5-Zimmer-Wohnung

Es wird Zeit, den Wohnraum zu erweitern. Die Kinder benötigen mehr Platz oder eigene Kinderzimmer. Ein Hund soll ein neues Mitglied der Familie werden und auch er braucht seinen eigenen Rückzugsort und Platz.
Oder: Für die optimale Wohngemeinschaft in der Stadt sind mehr Zimmer von Nöten. Ein großes Wohnzimmer, in dem sich alle entfalten und zusammenleben können. Die Küche, als bekanntlich meist genutzter Raum einer WG sollte nicht zu klein sein. Und darüber hinaus braucht jeder ein Zimmer mit ordentlicher Größe. Die Fünfzimmerwohnung bietet viele Möglichkeiten der Nutzung.


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Lichtdurchflutetes Wohnzimmer mit gemütlicher Einrichtung
© LuminaStock/iStock

Was bedeutet eigentlich fünf Zimmer?

Eine Fünfzimmerwohnung enthält meist neben einem bis zwei Bädern und einer Küche fünf Zimmer, die individuell genutzt werden können. Hier zählen also die Küche und das Bad nicht zu der Aufzählung. Auch Flure und kleine Zimmer, wie Abstellräume zählen nicht dazu.

Für wen sind 5-Zimmer-Wohnungen geeignet?

Familien

Für kleine und mittelgroße Familien ist eine Wohnung mit fünf Zimmern geradezu ideal. Sie ist auch für Großfamilien mit mehr als drei Kindern geeignet, gilt aber gleichzeitig auch als Untergrenze, denn mehr als zwei Kinder sollten Sie pro Zimmer nicht einplanen, denn auch die Kleinen benötigen ihren Freiraum. Sieht Ihre Familienplanung nicht mehr als ein bis drei Kinder vor, kann eine Fünfzimmerwohnung zu einem dauerhaften Traumdomizil werden. Auch bei Familien mit Hund bietet sich eine Fünfzimmerwohnung an. Bei der Suche sollte dann aber ein Garten oder zumindest eine Terrasse auch ein Kriterium sein.

Wohngemeinschaften

Wohngemeinschaften mit vier bis fünf Bewohnern sind in einer Fünfzimmerwohnung bestens aufgehoben. Ein großer Gemeinschaftsraum bietet die Möglichkeit, zu jeder Tageszeit zusammen zu kommen. Die Küche sollte genügend Platz bieten, damit sich jeder sein Abendessen zubereiten kann. Mit zwei Bädern können die Badezimmerzeiten besser koordiniert werden. Und die Zimmer sollten in etwa die gleiche Größe und einen eigenen Zugang zum Flur besitzen. Zudem sollten es keine Durchgangszimmer sein, um die Privatsphäre zu bewahren.

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Tipps für Familien

Neben Wohn- und Elternschlafzimmer können die verbleibenden Räumlichkeiten als gemütliche Kinderzimmer eingerichtet werden, sodass sich auch die Kleinen wohlfühlen. Bei weniger Kindern haben Sie die Möglichkeit, ein kombiniertes Arbeits- und Gästezimmer und/oder einen Hobbyraum einzurichten. Gibt es einen kleinen Raum, eignet sich dieser besonders für einen begehbaren Kleiderschrank.

Optimal ist folgende Einteilung und Nutzung der Räume bei maximal drei Kindern:

  • ein Elternschlafzimmer
  • ein Wohnzimmer
  • drei Kinderzimmer

Familien mit einem Baby oder Kleinkind sollten in Erwägung ziehen, nach Wohnungen im Erdgeschoss oder mit einem Aufzug zu suchen. Erstere bieten den Vorteil, dass die Babyschale oder der Kinderwagen nicht in die obere Etage getragen werden müssen. Für Kinderwagen gibt es in den meisten Mehrfamilienhäusern auch genügend Platz im Treppenhaus. Sollte dies nicht der Fall sein, erleichtert Ihnen der Aufzug den Weg in die oberen Etagen.

Von Vorteil kann es auch sein, wenn im Haus bereits Familien mit Kindern leben – so gibt es in der Regel auch keine Beschwerden über Krach, Getrampel oder Lärm. Ein zusätzliches Gäste-WC in der Wohnung ist an stressigen Morgen, wenn alle gleichzeitig ins Bad eilen, ein großes Plus.

Auch das Thema Boden ist für Familien nicht zu vernachlässigen: Teppiche sind zwar gemütlich und sorgen für eine behagliche Atmosphäre, können bei kleinen Kindern aber schnell fleckig werden. Der Saft wird verschüttet, Malstifte landen auf dem Boden und die Pflege des Teppichs bleibt letztendlich an Mama oder Papa hängen. Da ist es doch einfacher, sich für pflegeleichtes Laminat oder Parkett zu entscheiden. Auch Fliesen sind eine Möglichkeit, sind aber zusätzlich auch gefährlich, denn wenn das Kind mal fällt oder stürzt, können die Verletzungen schlimmer sein, als bei einem Holzfußboden.

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Tipps für Wohngemeinschaften

Bei fünf Zimmern, kann die Wohngemeinschaft aus bis zu fünf Personen bestehen. Für gemeinsame Kochabende, sollte die Küche eine ordentliche Größe haben. Auch sollte es zwei Bäder geben, um den morgendlichen Stau am Badezimmer zu vermeiden. Wenn maximal vier Personen die Wohnung beziehen, kann ein Raum darüber hinaus als Gemeinschaftszimmer genutzt werden.

