Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker

Mann mit Bagger
© buranatrakul/Getty Images

Wie lange dauert die Ausbildung?
3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?
Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?
Standard-Arbeitszeit, Schichtdienst

Was macht man als Aufbereitungsmechaniker?

Von Sand bis Naturstein – gewinne Rohstoffe und bereite sie auf!

Ausbildungsinhalte und Gehalt

Das lernst du im 1. Jahr:
  • Du lernst die verschiedenen Rohstoffe wie Naturstein, Kohle, Stein und Kies kennen
  • Dir wird gezeigt, wie du für jeden Rohstoff die richtigen Werkzeuge und Maschinen anwendest
  • Du stellst Werkzeuge und Maschinen bereit und lernst, wie sie gewartet werden
  • Du dokumentierst deine Arbeitsergebnisse
Das lernst du im 2. Jahr:
  • Du vertiefst deine Kenntnisse über die verschiedenen Rohstoffe
  • Du nimmst eigenständig Maschinen in und außer Betrieb
  • Du kontrollierst, ob die Rohstoffe die nötige Größe und Form haben
  • Du lernst, wie die verschiedenen Stoffe gewonnen und mit Maschinen abgetragen werden
Das lernst du im 3. Jahr:
  • Du entscheidest dich für einen Schwerpunkt – Sand und Kies, Steinkohle, feuerfeste/keramische Rohstoffe oder Naturstein
  • Du vertiefst dein Wissen in deinem Schwerpunkt

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung als Aufbereitungsmechaniker

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 670 – 800 Euro, 2. Jahr: 760 – 870 Euro, 3. Jahr: 860 – 960 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Rohstoffaufbereitungs-Betrieben, der Steinindustrie, Bergwerken oder Steinbrüchen, im Freien, in Werkshallen, Transportfahrzeugen oder Betriebslaboren
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit, Schichtdienst
  • Chancen: Weiterbildungen zum Techniker (zum Beispiel Steintechnik), zum Sprengbeauftragten, Studium in Rohstoffingenieurswesen
  • Besonderheiten: Vertiefung während der Ausbildung möglich, Arbeit mit großen Maschinen, technisches Verständnis notwendig

Wie sieht dein Alltag als Aufbereitungsmechaniker aus?

Tagtäglich halten wir uns in Gebäuden auf, sowohl bei der Arbeit als auch im trauten Heim. Doch woraus werden sie überhaupt gebaut? Kies und Sand gehören zu den wichtigsten Rohstoffen dafür. Mit dem Bagger hebst du sie aus Gruben, bereitest sie auf und sorgst dafür, dass sie zu Beton verarbeitet werden können. Ohne dich als Aufbereitungsmechaniker könnte also kein Haus gebaut werden!

Dabei wirst du nicht nur für Kies und Sand zum echten Experten. Auch weitere Naturstoffe wie Naturstein oder Stein- und Braunkohle lernst du kennen. Im letzten Lehrjahr vertiefst du dich dann auf deinen Lieblingsbereich. Wie werden Naturstein, Kies und Kohle gewonnen und aufbereitet? Nach deiner Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker kennst du die Antwort genau!

Bist du ein Fan von großen Maschinen und fasziniert dich die Technik? Dann ist es höchste Zeit, sich die Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker zu überlegen! Schließlich kannst du die großen Mengen nicht mit der Hand zum Werk bringen oder sie verarbeiten – dabei helfen dir Maschinen, Transporter, Fließbänder und Bagger. Diese lernst du, selbstständig zu bedienen und zu reparieren.

Bist du nach der Ausbildung noch wissenshungrig, hast du viele Weiterbildungschancen. Du kannst dich zum Beispiel zum Techniker in dem Bereich weiterbilden, der dir besonders liegt. Wie wäre es beispielsweise mit Steintechnik? Oder du schließt ein Studium der Rohstoffingenieurswesen an – du hast viele Möglichkeiten!

Wenn dich die Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker interessiert, solltest du dir auch die Ausbildung zum Wasserbauer ansehen.

Folgende Fachrichtungen gibt es:

  • Steinkohle
  • Naturstein
  • Sand und Kies
  • Braunkohle
  • feuerfeste und keramische Rohstoffe

Voraussetzungen für den Beruf

Du kannst Aufbereitungsmechaniker werden, wenn du...

  • natürliche Materialien beeindruckend findest,
  • schon seit Kindestagen in einem Bagger sitzen wolltest,
  • gerne draußen arbeitest,
  • ein leidenschaftlicher Heimwerker bist,
  • körperlich fit bist.

Die Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker kommt nicht infrage, wenn du...

  • lieber am Schreibtisch arbeitest,
  • bei Wind und Regen lieber drinnen bleibst,
  • kein Händchen für Reparaturarbeiten hast,
  • nichts für Technik übrig hast.

Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker in deiner Nähe?

Du findest den Ausbildungsberuf Aufbereitungsmechaniker spannend? Das glauben wir dir! Schau nach, ob es offene Ausbildungsstellen als Aufbereitungsmechaniker in deiner Nähe gibt. Wie? Ganz einfach! Wir bieten dir auf unserem Ausbildungsmarkt von meinestadt.de jede Menge freie Ausbildungsplätze. Wenn du offene Ausbildungsplätze finden willst, gib einfach die Stadt in der du gerne deine Ausbildung machen willst unten in die Suchbox ein.

Hier geht es zum Ausbildungsmarkt!

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