Transporter reserviert ist.

Umzugskosten von der Steuer absetzen

Weitere Kosten können Sie einsparen, indem Sie den Umzug von den Steuern absetzen. Private Umzugskosten können Sie dabei als haushaltsnahe Dienstleistungen absetzen. Hier sind 20% von maximal 20.000 Euro, also 4.000 Euro möglich. Dafür brauchen Sie allerdings eine Rechnung und den Beleg des überwiesenen Rechnungsbetrags. Berufliche Umzugskosten können in voller Höhe als Werbungskosten geltend gemacht werden. Als Gründe dafür zählen: Kürzerer Weg zur Arbeit, Wechsel des Arbeitsplatzes, bessere Arbeitsbedingungen oder die Rückkehr aus dem Ausland.

Steuern
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Fazit

Für jede Umzugsart fallen Kosten an. Ein Umzug in Eigenregie ist wahrscheinlich die günstigste Variante. Allerdings müssen Sie dabei alles selbst organisieren und planen. Weniger Stress und mehr Komfort bei höheren Kosten bietet ein Umzugsunternehmen. Im Endeffekt müssen Sie für sich entscheiden, wie hoch Ihr Budget ist und wieviel Sie selbst übernehmen können. Mit den verschiedenen Tipps und Steuererleichterungen können Sie trotzdem einen guten Preis finden und günstig und bequem umziehen.

Sie planen demnächst einen Umzug?

Dann geben Sie hier den gewünschten Wohnort ein und finden Sie hilfreiche Tipps für Ihren Umzug

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