Für Unternehmen

Rekrutierung von Fachkräften: schwer zu besetzende Stellen

Wir bieten Ihnen im folgenden einen Werkzeugkoffer mit verschiedenen Möglichkeiten Ihre Erfolgschancen bei der Rekrutierung von schwer zu besetzenden Stellen zu verbessern. Neben Durchhaltevermögen und konstantem Employer Branding gibt es auf der Suche nach passenden Fachkräften einige weitere Stellschrauben, wie die Kommunikation in der Stellenanzeige oder Optimierungen im Unternehmen selbst.

Unternehmens-Benefits
sichtbar machen

Breitere Aufstellung
bei der Suche

Optimale Reichweite
und regionale Sichtbarkeit

1. Die richtigen Argumente nach Vorne stellen


Fachkräfte mit Berufsausbildung können selten mit den gleichen generischen Schlagworten gelockt werden, mit denen im Employer Branding für Akademiker:innen geworben wird. Die Employer Branding-Theorie und -Praxis wurde eher mit Blick auf akademische Zielgruppen entwickelt. Die Folge: Wiederholte Versprechen von glanzvollen „Karrieren“ in „international führenden“ Unternehmen.

Gleichzeitig sind die wichtigsten Entscheidungskriterien für Fachkräfte auf den Faktor Sicherheit zurückzuführen. Namentlich ein sicherer Arbeitsplatz und pünktliche Gehaltszahlung. Aber auch die Nähe zum Wohnort und gute Beziehungen zu den Kollegen wurden in unserer Employer Branding Studie als wichtige Kriterien genannt.

Benefits für Ihre Mitarbeitenden und Alleinstellungsmerkmale Ihres Unternehmens helfen Ihnen allerdings nur dann bei der Rekrutierung von schwer zu besetzenden Stellen, wenn Sie diese auch prominent in der Stellenanzeige kommunizieren.

Lesen Sie hier mehr darüber, wie sie eine starke Arbeitgebermarke entwickeln.

2. Sich auf das eigene Unternehmen konzentrieren

Am Ende gilt es für jedes Unternehmen individuell zu entscheiden, welche Benefits wirklich sinnvoll sind. Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeiter:innen und suchen Sie gemeinsam nach Möglichkeiten den Arbeitsalltag effizienter und angenehmer zu gestalten. Dafür reicht auch eine kurze, anonyme Umfrage über Google Forms oder auf Papier. Dabei sollten Sie nicht nur abfragen, was den Arbeitsalltag stört, sondern weitergehen und nach Lösungsvorschlägen fragen. Damit geben Sie Ihren Mitarbeitenden zusätzlich die Möglichkeit ihr Arbeitsumfeld aktiv mitzugestalten. Das fördert die Bindung dieser Kolleg:innen an Ihr Unternehmen. Zufriedene Mitarbeiter neigen außerdem dazu, das eigene Unternehmen in Ihrem Umfeld zu empfehlen.

Setzen Sie Ihre Erkenntnisse um, bringen Sie diese in Ihre Stellenanzeigen und schaffen somit echte Alleinstellungsmerkmale die Ihre potentiellen Mitarbeitenden wirklich interessieren.

3. Den Wettbewerb kennen

Schauen Sie sich auf dem Markt um. Wahrscheinlich stehen Sie mit Ihrem Problem nicht alleine da. Es kann sinnvoll sein, sich z.B. die Karriereportale oder Stellenausschreibungen von anderen Unternehmen Ihrer Branche anzusehen. Stellen Sie sich die Frage, ob Sie sich auf die ausgeschriebenen Vakanzen bewerben würden oder nicht. Hieraus lassen sich wertvolle Schlüsse für Ihre eigenen Stellengesuche ziehen.

4. Nicht ideale Kandidat:innen weiterbilden

Viele Unternehmen scheuen die hohen Weiterbildungskosten von nicht idealen Bewerber:innen. Was dabei oft außer Acht gelassen wird, sind die Verluste, die dadurch entstehen, eine Stelle unbesetzt zu lassen.

