Energieberatung

Lesedauer: 4 Minuten

Eine Person zeigt die Steuerung einer Heizungsanlage über das Tablet
© AzmanL/iStock

Energieberatung für Bauherren und Immobilienbesitzer - warum und wo?

  • Ein gültiger Energieausweis ist für die meisten Bauherren oder Immobilienbesitzer Pflicht. Architekten, Bauingenieure und Energieberater stellen diese aus.
  • Professionelle Energieberatung hilft Ihnen festzustellen, mit welchen Baumaßnahmen Sie die Energieeffizienz Ihrer Immobilie erhöhen können. Dabei nicht vergessen: Von energieeinsparenden Häusern, Gewerbeimmobilien und Wohnungen profitieren nicht nur Sie! Die energetische Sanierung von Gebäuden ist beispielsweise eine Maßnahme, die sich spürbar auf das Klima auswirkt.
  • Städte und Gemeinden rufen inzwischen Förderprogramme zur "Altbausanierung und Energieeffizienz" und einem „klimafreundlichen Wohnen“ ins Leben. Informieren Sie sich bei dem zuständigen Amt Ihrer Stadt oder fragen Sie einen Energieberater, wieviel an Fördermitteln Ihnen im Falle einer energiesparenden Sanierung zustehen.
  • Zudem können sowohl Immobilienbesitzer als auch Mieter Energieversorger miteinander vergleichen und ein kostengünstiges Angebot finden.
  • Um die individuellen Ergebnisse einer Energieberatung zu vereinheitlichen und Bauherren und Immobilienbesitzern mehr Hilfe an die Hand zu geben, gibt es seit 2017 einen Sanierungsfahrplan für Wohngebäude. Er wurde von der deutschen Energie-Agentur entwickelt und ist ein Leitfaden, der bundesweit bei einer Energieberatung standardmäßig angewendet werden kann, sowohl bei einer Komplettsanierung als auch bei einer Schritt-für-Schritt-Sanierung. (Quelle: www.dena.de)

Energieberatung für Verbraucher - Heizkosten senken

Oft ist die jährliche Heizkostenabrechnung und die damit verbundene Nachzahlung der Anlass, über den eigenen Energieverbrauch in der Wohnung / im Haus nachzudenken. Wenn Sie beispielsweise 12 Euro pro Quadratmeter ausgeben, um es in der Wohnung warm zu haben und das Ihnen viel vorkommt, lohnt es, sich professionell beraten zu lassen. So sparen Sie in der nächsten Heizperiode wertvolle Energie und bares Geld ein. Diese 5 Tipps können Sie bereits jetzt schon umsetzen, um Ihre Heizkosten und den Energieverbrauch zu senken:

Alte Fenster lassen sich durch Gummidichtungen oder Dichtungsband kostengünstig isolieren. Natürlich spielt auch die Qualität der Fenster eine Rolle, Einfach- oder Doppeltverglasung, Holz- oder Aluminiumrahmen wirken sich auf die Wärmedämmung aus, fragen Sie hierzu einen Energieberater, was für Sie als Verbraucher möglich, was Vermietersache ist.
Heizen Sie nicht mehr umsonst: Elektronische Thermostate lassen sich nach Belieben programmieren. Sie senken die Raumtemperatur, wenn niemand zu Hause ist und lassen sie wieder ansteigen, wenn Sie nach Hause kommen. Sie amortisieren sich so schon nach wenigen Jahren. Ein bisschen Technik-Affinität gehört dazu, dann kann man hier viel Ersparnis bewirken.
Gerade im Winter wichtig: Stoßlüften ist besser, als das Fenster dauerhaft zu kippen. Die Stoßlüftung sollte drei Mal pro Tag für jeweils fünf Minuten durchgeführt werden. Über das richtige Lüften im Winter können Sie den Energieverbrauch eindämmen und Erkältungskrankheiten vorbeugen.
Auch Heizungsrohre lassen sich einfach und kostengünstig isolieren – mit großer Energieersparnis.
Bei vielen Verbrauchern ist der Warmwasserverbrauch ein maßgeblicher Faktor für hohe Heizkosten. Durch Sparbrauseköpfe oder sogenannte Perlatoren wird der Warmwasserverbrauch reduziert. Diese sind schnell angebracht und haben große Wirkung. Dem Warmduschen tun sie dabei keinen Abbruch, es wird lediglich der Wasserverbrauch und damit auch Energieverbrauch sparsamer dosiert.

Finde Energieberatung in deiner Stadt!

Im Branchenbuch von meinestadt.de findest du Adressen, Öffnungszeiten und Telefonnummern von Energieberatungsstellen.

Weitere Energiespar Tipps