Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer

Ein Schädlingsbekämpfer versprüht Schädlingstilger in einer Küche
© AndreyPopov/gettyimages

Wie lange dauert die Ausbildung?
3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?
Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?
Standard-Arbeitszeit, Wochenendarbeit

Was macht man als Schädlingsbekämpfer?

Befreie Gebäude von Ungeziefern aller Art!

Ausbildungsinhalte und Gehalt

Das lernst du im 1. Jahr:
  • Einführung in die Rechtsvorschriften und Normen
  • Arbeitsabläufe planen und Betriebsmittel bedienen sowie warten
  • Ein umsichtiger Umgang mit den Gefahrenstoffen
  • In der Berufsschule: Ermitteln der Infrastruktur beim Kunden, Schutzmaßnahmen in einem Betrieb mit Lebensmitteln, Schädlingsbekämpfung im Gesundheits- und Vorratsschutz sowie im Holzschut
Das lernst du im 2. Jahr:
  • Arbeitsbereich sichern, Schädlingsbefall erkennen und entsprechende Bekämpfungsmaßnahmen durchführen
  • Pilzbekämpfung
  • Akute Abwehrmaßnahmen sowie dauerhafte Maßnahmen zur Bekämpfung und Vorsorge in unterschiedlichen Einrichtungen
  • Zwischenprüfung vor Jahresende
Das lernst du im 3. Jahr:
  • Vertiefung der Kenntnisse aus den Vorjahren
  • In der Berufsschule: Planung und Umsetzung einer großräumigen Rattenbekämpfung
  • Akute Maßnahmen der Schädlingsbekämpfung im Pflanzenschutz
  • Abschlussprüfung zum Ende des dritten Jahres

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 359 – 513 Euro, 2. Jahr: 431 – 615 Euro, 3. Jahr: 513 – 718 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Unternehmen für Schädlingsbekämpfung und bei Hygienedienstleistern, bei Gesundheits-, Pflanzenschutz- und Landwirtschaftsämtern sowie Forstverwaltungen, bei Kunden im Gebäude, im Freien
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit, Wochenendarbeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Technischen Fachwirt oder Fachwirt im Bereich Umwelttechnik, Studium Umweltschutz oder Umwelttechnik, Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: Schutzkleidung und Atemschutz erforderlich

Wie sieht dein Alltag als Schädlingsbekämpfer aus?

Ratten, Käfer, Maden – die hat niemand gerne in seiner Wohnung, seinem Restaurant oder seinem gewerblichen Betrieb. Haben sich diese Schädlinge erst einmal eingenistet, helfen oftmals keine Hausmittel mehr. Dann muss ein Profi ran! Das ist in diesem Fall ein Schädlingsbekämpfer, der auch gerne mal als „Kammerjäger“ bezeichnet wird.

Diese Schädlinge rufen bei den meisten Ekel und Gänsehaut hervor, doch dich lässt das kalt? Wenn du keine Probleme mit den krabbelnden Viechern hast, könnte die dreijährige Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer perfekt zu dir passen. Denn unabhängig davon, ob du sie nun eklig findest oder nicht, können diese Schädlinge einen erheblichen Schaden verursachen oder gar Krankheiten verbreiten.

Damit es gar nicht erst zum Befall kommt, kümmerst du dich um entsprechende Vorsorgemaßnahmen. Ist es dafür aber schon zu spät, musst du härtere Geschütze auffahren. Zunächst identifizierst du den jeweiligen Schädling durch Bissspuren, Kadaver oder mithilfe von technischen Geräten. Anschließend rückst du den Tieren mit den entsprechenden Chemikalien, Fallen oder Ködern zu Leibe. Um die Umwelt zu schützen, werden dabei biologische Maßnahmen immer wichtiger. Damit es nicht wieder zum Befall kommt, berätst du die Kunden eingehend über die Vorsorge.

Die Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer ist beendet und du verdienst zwischen 1.700 und 2.100 Euro. Du willst mehr? Dann werde Fachwirt im Bereich Umweltschutz, wage dich in die Selbstständigkeit oder beginne ein Studium der Umwelttechnik.

Voraussetzungen für den Beruf

Du kannst Schädlingsbekämpfer werden, wenn du...

  • keinen Ekel vor Ungeziefer oder anderen Kleintieren hast,
  • keine Angst vor dem Umgang mit Chemikalien hast,
  • selbstständige und eigenverantwortliche Arbeit bevorzugst.

Die Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer kommt nicht infrage, wenn du...

  • eine empfindliche Nase hast,
  • Angst in dunklen oder engen Räumen hast,
  • keinerlei Interesse an den Fächern Biologie und Chemie hast.

Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer in deiner Nähe?

Du findest den Ausbildungsberuf Schädlingsbekämpfer spannend? Das glauben wir dir! Schau nach, ob es offene Ausbildungsstellen als Schädlingsbekämpfer in deiner Nähe gibt. Wie? Ganz einfach! Wir bieten dir auf unserem Ausbildungsmarkt von meinestadt.de jede Menge freie Ausbildungsplätze. Wenn du offene Ausbildungsplätze finden willst, gib einfach die Stadt in der du gerne deine Ausbildung machen willst unten in die Suchbox ein.

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