Ausbildung zum Werkstoffprüfer

Werkstoffprüfer
©Tatomm/gettyimages

Wie lange dauert die Ausbildung?
3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?
Mittlere Reife

Wann arbeitest du?
Schichtdienst

Was macht man als Werkstoffprüfer?

Kontrolliere unterschiedliche Werkstoffe für die Produktion!

Ausbildungsinhalte und Gehalt

Das lernst du im 1. Jahr:
  • Du erlernst die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Werkstoffen
  • Du bekommst die Grundlagen der Prüfverfahren vermittelt
  • Dir wird gezeigt, wie physikalische Werkstoffeigenschaften ermittelt werden
Das lernst du im 2. Jahr:
  • Du wirst selbst erste Werkstoffprüfungen durchführen und dokumentieren
  • Im Unterricht steht das Beurteilen von physikalisch-chemischen Werkstoffeigenschaften an
  • Du wirst den ersten Teil deiner Abschlussprüfung ablegen
Das lernst du im 3. Jahr:
  • Der zweite Teil deiner Ausbildung richtet sich nach deiner gewählten Fachrichtung
  • Du befasst dich dann wahlweise mit Prüfverfahren von Metallen, Kunststoffen oder technischen Systemen
  • Oder aber du lernst in der gleichnamigen Fachrichtung verschiedene Wärmebehandlungstechniken zur Werkstoffprüfung
  • Unabhängig von der Fachrichtung stehen Schadensanalysen, Prüfungen mit elektromagnetischer Strahlung und Langzeitversuche auf dem Plan
Das lernst du im 4. Jahr:
  • Du analysierst je nach Schwerpunkt die Fehlerursachen
  • Du wirst außerdem darin geschult, Bruchflächen von Kunststoffen und Metallen zu analysieren
  • Du wirst lernen, zerstörungsfreie Prüfungen durchzuführen
  • Du legst Teil Zwei deiner Abschlussprüfung ab

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Werkstoffprüfer

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 860 – 957 Euro, 2. Jahr: 918 – 1.007 Euro, 3. Jahr: 977 – 1.096 Euro, 4. Jahr: 1.008 – 1.155 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: je nach Fachrichtung Unternehmen der Kunststoff- oder Metallindustrie, Betriebe der chemischen Industrie oder prüftechnische Dienstleistungsunternehmen, Werkstofflabors, Werkhallen und Büros
  • Arbeitszeiten: Schichtdienst
  • Chancen: Weiterbildung zum Techniker Fachrichtung Werkstofftechnik oder Technischen Fachwirt, Studium der Material und Werkstoffwissenschaft
  • Besonderheiten: vier verschiedene Fachrichtungen wählbar, viel Verantwortung für reibungslose Produktionsabläufe

Wie sieht dein Alltag als Werkstoffprüfer aus?

Autos, Laptops oder Handyhüllen: Diese Alltagsgegenstände sind für uns selbstverständlich. Allerdings legen sie einen langen und komplexen Produktionsweg zurück. Damit wir am Ende keine defekten Produkte erhalten, bist du als Werkstoffprüfer gefragt! Du kontrollierst die unterschiedlichen Werkstoffe schon vor dem Fertigungsprozess auf Fehler, damit bei der Herstellung alles reibungslos verläuft.

Produkte werden aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt – deshalb werden in der Ausbildung zum Werkstoffprüfer auch vier verschiedene Fachrichtungen angeboten. Das ist nötig, denn für das Kontrollieren von Metall wird anderes Fachwissen benötigt und werden andere Prüfverfahren angewendet als beispielsweise für Kunststoffe.

Die Grundvoraussetzungen bleiben dagegen die gleichen: Für deine Lehre zum Werkstoffprüfer musst du technisches Verständnis mitbringen und dich mit Chemie sowie Physik auskennen. Zudem können Produktionsfehler in bestimmten Branchen wie der Automobilindustrie schwere Folgen haben. Deshalb ist die Werkstoffprüfung eine verantwortungsvolle Aufgabe, die von dir sehr viel Sorgfalt und Konzentration erfordert.

Bist du bereit, in Schutzkleidung zu schlüpfen und im Labor verschiedene Stoffe unter die Lupe und das Mikroskop zu nehmen? Dann entscheide dich für diese dreieinhalbjährige Ausbildung! Du kannst danach mit einem Startgehalt von 1.800 bis 2.500 Euro rechnen und hast zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten: Spezialisiere dich zum Beispiel als Qualitätskontrolleur oder werde Fachkraft für Arbeitssicherheit. Ebenfalls kannst du Weiterbildungen zum Techniker mit der Fachrichtung Werkstofftechnik oder zum Technischen Fachwirt machen. Mit dem passenden Schulabschluss kannst du dich auch dem Studium der Materialwissenschaft und Werkstoffwissenschaft widmen.

Folgende Fachrichtungen gibt es: Wärmebehandlungstechnik, Metalltechnik, Systemtechnik und Kunststofftechnik

Voraussetzungen für den Beruf

Du kannst Werkstoffprüfer werden, wenn du...

  • technisches Verständnis besitzt,
  • sehr gut in naturwissenschaftlichen Fächern bist,
  • sehr sorgfältig und genau arbeitest.

Die Ausbildung zum Werkstoffprüfer kommt nicht infrage, wenn du...

  • nicht viel Verantwortung in deinem Beruf haben möchtest,
  • schnell die Konzentration verlierst,
  • lieber im Freien arbeitest oder täglichen Kundenkontakt möchtest.

Ausbildung zum Werkstoffprüfer in deiner Nähe?

Du findest den Ausbildungsberuf Werkstoffprüfer spannend? Das glauben wir dir! Schau nach, ob es offene Ausbildungsstellen als Werkstoffprüfer in deiner Nähe gibt. Wie? Ganz einfach! Wir bieten dir auf unserem Ausbildungsmarkt von meinestadt.de jede Menge freie Ausbildungsplätze. Wenn du offene Ausbildungsplätze finden willst, gib einfach die Stadt in der du gerne deine Ausbildung machen willst unten in die Suchbox ein.

Hier geht es zum Ausbildungsmarkt!

Ausbildungsplätze in deiner Nähe finden

Gib einfach hier deine Stadt ein.
0 - 0 von 0 Treffern
Entschuldigung! Leider ist ein technisches Problem aufgetreten. Bitte die Seite neu laden.
Seite neu laden
Deine Ergebnisse werden aktualisiert

      Diese Ausbildungsberufe könnten dich auch interessieren!