Optimal ist folgende Einteilung und Nutzung der Räume bei maximal vier Bewohnern:

  • vier Schlafzimmer ähnlicher Wohnraumgröße
  • ein Wohnzimmer
  • zwei Bäder
  • eine große Küche

Alle Schlafzimmer sollten von dem Flur aus erreichbar sein und es sollte möglichst keine Durchgangszimmer geben.


Was ist vor dem Umzug in eine 5-Zimmer-Wohnung zu beachten?

  • Umzugskartons beschriften: Es ist sehr hilfreich, die Kartons richtig zu beschriften. Sollten Sie ein Umzugsunternehmen beauftragen, ist es sogar notwendig. Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass nicht Gegenstände beispielsweise aus dem Badezimmer in den Wohnzimmer-Karton gepackt werden. Sie sollten auf dem Karton notieren, aus welchem Raum er kam und wo er beim Umzug abgestellt werden soll.
  • Entrümpelungs-Aktion starten: Bei jedem Umzug ist das Aussortieren von alten oder nicht verwendeten Gegenständen und Möbeln essentiell – man will ja keine Altlasten mit in die neuen vier Wände bringen. Ein guter Tipp: Wenn Ihre Kinder im Kindergarten oder in der Schule sind, können Sie in aller Ruhe das Spielzeug aussortieren. Sonst ist die Gefahr groß, dass alte Schätze neu entdeckt werden und es am Ende noch mehr Kartons werden.
  • Notfallbox zusammenstellen: Am Umzugstag werden einige Dinge sofort benötigt. Schere, Toilettenpapier, Pflaster, etc. gehören in eine auffällige Kiste oder einen Karton, damit sie im Kuddelmuddel des Umzugs stets zu finden sind. Ein Koffer eignet sich besonders, denn bei Wohnungen mit mehreren Zimmern kann er von einem ins nächste Zimmer mit gerollt werden.
  • Die richtige Reihenfolge: Auf einem Zettel sollte die Reihenfolge notiert werden, in der die Möbel aufgebaut werden sollen. So wird das Zustellen von Aufbauflächen vermieden und Umzugshelfer sind über den Ablauf informiert.
© Dariusz Jarzabek/Fotolia

5-Zimmer-Wohnung oder 5-Zimmer-Haus?

Kann man sich da nicht auch gleich ein Haus mit fünf Zimmern ansehen? Natürlich, aber es gibt da ein paar Dinge, die Sie bei Ihren Überlegungen beachten sollten.

Wohnung:

  • Günstigere Kaufpreise
  • Besitzer von Eigentumswohnungen können viele Reparaturen dem Hausmeister überlassen
  • Kosten von Reparaturen werden meist von der Wohnungseigentümerschaft übernommen

Haus:

  • mehr Gestaltungsfreiheit
  • mehr Privatsphäre, besonders von Vorteil bei kleineren Kindern
  • größere Bewegungsfreiheit
  • unabhängige Umbauten an Haus und Grundstück
  • weniger Probleme mit Nachbarn wegen Lärmbelästigung

Mieten oder Kaufen?

Welche Vorteile bietet Ihnen das Mieten einer Wohnung oder eines Hauses gegenüber einem Kauf? Welche Kosten kommen jeweils auf Sie zu?

Mieten:

  • Nebenkosten (Wasser, Abwasser, Müllabfuhr, Heizung, Versicherung, Hausmeister) zusätzlich zu Kaltmiete
  • Kosten für Strom, Internet, Telefon, Fernseher und GEZ
  • Mietkaution in bar beim Einzug



Kaufen:

  • gleiche Nebenkosten wie bei Mietwohnung
  • zusätzliche Erwerbskosten (Grunderwerbsteuer, Gerichtskosten, Notarkosten)
  • Grundsteuer (jährliche Zahlung)
  • Wenn der Kaufpreis über ein Darlehen gezahlt wird, müssen die monatliche Raten mit einbezogen werden.
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Welche Faktoren bestimmen die Kosten einer 5-Zimmer-Wohnung?

Eine Fünfzimmerwohnung ist zwischen 120 und 160 Quadratmeter groß. In beliebten Großstädten sind die Preise pro Quadratmeter bei einer Fünfzimmerwohnung im Durchschnitt günstiger als bei einer Einzimmerwohnung. Allerdings gibt es weitere Faktoren, die den Preis und die Kosten einer Fünfzimmerwohnung beeinflussen.

In erster Linie ist der Standort einer der Hauptgründe für höhere oder niedrigere Mietpreise. In Städten ist die Lage nahe der Innenstadt oder in der Vorstadt besonders beliebt und daher hochpreisiger. Ein interessanter Grundriss und der richtige Schnitt wirken sich ebenfalls auf die Miete aus. Wenn Sie nach einer Wohnung mit Balkon, Terrasse oder Gartennutzung suchen, sollten Sie sich über höhere Monatskosten im Klaren sein.

Verhältnis zwischen Miete und Einkommen

Was ist denn eine angemessene Miete für ein Objekt? Mit wie viel Anteil des Einkommens müssen Sie für Ihre Wohnung oder Ihr Haus rechnen?

Es wird geraten, höchstens ein Drittel des eigenen Einkommens für die monatliche Miete einzuplanen. Durchschnittlich werden ungefähr 30% des Einkommens für die Kaltmiete verwendet, die Durchschnittsmieten liegen in vielen Bundesländern allerdings darüber.

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