Laden Sie auch Kanditat:innen zu Bewerbungsgesprächen ein, die nicht alle Kriterien Ihrer Stellenausschreibung erfüllen. Im Gespräch können Sie dann z.B. herauszufinden, wie lernwillig die Person ist oder ob Stärken im Lebenslauf untergegangen sind. Zusätzlich ist gerade bei schwer besetzbaren Vakanzen Mitarbeiterbindung oder Besetzungsdauer ein wichtiger Faktor. Investieren Sie in eine:n Mitarbeiter:in, kann dies dazu führen, dass diese sich stärker an Ihr Unternehmen gebunden fühlen. Vertrauen Sie hier auf Ihre Expertise und auf Ihr Bauchgefühl im Rekrutierungsprozess.

5. Vielfältigkeit fördern

Es hat viele Vorteile eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen. Jede Anpassung in Ihrem Stellengesuch kann eine große Wirkung haben.

  • Arbeitszeit: Oft ist es möglich eine Stelle nicht nur mit einer Vollzeitfachkraft zu besetzen sondern auch mit 2 Teilzeitkräften. Ist dies der Fall, schreiben Sie beide Optionen in Ihre Stellenanzeige.
  • Nicht ausschließen: Hinterfragen Sie, wie spezifisch Sie mit Ihrer Stellenanzeige Kandidat:innen ansprechen. Ziel sollte es sein, sich auch durch die Wort und Themenwahl in Beschreibungstexten z.B. weder auf ein Geschlecht, eine Nationalität oder auf eine bestimmte Altersgruppe zu beschränken.
  • Einschließen: Schließen Sie aktiv potentielle Mitarbeiter:innen ein. Dafür reicht schon ein kleiner Hinweis in Ihrer Stellenanzeige. Beispiele: Familienfreundlich, LGBTQ+, alle Altersgruppen willkommen. Allerdings sollten Sie darauf achten, diesen Hinweis nur zu verwenden, wenn es Ihren Unternehmenswerten und den realen Angeboten, die Sie Ihren Mitarbeitenden machen entspricht.

6. Stellenanzeigen bewusst verbreiten

Nutzen Sie alle und nur die für Ihr Unternehmen relevanten Möglichkeiten der Verbreitung von Stellenanzeigen. Zum Beispiel wird eine bei meinestadt.de geschaltete Stellenausschreibungen automatisch auch in unserem Partnernetzwerk gespielt. Allerdings nur in den für Sie relevanten Fachbereichen und dort wo bereits ähnliche Stellenanzeigen erfolgreich performt haben. Was wir damit außerdem erreichen ist Retargeting, was bedeutet, dass aktiv Jobsuchende Ihre Vakanz immer wieder in verschiedenen Portalen zu sehen bekommen. Latent Suchende werden – durch das Schalten von Werbeanzeigen in unserem gesamten Portal – von Ihrer Anzeigen gefunden.

Fast der Hälfte der Befragten in unserer Employer Branding Studie ist die Nähe des Arbeitsplatzes zum Wohnort sehr wichtig (45,2 %). Eine weitere Onsite-Befragung, die bei meinestadt.de bereits im Oktober 2016 durchgeführt wurde ergab, dass 89 % der befragten Fachkräfte, im Umkreis von max. 30 km von ihrem Wohnort nach einem Job zu suchen. Mit Stellenanzeigen, Unternehmensprofil und Werbemöglichkeiten erreichen Sie bei uns beides: mehr regionale Sichtbarkeit und mehr Reichweite.

Sollte es für Sie von Interesse sein, können Sie Ihre Stellenanzeigen zusätzlich über Social Media Kanäle wie Facebook und Instagram zielgruppenoptimiert ausgespielt werden.

7. Recruiting nach Fachbereich

Fachkräfte verschiedener Fachbereiche haben unterschiedliche Anforderungen an Ihren Beruf. So antworten Fachkräfte aus dem Bereich Pflege auf unsere Frage im Fachkräftereport 2021 “Wie wichtig ist es für dich, einen sinnvollen Job zu haben?” in fast 80 % der Fälle mit “Sehr wichtig”. Im Bereich Logistik & Lager sind es nur etwas über 50 %.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Rekrutierung mit Fokus auf die unterschiedlichen Fachbereiche.

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