Wohnungsgröße mit Wohnberechtigungsschein

Mit einem Wohnberechtigungsschein dürfen Sie eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnung beziehen. Doch wie groß darf diese Wohnung sein? Im Hinblick auf die Wohnfläche gibt es einige Regeln, die bei der Bewilligung eines WBS beachtet werden müssen. Die Angemessenheit der Größe der Wohnung ist abhängig von der Anzahl der Haushaltsangehörigen und wird auf dem Wohnberechtigungsschein vermerkt.

Blick in eine 1-Zimmerwohnung mit vielen Pflanzen
© patrick-perkins/unsplash

Angemessenheit der Wohnraumgröße

Welche Wohnungsgröße ist zulässig?

In den Gesetzestexten der meisten Länder wird nur festgeschrieben, dass die Wohnfläche der zu fördernden Wohnung ihrem Zweck entsprechend muss. Einige Länder legen hier Werte fest, die sich nach der Zahl der Haushaltsmitglieder richtet. Meist gilt zum Beispiel für einen Einpersonenhaushalt eine Wohnungsgröße von bis zu 50 m² als angemessen. In einigen Fällen wird mit einem Wohnraum pro Person oder + 10 bis 15 m² für jede zusätzliche Person im Haushalt gerechnet.
In den allermeisten Fällen wird jedoch dem individuellen Fall nach entschieden. Auf wie viel Wohnraum oder wie viele Wohnräume Sie am Ende Anspruch haben, kann Ihrer Wohnberechtigungsbescheinigung entnommen werden.

Wer zählt als haushaltsangehörige Person?

Voraussetzung für eine Haushaltsangehörigkeit ist, dass sie mit dem Wohnungssuchenden einen gemeinsamen Haushalt führen, oder bald führen werden.

Dies sind zum Beispiel:

  • Ehepartner
  • Lebenspartner im Sinne des §1 LPartG
  • Partner einer sonstigen auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft
  • Kinder (auch Pflegekinder)
  • Eltern und Schwiegereltern
  • Geschwister
  • Schwiegertochter und Schwiegersohn
  • Schwager und Schwägerin