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Mietspiegel Berlin

Der Mietspiegel Berlin bietet Ihnen einen Orientierungsrahmen über die Höhe der üblicherweise gezahlten Mieten für verschiedene Wohnungstypen, die in ihrer Art, Größe, Ausstattung und Lage vergleichbar sind. Ein qualifizierter Mietspiegel wird nach wissenschaftlichen Grundsätzen alle zwei Jahre erstellt und von Mieter-, Vermieter- und Gemeindevertetern anerkannt. Nach den örtlichen Gegebenheiten enthält der Mietspiegel verschiedene Bewertungskategorien wie z. B. Stadtbezirk, Baujahr etc.

Bitte beachten Sie, dass es nicht für jeden Wohnort einen Mietspiegel gibt. Ob für Berlin ein Mietspiegel verfügbar ist, erfahren Sie bei Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Erfahren Sie auf meinestadt.de alles Wissenswerte rund um das Thema Mietspiegel in Berlin.

Kaltmieten für Berlin

Bei einer Mieterhöhung zu beachten

Wann gilt die Mieterhöhung?

Nur schriftlich übermittelte Mieterhöhungen sind rechtskräftig.

Wie oft darf erhöht werden?

Die Jahressperrfrist untersagt eine Mieterhöhung für ein Jahr nach Einzug oder nach letzter Erhöhung auf die Vergleichsmiete. Die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen beträgt 20 Prozent innerhalb von drei Jahren.

Einige Bundesländer haben die Kappungsgrenze auf 15 Prozent abgesenkt. Zum Teil gilt dies nur für die Städte und Gemeinden, in denen die Gefahr besteht, dass es nicht mehr genug Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen gibt.
In ganz Berlin liegt die Kappungsgrenze bei 15 Prozent. (Quelle: finanztip.de)

Darf ich widersprechen?

Ab dem Zeitpunkt der zugegangenen Mieterhöhung besteht eine Bedenkzeit für den Rest des Monats und die beiden darauffolgenden Monate. Die Mieterhöhung muss an alle Bewohner des Hauses oder der Wohnung adressiert sein.

Besonderheiten des Mietspiegels in Berlin

Die Stadt Berlin unterteilt Wohngegenden hinsichtlich ihrer Lage in drei Bereiche: gut, mittel und einfach. Diese Bezeichnungen gelten jeweils für einzelne Siedlungsgebiete und sind nicht abhängig vom Bezirk oder vom Ortsteil. Kriterien für die Bewertung der Lage sind: Gebäude- und Straßenzustand, Grün- und Freiflächen, Verkehrsanbindung, Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten, Beeinträchtigung durch Verkehr und Industrie sowie Image. Des Weiteren wird die Höhe der Miete durch die Art, Größe und Ausstattung der Immobilien (Innen- und Außenbereich) sowie durch die Beschaffenheit (Altbau/Neubau, Ost/West) der Mietobjekte bestimmt.

Durchschnittlichen Netto-Kaltmieten pro Quadratmeter

bis 40 m²

Baujahr: bis 1949: 6,57 € | 1950 - 1972: 6,22 € | 1973 - 1990 (West): / |1973 - 1990 (Ost): 6,80 € | 1991 - 2002: / | 2003 - 2013: /

41 bis 59 m²

Baujahr: bis 1949: 5,74 € | 1950 - 1972: 5,37 € | 1973 - 1990 (West): 6,73 € |1973 - 1990 (Ost): 5,75 € | 1991 - 2002: 7,33 € | 2003 - 2013: 9,32 €

60 bis 89m²

Baujahr: bis 1949: 5,58 € | 1950 - 1972: 5,19 € | 1973 - 1990 (West): 6,57 € |1973 - 1990 (Ost): 4,90 € | 1991 - 2002: 7,07 € | 2003 - 2013: 8,93 €

ab 90m²

Baujahr: bis 1949: 5,44 € | 1950 - 1972: 5,67 € | 1973 - 1990 (West): 6,73 € |1973 - 1990 (Ost): 4,86 € | 1991 - 2002: 7,40 € | 2003 - 2013: 9,94 €

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Was beeinflusst den Mietpreis?

Welche Mietverträge gibt es?

  • Mündlicher Mietvertrag: Die rein mündliche Befristung des Mietverhältnisses ist nicht rechtskräftig. Eine Kündigung hingegen ist beiderseits jederzeit möglich.
  • Unbefristeter Mietvertrag: Es ist kein Ende des Mietverhältnisses vorgesehen. Für Mieter besteht eine dreimonatige, für Vermieter eine drei- bis neunmonatige Kündigungsfrist.
  • Zeitmietvertrag: Das Vertragsende wird bereits gleich zu Anfang festgelegt. Es ist nur eine fristlose Kündigung aus besonderen Gründen möglich.
  • Staffelmietvertrag: Es ist sowohl ein befristetes als auch ein unbefristetes Verhältnis möglich. Hier gilt eine gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten, sofern der Mietvertrag nicht für mehr als vier Jahre vereinbart wurde.
  • Indexmietvertrag: Auch hier ist ein befristetes ebenso wie ein unbefristetes Verhältnis möglich. Bei einem unbefristeten Verhältnis besteht eine dreimonatige Kündigungsfrist des Mieters.

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