Ausbildung als Behälter- und Apparatebauer

Behälter- und Apparatebauer an einer Maschine
©andresr/Getty Images

Wie lange dauert die Ausbildung?
3,5 Jahre, Verkürzung auf 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?
Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?
-

Was macht man als Behälter- und Apparatebauer?

Baue Apparate, Rohre und Behälter für deine Kunden!

Ausbildungsinhalte und Gehalt

Das lernst du im 1. Jahr:
  • Du lernst die Fertigungs- und Prüftechnik kennen
  • Dir wird beigebracht, wie du die richtigen Werkstoffe auswählst und bearbeitest
  • Wie du mit den verschiedenen Geräten und Maschinen umgehen sollst
  • Im Betrieb darfst du deinen eigenen Arbeitsablauf vorbereiten
  • Fügen, Prüfen und Messen
  • Du darfst manuell spanen und mit Maschinen arbeiten
Das lernst du im 2. Jahr:
  • Du erhältst Kenntnisse in der Elektrotechnik und der Steuerungstechnik
  • Du lernst die Rohrleitungstechnik sowie die Informationstechnik kennen
  • Du darfst Bleche und Rohre umformen
  • Du lernst zu schweißen und zu löten
  • Deine Zwischenprüfung steht an
Das lernst du im 3. Jahr:
  • Du darfst Einrichtungen zum Steuern und Messen montieren
  • Du fertigst Befestigungen für die Behälter und Apparate an
  • Du prüfst Bauteile, Baugruppen und Rohrleitungen
  • In der Berufsschule erfährst du alles über die Behälterbautechnik und die Wärmeübertragungstechnik
Das lernst du im 4. Jahr:
  • Das vierte Jahr ist ein verkürztes Jahr
  • Du lernst die Steuerungstechnik sowie die System- und Apparatetechnik kennen
  • Dir wird beigebracht, wie du Fehler und Störungen findest
  • Du lernst dafür, die Apparate und Behälter wieder instand zu setzen
  • Du darfst dämmen und dichten
  • Nach dreieinhalb Jahren steht die Abschlussprüfung an

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Behälter- und Apparatebauer

  • Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre, Verkürzung auf 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 375 – 744 Euro, 2. Jahr: 415 – 785 Euro, 3. Jahr: 454 – 853 Euro, 4. Jahr: 493 – 905 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Unternehmen des Behälter-, Rohrleitungs-, Kessel- und Anlagenbauerhandwerks, bei Herstellern von verfahrenstechnischen Anlagen, auf Baustellen, in Montage- und Werkhallen, in Werkstätten
  • Arbeitszeiten: -
  • Chancen: Weiterbildung zum Techniker Fachrichtung Metallbautechnik, zum Technischen Fachwirt, zum Behälter und Apparatebauermeister; Studium der Verfahrenstechnik oder des Maschinenbaus
  • Besonderheiten: seit 2013 neue Meisterprüfungsverordnung, flexible Aufgaben

Wie sieht dein Alltag als Behälter- und Apparatebauer aus?

In der Brauerei wird ein neuer Kessel benötigt? Dann ist deine Arbeit als Behälter- und Apparatebauer gefragt! Du fertigst eine Skizze nach Kundenwunsch an. Anschließend wählst du die richtigen Materialien aus und baust den Kessel zusammen. Eventuell musst du den Kessel auch bei deinem Kunden montieren.

Dein Arbeitsalltag als Behälter- und Apparatebauer ist abwechslungsreich. Dabei ist wichtig, dass du ein räumliches Vorstellungsvermögen besitzt. Auch solltest du umsichtig und genau arbeiten. Bist du gern praktisch tätig und möchtest du nicht den ganzen Tag in einem Büro verbringen, könnte die Ausbildung zum Behälter- und Apparatebauer optimal für dich sein!

Dreieinhalb Jahre dauert deine Lehre. In dieser Zeit lernst du unter anderem, Skizzen anzufertigen und Zeichnungen zu lesen. Außerdem wird dir beigebracht, wie du richtig lötest, schweißt und fügst.

Nach deiner Ausbildung steigst du bei vielen Firmen mit einem Verdienst von 1.500 bis 2.700 Euro ein. Du möchtest die Karriereleiter hinaufklettern? Dann hast du zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten! Du kannst auch studieren, zum Beispiel Verfahrenstechnik oder Maschinenbau.

Wenn dich die Ausbildung zum Behälter- und Apparatebauer interessiert, solltest du dir auch die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker ansehen.

Voraussetzungen für den Beruf

Du kannst Behälter- und Apparatebauer werden, wenn du...

  • ein räumliches Vorstellungsvermögen hast,
  • sorgfältig arbeitest,
  • gerne praktisch tätig bist,
  • das Arbeiten in großen Lagerhallen interessant findest.

Die Ausbildung zum Behälter- und Apparatebauer kommt nicht infrage, wenn du...

  • nicht körperlich arbeiten möchtest,
  • nicht viel mit Physik und Mathe anfangen kannst,
  • lieber in einem Büro arbeitest,
  • kein Verständnis von Technik hast.

Ausbildung zum Behälter- und Apparatebauer in deiner Nähe?

Du findest den Ausbildungsberuf Behälter- und Apparatebauer spannend? Das glauben wir dir! Schau nach, ob es offene Ausbildungsstellen als Behälter- und Apparatebauer in deiner Nähe gibt. Wie? Ganz einfach! Wir bieten dir auf unserem Ausbildungsmarkt von meinestadt.de jede Menge freie Ausbildungsplätze. Wenn du offene Ausbildungsplätze finden willst, gib einfach die Stadt in der du gerne deine Ausbildung machen willst unten in die Suchbox ein.

Hier geht es zum Ausbildungsmarkt!

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